Das Börsenjahr 2025 nähert sich seinem Finale und die Frage bleibt: Sehen wir noch eine veritable Jahresendrallye? Die Marktdynamik wird derzeit von vier wesentlichen Faktoren geprägt:
- den möglichen Zinsschritten der US-Notenbank,
- der Berichtssaison der US-Techfirmen,
- der konjunkturellen Lage in Europa und
- den Trends, die das Jahr 2026 bestimmen könnten.
Jahresendrallye ante portas?
An den Märkten wächst die Erwartung, dass die US-Notenbank in diesem Jahr noch mindestens einmal die Zinsen senkt. Dies wäre vor dem Hintergrund der rekordhohen Bewertungen im Technologiesektor sehr wichtig, um die Rallye am Leben zu halten. Bleibt diese aus oder fällt deutlich kleiner aus als erwartet, könnte die Enttäuschung Druck auf die Kurse ausüben.
Ebenso wichtig für die Stimmung ist die laufende Berichtssaison, hier müssen vor allem die Unternehmen aus dem Rüstungsbereich und dem KI-Sektor (Künstliche Intelligenz) sehr gute Ergebnisse vorlegen. Die Erwartungen der Analysten sind jedoch sehr hoch.
Wer enttäuscht wird abgestraft
So geschehen beim Rüstungskonzern Hensoldt AG aus Deutschland. Nachdem das Unternehmen am 11.11. seine Ziele für 2026 und abgelaufene Quartal bekannt gegeben hatte, ging es mit dem Kurs kräftig abwärts und dass, obwohl sich alle Bilanzkennzahlen spürbar verbessert hatten. Es war dennoch zu wenig.
Ebenso wichtig ist die weitere konjunkturelle Entwicklung in Europa. Hier ist das Bild noch differenziert, Länder wie Spanien, Griechenland oder Polen wachsen dynamisch, während Deutschland und Frankreich noch zurück hängen. Aber die jüngsten Konjunkturindikatoren deuten auf eine Besserung hin, wenn sich dieses Bild bestätigt, gibt das neues Futter für einen Jahresendspurt an den Börsen.
2026 - Was sind die Trends im kommenden Jahr?
Künstliche Intelligenz & Digitalisierung werden auch im kommenden Jahr die Börsen bewegen, aber wahrscheinlich weniger ausgeprägt als in diesem Jahr. Es ist eher zu erwarten, dass sich die Spreu vom Weizen trennt und sich herauskristallisiert, welche Techfirmen in Reihe 1 stehen werden und welche nicht vorne mitspielen. Im kommenden Jahr könnten eher die Branchen profitieren, die in diesem und dem letzten Jahr eher zurückgeblieben sind. Dies könnten zum Beispiel Unternehmen der Finanzindustrie oder der Energieinfrastruktur sein. Es stehen enorme Investitionen in Stromnetze, Speicherlösungen und Kapazitätserweiterungen an.
Die Wirtschaft transformiert sich immer weiter in Richtung einer auf elektrischem Strom fußenden Wirtschaft. Die fossilen Energieträger sind zwar nach wie vor dominierend, aber der Anteil an der Energieerzeugung wächst nicht mehr. Strom wird hingegen nicht nur in der Mobilität wichtiger, verbrauchen doch die riesigen Rechenzentren zur Nutzung der Künstlichen Intelligenz enorme Mengen.
Unser Rat
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