FAQ

Sie haben Fragen? Dann sind Sie hier richtig!

Die Beschwerdebearbeitung

Durch Ihre Anregungen und Ihre Kritik geben Sie uns die Möglichkeit, unsere Prozesse und Produkte sowie unseren Service kontinuierlich zu überprüfen und zu verbessern.

Sie sind unzufrieden mit uns? Geben Sie Ihre Anregungen und Kritik an uns weiter!

Unser Ziel ist es, Ihnen stets einen exzellenten Service zu bieten. Damit uns das auch zukünftig gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Unter dem Punkt „Beschwerde für Ihr Investmentdepot aufgeben“ können Sie direkt Ihre Anregungen und Kritik an uns weiterleiten.

Sie haben Ihr Anliegen weitergeleitet, was passiert nun?

Wir werden Ihr Anliegen zeitnah (in der Regel innerhalb von fünf Arbeitstagen) beantworten

Sie können davon ausgehen, dass jede eingereichte Beschwerde von unseren Spezialisten individuell geprüft, recherchiert und beantwortet wird. Zusätzlich stellen wir sicher, dass alle Beschwerden kontinuierlich analysiert werden, um zu gewährleisten, dass wiederholt auftretende oder systematische Probleme festgestellt und behoben werden.

Sollte es uns einmal nicht möglich sein, Ihnen eine Antwort innerhalb von fünf Arbeitstagen zu liefern, erhalten Sie von uns selbstverständlich einen Zwischenbescheid, mit welchem wir Sie über die Gründe der Verzögerung und die voraussichtliche Bearbeitungsdauer informieren werden.

Beschwerden in Bezug auf Ihre Rechte und Pflichten als Zahlungsdienstnutzer nach §§ 675c bis 676c des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) oder Artikel 248 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) werden wir grundsätzlich innerhalb von 15 Arbeitstagen nach Eingang der Beschwerde beantworten. Können wir ausnahmsweise nicht innerhalb der 15 Arbeitstage antworten, erhalten Sie von uns einen Zwischenbescheid und spätestens 35 Arbeitstage nach Eingang Ihrer Beschwerde eine abschließende Antwort.

In unserer abschließenden Antwort werden wir Ihnen das Ergebnis unserer Prüfung mitteilen. Können wir Ihrem Anliegen nicht oder nicht vollständig nachkommen, werden wir Ihnen unseren Standpunkt erläutern.


Beschwerde für Ihr Investmentdepot

Um Ihr Anliegen optimal und ohne zeitliche Verzögerungen bearbeiten zu können, benötigen wir von Ihnen folgende Informationen:

  • Ihre persönlichen Kundendaten (Vor- und Nachname, Anschrift, Geburtsdatum) sowie Ihre Depot-/ Kontonummer
  • Eine möglichst konkrete Schilderung des Sachverhalts (Was ist passiert? Was hat zu Ihrer Verärgerung geführt? Was erwarten Sie von uns?)
  • Bei Anliegen im Zusammenhang mit einer Anlageberatung: Name des Beraters und Zeitpunkt der Beratung
  • Ihre aktuellen Kontaktdaten (Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) unter denen wir Sie am besten erreichen können, um etwaige Rückfragen zu klären.

Teilen Sie uns Ihre Beschwerde hier mit.

Kontaktdaten der Schlichtungsstellen und Aufsichtsbehörden

Ab und zu kommt es leider vor, dass wir Ihnen keine für Sie zufriedenstellende Lösung bieten können. In diesen Fällen haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihrem Anliegen an folgende Stellen zu wenden:

  • Ombudsmann der privaten Banken
    Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken
    Postfach 04 03 07, 10062 Berlin

    Telefon: +49 30 16 63 31 66
    Telefax: +49 30 16 63 31 69
    E-Mail: ombudsmann@bdb.de
     
  • Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
    Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn
    und
    Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main  
     
  • Europäische Zentralbank
    Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main
     
  • Europäische Online-Streitbeilegungsplattform:
    Die Europäische Kommission hat unter ec.europa.eu/consumers/odr/main/ eine Europäische Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) errichtet. Die OS-Plattform kann ein Verbraucher für die außergerichtliche Beilegung einer Streitigkeit aus Online-Verträgen mit einem in der EU niedergelassenen Unternehmen nutzen.

Ferner besteht auch die Möglichkeit, eine zivilrechtliche Klage einzureichen.

Direkt im Online-Banking ändern:

Über Ihr Online-Banking können Sie jederzeit ganz einfach und bequem Ihre Adresse ändern.

Und so geht’s:

  • Bitte loggen Sie sich in Ihr Online-Banking ein.
  • Unter dem Menüpunkt Einstellungen können Sie Ihre Adresse ändern.
  • Abschließend bestätigen Sie die Änderung mit Ihrer PIN.


Änderung per Formular:

Sofern Sie noch kein finvesto Online-Banking haben, füllen Sie bitte hierzu das Formular „Änderung Adressdaten“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 - 892

Bitte beachten Sie, dass wir die von Ihnen gewünschte Änderung nur zusammen mit Ihrer Depotnummer und Unterschrift vornehmen können.

Zur Neuanlage oder Änderung Ihrer Bankverbindung verwenden Sie bitte das Formular „Änderung externe Bankverbindung“ und senden Sie dieses anschließend unterschrieben an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

Bitte beachten Sie, dass wir das Formular in diesem Fall im Original benötigen. Vielen Dank.

Grundsätzlich erhalten Sie für jeden Umsatz, der zu einer Veränderung des Depotbestandes führt (z. B. Kauf, Verkauf, Umschichtung, Ausschüttung, Thesaurierung) eine Abrechnung. Finden an einem Tag mehrere Umsätze im Depot statt, werden diese auf einer Abrechnung gebündelt.

Bei Transaktionen unterhalb bestimmter Betragsgrenzen (Käufe unter 500 Euro und Verkäufe unter 5.000 Euro) sowie bei Spar- und Auszahlplänen drucken wir Ihnen die Abrechnungsdaten zunächst im Verwendungszweck auf Ihrem Kontoauszug an.

Die Abrechnung über die gesammelten Umsätze senden wir Ihnen spätestens mit Ihren Unterlagen zum Halbjahres- bzw. Jahresende zu. Sofern zwischenzeitlich andere Transaktionen in Ihrem Depot erfolgen (z. B. eine Ausschüttung), erhalten Sie eine Abrechnung über alle bis dahin gesammelten Umsätze.

Eine Musterabrechnung mit Erläuterungen zu den häufigsten Umsätzen finden Sie hier.

 

Depotauszüge und Abrechnungen beantragen

Kunden mit Online-Banking:

Sofern Sie bei uns bereits einen Online-Banking-Zugang besitzen, erhalten Sie grundsätzlich alle Depotauszüge und Informationen automatisch in Ihren Online-Postkorb. Über den Online-Postkorb stehen Ihnen alle Dokumente des laufenden und mindestens der letzten zwei Kalenderjahre zur Verfügung.

Darüber hinaus können sich Kunden mit Online-Banking jederzeit automatisch ein Dokument mit detaillierten Depotinformationen erstellen lassen.

Kunden ohne Online-Banking:

Sie haben noch keinen Online-Banking-Zugang? Dann können Sie diesen hier in wenigen Schritten schnell und bequem einrichten.

Sofern Sie bei uns noch kein Online-Banking haben, erhalten Sie grundsätzlich alle Depotauszüge und Informationen automatisch per Post an die bei uns hinterlegte Anschrift.

Ihnen fehlt ein Depotauszug bzw. Sie benötigen einen Depotauszug aus der Vergangenheit?

Dann nehmen Sie bitte jetzt mit uns Kontakt auf.


Jahresdepotauszug

Der jährliche Depotauszug informiert Sie über Ihren Depotbestand zum 31. Dezember eines Jahres. Den Jahresdepotauszug stellen wir Ihnen am Anfang des Folgejahres automatisch und kostenfrei zur Verfügung - so behalten Sie immer den Überblick über Ihr Depot.

Online-Kunden mit einem aktiven Online-Postkorb bekommen diesen in der Regel bereits Anfang Januar in Ihren Online-Postkorb eingestellt.

Alle anderen Kunden erhalten ihren Jahresdepotauszug im Rahmen des Jahresversandes ab ca. Ende Februar eines Jahres.

Mehr Informationen zum Jahresversand finden Sie hier.

 

Formulare finden

In unserem Bereich Downloads stehen Ihnen alle wichtigen Formulare rund um die Depot- und Kontoführung zur Verfügung.

Zusätzlich finden Sie an dieser Stelle interessante Flyer/Broschüren und Filme zu den Produkten und Services von finvesto.

Eine Änderung Ihrer E-Mail-Adresse kann aus Sicherheitsgründen nur durch Sie persönlich vorgenommen werden. Wir bitten Sie daher die Änderung Ihrer E-Mail-Adresse direkt in Ihrem Online-Banking vorzunehmen.

Und so geht’s:

  • Bitte loggen Sie sich in Ihr Online-Banking ein.
  • Unter dem Menüpunkt Einstellungen finden Sie die E-Mail-Einstellungen.
  •  An dieser Stelle können Sie Ihre E-Mail-Adresse ändern und Ihre Einstellungen verwalten.

Im Anschluss erhalten Sie automatisch einen Bestätigungscode an Ihre neue E-Mail-Adresse zugesandt. Diesen bitte wie beschrieben eingeben und schon haben Sie Ihre E-Mail-Adresse erfolgreich geändert.

Was ist der Unterschied zwischen Referenzbankkonto und Konto flex?

Bei Beantragung eines Depots beantragen Sie gleichzeitig auch das Konto flex. Das Konto flex ist ein Kontokorrentkonto und dient der Verwaltung von Ein- und Auszahlungen in Ihrem Depot.

Um Erlöse aus Verkäufen von Ihrem Konto flex zugunsten einer externen Bankverbindung zu überweisen, benötigen Sie ein Referenzbankkonto. Das Referenzbankkonto kann beispielsweise das Girokonto Ihrer Hausbank sein und muss bei der Depoteröffnung verpflichtend angegeben werden.
 

Wie überweise ich Geld auf mein Konto flex?

Ihr Konto flex erhält eine Kontonummer und eine Bankleitzahl, sodass Sie jederzeit in gewohnter Weise per Online-Banking, per Bankterminal oder Überweisungsschein von einer beliebigen Bankverbindung (z. B. Ihrer Hausbank) auf Ihr Konto flex überweisen können.
 

Wie überweise ich Geld von meinem Konto flex auf ein anderes Konto?

Grundsätzlich können Sie ausschließlich auf das hinterlegte Referenzbankkonto überweisen. Damit schützt European Bank for Financial Services GmbH Sie vor Missbrauch.

Möchten Sie zugunsten einer davon abweichenden Bankverbindung überweisen, so steht Kunden mit Online-Zugang zusätzlich das sms-TAN Verfahren zur Verfügung. Im smsTAN-Registrierungsdialog (online, nach erfolgreichem Login in den persönlichen Kundenbereich) erfassen Sie als Bestandskunde zunächst Ihre Mobiltelefonnummer. Sie gilt als hinterlegt, wenn der Bestätigungscode, den Sie per SMS erhalten, korrekt eingegeben wurde. Im anschließenden Online-Dialog beantragen Sie die Aktivierung der hinterlegten Mobiltelefonnummer für das smsTAN-Verfahren.
 

Kann ich mein Konto flex überziehen?

Es handelt sich bei dem Konto flex um ein guthabenbasiertes Konto. Sie haben jedoch die Möglichkeit einen Dispositionskredit zu beantragen.

Eine Übersicht aller benötigten Unterlagen finden Sie in dieser Checkliste.

Eine Änderung Ihres Namens kann aus Sicherheitsgründen nur in Verbindung mit nachfolgenden Unterlagen vorgenommen werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir eine Namensänderung nur bei Vorlage der vollständigen Unterlagen vornehmen können.

Welche Unterlagen benötigen wir?

  • Formular „Namensänderung“
  • Namensänderungsurkunde in Kopie (z. B. Heiratsurkunde)
  • Formular „Unterschrifts- und Identitätsprüfung“
  • Angabe von Beruf und Branche: Eine Auflistung der Berufe finden Sie hier und der Branchen hier.

Bitte übersenden Sie die vollständigen Unterlagen per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

Was gibt es noch zu beachten?

Ein bis dato erteilter Freistellungsauftrag oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung verliert im Zuge der Namensänderung seine/ihre Gültigkeit. Bitte reichen Sie uns bei Bedarf einen neuen Freistellungsauftrag bzw. eine neue Nichtveranlagungsbescheinigung ein.

Erteilung oder Änderung einer Vollmacht:

Zur Erteilung oder Änderung einer Vollmacht nutzen Sie bitte das Formular „Vollmacht“. Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem Formular hinsichtlich Art und Umfang einer Vollmacht.

Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus und senden Sie dieses anschließend im Original an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

Widerruf einer Vollmacht:

Eine erteilte Vollmacht ist jederzeit widerruflich. Sie behält ihre Gültigkeit bis zum Zugang der schriftlichen Widerrufserklärung bei ebase. Bei mehreren Depot-/Kontoinhabern führt der schriftliche Widerruf durch einen der Depot-/Kontoinhaber zum Erlöschen der Vollmacht.

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist Pflichtmitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) und als freiwilliges Mitglied dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen.

Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB)
ebase ist Pflichtmitglied der „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH“ (EdB) als gesetzliches Einlagensicherungssystem. Die Sicherungsgrenze der EdB beträgt bis maximal 100.000 Euro pro Kunde/Einleger. Der Schutzumfang ist in den § 5 Abs. 1, § 6 ff. EinSiG und § 5 Abs. 2 EinSiG i. V. m. § 4 Abs. 2 AnlEntG geregelt. Einen Anspruch auf Entschädigung haben alle Privatpersonen. Geschützt werden je Kunde:

  • Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro (Deckungssumme)

sowie

  • 90 % der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften, hierbei  wird maximal der Gegenwert von 20.000 Euro pro Kunde geschützt. 

Weitere Informationen sind auf der Homepage der EdB www.edb-banken.de zugänglich.

Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.
ebase ist freiwilliges Mitglied des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. Durch diesen Einlagensicherungsfonds sind die Einlagen jedes einzelnen Kunden derzeit bis zu einer Höhe von 15 % der Eigenmittel der ebase zum Zeitpunkt des letzten veröffentlichten Jahresabschlusses voll gesichert. Für die Berechnung der Sicherungsgrenze ist die Höhe der Eigenmittel der Bank zum Zeitpunkt der Anlage maßgeblich.

Die Sicherungsgrenze je Kunde beträgt bis zum 31. Dezember 2024 15 % und ab dem 1. Januar 2025 8,75 % der Eigenmittel der ebase®. Die Sicherungsgrenze beträgt somit gemäß § 6 Abs. 1 des Statuts des Einlagensicherungsfonds per 01. Januar 2020 3.930.000 Euro je Kunde. Für Sie als Kunden bedeutet dies, dass Ihre Einlagen bis zu diesem Betrag abgesichert sind. Die Grenze wird jährlich vom Bundesverband deutscher Banken e.V. aktualisiert.

Die jeweilige Sicherungsgrenze kann vom Kunden im Internet unter www.bankenverband.de abgefragt werden.

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds umfasst alle Einlagen von Privatpersonen und rechtsfähigen Stiftungen. Einlagen von Gebietskörperschaften, Finanzinstituten und Wertpapierfirmen werden ab dem 1. Oktober 2017 nicht mehr geschützt.  Einlagen, außer denjenigen von natürlichen Personen und rechtsfähigen Stiftungen, sind ab dem 1. Januar 2020 nur noch geschützt, wenn diese eine Laufzeit von nicht mehr als 18 Monaten aufweisen. Bei den geschützten Einlagen handelt es sich im Wesentlichen um Sicht-, Termin- und Spareinlagen und auf den Namen lautende Sparbriefe. Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen sind ab dem 1. Oktober 2017 nicht mehr gesichert, außer diese werden von natürlichen Personen oder rechtsfähigen Stiftungen gehalten. 

Nicht geschützt sind Verbindlichkeiten, über die die ebase Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie z. B. Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikate, sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 

Der Einlagensicherungsfonds schützt nur Einlagen und Einleger, wenn und soweit diese nicht bereits durch die EdB entschädigt werden.

Ihre Order wird direkt bei der Verwaltungsgesellschaft ausgeführt. Dadurch ergeben sich nicht nur günstigere Entgelte für Sie, auch die Ausführungszeiten richten sich nach den Vorgaben der Verwaltungsgesellschaft sowie der ebase.

Die Abrechnung erfolgt mit dem nächstmöglichen Kurs, d. h. dem Kurs des nächstmöglichen Schlusstags. Die Ermittlung des nächstmöglichen Schlusstags erfolgt unter Berücksichtigung der ebase-Cut-off-Zeit und des Forward-Pricing des Fonds.

Cut-Off-Zeit

Die sogenannten Cut-Off-Zeiten des jeweiligen Fonds können im jeweiligen Fondsfactsheet eingesehen werden.

Forward-Pricing

Die Angaben zum Forward-Pricing geben Auskunft darüber, wie viele Tage im Voraus der betreffende Fonds bei der zuständigen Fondsgesellschaft für An- und Verkauf "bestellt" werden muss. Es hat also Auswirkungen auf den abzurechnenden Schlusstagskurs.

Beispiel:

t+2 = Bestellung 2 Tage im Voraus

Voraussetzung für die Einhaltung der vorgenannten Bestellangaben ist, dass der Auftrag vor der Cut-off-Zeit des Fonds eingegangen ist! Für die Berechnung der Tage zählen nur Bankarbeitstage.

Ebenfalls finden eventuelle nationale bzw. internationale Feiertage (je nach Fonds) Berücksichtigung.

Regelungen

Art und Zeitpunkt der Ausführung sowie Abrechnung gegenüber dem Depotinhaber richten sich nach den aktuell gültigen Verkaufsprospekten bzw. den Wesentlichen Anlegerinformationen, den Bedingungen der Verwaltungsgesellschaft, der Depotbank, des Clearers und/oder eines Zwischenkommissionärs.

Mehr Informationen erhalten Sie im aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis.

Depoteinzug per Formular

Sie möchten Fondsanteile zukünftig bei finvesto/ebase verwahren und uns hierzu einen Auftrag zur Übertragung der Fondsanteile von Ihrer depotführenden Stelle zu uns erteilen?

Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Depoteinzug“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

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Bitte beachten Sie hierzu die wichtigen Hinweise auf dem Formular. Allgemeine Hinweise zur Übertragung von Investmentfondsanteilen inkl. ETFs:

  • Es können ausschließlich Investmentfonds, die im Fondsspektrum der ebase enthalten sind, in einem Investmentdepot bei finvesto/ebase verwahrt werden.
  • Bestehende VL-Verträge können nicht auf finvesto/ebase übertragen werden.
  • Investmentfondsbezeichnung und Wertpapierkennnummer (WKN) bzw. ISIN der zu übertragenden Investmentfonds müssen angegeben sein.
     

Interner Depot- und Kontoübertrag per Formular

Sie möchten innerhalb finvesto/ebase Investmentfonds in ein anderes Investmentdepot bei finvesto/ebase übertragen?

Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Interner Depot- und Kontoübertrag“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

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oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Bitte beachten Sie hierzu die wichtigen Hinweise auf dem Formular.

Transaktion online erfassen:

Nutzen Sie die Vorteile einer Online-Transaktion:

  • Einfache und schnelle Fondsauswahl
  • Transaktionen bequem von zu Hause aus erfassen
  • Ersparnis von Versandzeit und keine zusätzlichen Portokosten

Jetzt einloggen und Ihren Kauf von Fondsanteilen bequem online erfassen.

Die Freigabe Ihrer Transaktion erfolgt entweder durch Ihre persönliche PIN oder sofern Sie das smsTAN-Verfahren nutzen, mittels smsTAN.

Transaktion per Überweisung

Alternativ können Sie den Auftrag zum Kauf von Fondsanteilen jederzeit durch Überweisung auf das Treuhandkonto der ebase bei der Commerzbank AG erteilen. Bitte geben Sie hierfür im Verwendungszweck entweder die entsprechende Depotpositionsnummer oder die Depotnummer zusammen mit der WKN bzw. ISIN an.

Und so geht’s:

Überweisen Sie einfach den gewünschten Betrag auf nachfolgendes Treuhandkonto der ebase

Begünstigter: European Bank for Financial Services GmbH
IBAN: DE32 7004 0041 0212 2331 00
BIC der Commerzbank: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: Depotnummer + ISIN/WKN oder Depotpositionsnummer

Bitte beachten Sie, dass wir den Kaufauftrag nur bei korrekter Angabe des Verwendungszwecks ausführen können.

Als Hilfestellung haben wir für Sie ein Musterbeispiel für eine etwaige Überweisung zur Verfügung gestellt.

Transaktion per Formular  

Ferner haben Sie die Möglichkeit Ihren Kaufauftrag per Lastschrift zu erteilen.

Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Kauf per Lastschrift“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

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oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Sparplan anlegen oder ändern

  • Ausführungszeitpunkt: Sie können zwischen dem 01. und 15. eines jeden Monats wählen
  • Intervalle: Sie können zwischen monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen und jährlichen Ausführungsintervallen entscheiden
  • Mindestanlage: Sparplan bereits ab 10 Euro möglich
  • Dynamik: automatische Dynamisierung möglich

Weitere Informationen zum Thema Sparpläne finden Sie hier.

Sparplan online anlegen bzw. ändern:

Nutzen Sie die Vorteile Ihren Sparplan online anzulegen bzw. zu ändern:

  • Einfache Einrichtung und Änderung bestehender und neuer Sparpläne
  • Sparpläne bequem von zu Hause verwalten
  • Ersparnis von Versandzeit und keine zusätzlichen Portokosten

Jetzt einloggen und Ihren Sparplan direkt online einrichten oder ändern.  

Die Freigabe Ihres Auftrages erfolgt entweder mit der Eingabe Ihrer persönlichen PIN oder sofern Sie das smsTAN-Verfahren nutzen, mittels smsTAN.

Sparplan per Formular anlegen oder ändern

Alternativ dazu haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit die Einrichtung bzw. Änderung Ihres Sparplans auch per Formular zu beauftragen.

Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Änderung Sparplan“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Bitte beachten Sie, dass der Auftrag zur Einrichtung oder die Änderung eines Sparplans mindestens acht Bankarbeitstage vor dem gewünschten Einzugstermin bei uns vorliegen muss.

 

Entnahmeplan anlegen und ändern

  • Ausführungszeitpunkt: Sie können zwischen dem 01. und 15. eines Monats wählen.
  • Intervalle: Sie können zwischen monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen und jährlichen Ausführungsintervallen entscheiden.
  • Mindestentnahme: Der monatliche Mindestentnahmebetrag beträgt 125 Euro (Depotbestand mind. 5.000 Euro).


Entnahmeplan online anlegen bzw. ändern:

Nutzen Sie die Vorteile Ihren Entnahmeplan online anzulegen bzw. zu ändern:

  • Einfache und schnelle Bearbeitung bestehender und neuer Entnahmepläne.
  • Entnahmepläne bequem von zu Hause verwalten.
  • Ersparnis von Versandzeit und keine zusätzlichen Portokosten.

Jetzt einloggen und Ihren Entnahmeplan bequem online einrichten oder ändern.  

Die Freigabe Ihres Auftrages erfolgt entweder durch Eingabe Ihrer persönlichen PIN oder sofern Sie das smsTAN-Verfahren nutzen, mittels sms-TAN.


Entnahmeplan per Formular anlegen oder ändern

Alternativ hierzu haben Sie die Möglichkeit, den Auftrag zur Einrichtung bzw. Änderung Ihres Entnahmeplans per Formular zu erteilen. Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Änderung Sparplan/Entnahmeplan“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Bitte beachten Sie, dass der Auftrag zur Einrichtung oder Änderung eines Entnahmeplans mindestens acht Bankarbeitstage vor dem gewünschten Ausführungstermin bei uns vorliegen muss.

Umschichtung online erfassen

Nutzen Sie die Vorteile einer Online-Transaktion:

  • Einfache und schnelle Fondsauswahl
  • Transaktionen bequem von zu Hause aus erfassen
  • Ersparnis von Versandzeit und keine zusätzlichen Portokosten

Jetzt einloggen und den Auftrag zur Umschichtung von Fondsanteilen bequem online erteilen.

Die Freigabe Ihrer Transaktion erfolgt entweder durch Eingabe Ihrer persönlichen PIN oder sofern Sie das smsTAN-Verfahren nutzen, mittels sms-TAN.

Transaktion per Formular  

Alternativ haben Sie die Möglichkeit Ihre Umschichtung per Formular zu erteilen. Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Umschichtung“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase©)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Bitte beachten Sie, dass es durch Maßnahmen der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft in Einzelfällen zu Verkaufssperren kommen kann, etwa weil die Rücknahme von Fondsanteilen ausgesetzt ist, weshalb Ihr Verkaufsauftrag ggf. nicht oder erst verspätet ausgeführt werden kann.

Transaktion online erfassen:

Nutzen Sie die Vorteile einer Online-Transaktion:

  • Transaktionen bequem von zu Hause aus erfassen
  • Limit festlegen
  • Ersparnis von Versandzeit und keine zusätzlichen Portokosten

Jetzt einloggen und Ihren Verkauf von Fondsanteilen bequem online beauftragen.

Die Freigabe Ihres Transaktionsauftrages erfolgt entweder durch Eingabe Ihrer persönlichen PIN oder sofern Sie das smsTAN-Verfahren nutzen, mittels sms-TAN.
 

Transaktion per Formular  

Alternativ haben Sie die Möglichkeit Ihren Verkaufsauftrag per Formular zu erteilen.

Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Verkauf“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Bitte beachten Sie, dass es durch Maßnahmen der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft in Einzelfällen zu Verkaufssperren kommen kann, etwa weil die Rücknahme von Fondsanteilen ausgesetzt ist, weshalb Ihr Verkaufsauftrag ggf. nicht oder erst verspätet ausgeführt werden kann.


Verkauf offener Immobilienfonds

Für Anleger, die in offene Immobilienfonds investieren möchten, gelten seit dem 22. Juli 2013 besondere gesetzliche Regelungen:

  • Mindesthaltefrist: Die Anteile unterliegen einer Mindesthaltefrist von 24 Monaten.
  • Kündigungsfrist: Anteile, die nach dem 22. Juli 2013 gekauft wurden, können nur unter Einhaltung einer 12-monatigen Kündigungsfrist über die ebase an die Kapitalverwaltungsgesellschaft zurückgegeben/verkauft werden.

Für Anteile, die vor dem 22. Juli 2013 erworben wurden, ist nach den gesetzlichen Bestimmungen für Immobiliensondervermögen die Rückgabe von Anteilen an Immobiliensondervermögen nur bis zu einer Höhe von 30.000 Euro je Kalenderhalbjahr möglich (Freibetrag).

Rücknahmeerklärung für offene Immobilienfonds (Verkauf):

Nach der aktuellen Gesetzeslage benötigen wir von Ihnen zwingend eine schriftliche Rückgabeerklärung. Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Rückgabeerklärung für offene Immobilienfonds“ vollständig aus und senden dieses im Original an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise zu den gesetzlichen Änderungen ab 22. Juli 2013 auf dem Formular.

Warum muss ich eine Identitätsprüfung ausfüllen bzw. was ist die rechtliche Grundlage hierfür?

Die rechtlichen Grundlagen sind §154 der Abgabenordnung (AO) und §11 Abs. 4 des Geldwäschegesetzes (GwG).

Warum fordert ebase Informationen zu meinem Beruf und meiner Branche an?

Auch hier gelten als rechtliche Grundlagen §154 der Abgabenordnung (AO) und §11 Abs. 4 des Geldwäschegesetzes (GwG). Zusätzlich gilt § 10 Abs. 1 Nr. 5 Geldwäschegesetz (GwG) – "Sorgfaltspflichten und interne Sicherungsmaßnahmen", woraus wir folgende Passage zitieren:

5. die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsbeziehung einschließlich der Transaktionen, die in ihrem Verlauf durchgeführt werden, zur Sicherstellung, dass diese Transaktionen übereinstimmen
a) mit den beim Verpflichteten vorhandenen Dokumenten und Informationen über den Vertragspartner und gegebenenfalls über den wirtschaftlich Berechtigten, über deren Geschäftstätigkeit und Kundenprofil und,
b) soweit erforderlich, mit den beim Verpflichteten vorhandenen Informationen über die Herkunft der Vermögenswerte; im Rahmen der kontinuierlichen Überwachung haben die Verpflichteten sicherzustellen, dass die jeweiligen Dokumente, Daten oder Informationen unter Berücksichtigung des jeweiligen Risikos im angemessenen zeitlichen Abstand aktualisiert werden.

Ein Bestandteil der persönlichen Kundendaten sind auch die Berufstätigkeit und Branche. Diese Angaben sind für die Depot- und Kontoführung erforderlich, um den voran genannten Sorgfaltspflichten als Bank nachkommen zu können.

Können diese Daten (Beruf und Branche) von mir auch telefonisch / per Mail übermittelt werden?

Sollten uns Ihre Identitätsbestätigung bereits vorliegen, können Beruf und Branche gerne auch per Telefon, Mail, Fax etc. mitgeteilt werden.

Kopien von Legitimationsunterlagen

Am 26. Juni 2017 trat das in Umsetzung der 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie abgeänderte Geldwäschegesetz in Kraft. Dieses erweitert die von den Banken in Bezug auf die Legitimationsprüfung zu erfüllenden Pflichten. Gemäß § 8 Abs. 2 Geldwäschegesetz (GwG) haben Banken nunmehr das Recht und die Pflicht, vollständige Kopien der Dokumente oder Unterlagen, die zur Überprüfung der Identität dienen, anzufertigen.

Pflichten der ebase
Als Bank ist ebase verpflichtet, ihre Kunden zu identifizieren. Im Rahmen dieser Verpflichtung schreibt § 8 Abs. 2 Geldwäschegesetz (GwG) vor, dass, von den zur Legitimation verwendeten Unterlagen Kopien gefertigt werden dürfen und müssen. Damit sind Kopien des Reisepasses oder Personalausweises (bei Minderjährigen unter 16 Jahren: auch Kopie der Geburtsurkunde) gemeint. ebase hat diese Kopien in ihren Unterlagen für eine vorgeschriebene Zeit zu verwahren.

Was bedeutet das für Sie als Kunde?
Für Sie als Kunde bedeutet dies, dass eine Geschäftsbeziehung mit ebase nur noch möglich ist, wenn uns eine gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses oder Personalausweises (bei Minderjährigen unter 16 Jahren: auch Kopie der Geburtsurkunde) vorliegt.

Wenn Sie ab dem 26.06.2017 ein Depot / Konto eröffnet haben und uns noch keine aktuelle Kopie Ihres Ausweises vorliegt, werden Sie von uns angeschrieben und um Zusendung einer Ausweiskopie gebeten. Wir bitten diesbezüglich um Ihre Unterstützung, damit wir auch in Zukunft Ihre Transaktionen wie gewünscht durchführen können.

Warum müssen Kopien von meinem Ausweis gemacht werden und was ist die gesetzliche Grundlage hierfür?
Die rechtliche Grundlage zur Erstellung von Ausweiskopien ist § 8 Abs. 2 des Geldwäschegesetzes (GwG). Dort heißt es: „… Soweit zur Überprüfung der Identität einer natürlichen Person Dokumente nach § 12 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 oder 4 vorgelegt oder zur Überprüfung der Identität einer juristischen Person Unterlagen nach § 12 Absatz 2 vorgelegt oder soweit Dokumente, die aufgrund einer Rechtsverordnung nach § 12 Absatz 3 bestimmt sind, vorgelegt oder herangezogen werden, haben die Verpflichteten das Recht und die Pflicht, vollständige Kopien dieser Dokumente oder Unterlagen anzufertigen oder sie vollständig optisch digitalisiert zu erfassen….“

Kann ich mich weigern, eine Kopie fertigen zu lassen?
Nein. Die neu in das Geldwäschegesetz aufgenommene Pflicht, eine vollständige Kopie der Unterlagen, die zur Überprüfung der Identität dienen, anzufertigen, führt dazu, dass der Kunde keinen Widerspruch mehr gegen das Anfertigen der Kopien erheben oder die Schwärzung von Teilen der Kopien aus Datenschutzgründen verlangen kann. Eine Ausnahme ist nicht möglich.

Soll ich nun unaufgefordert eine Kopie meines Ausweises schicken?
Von einer unaufgeforderten Zusendung einer Ausweiskopie, bitten wir Sie, abzusehen. Wenn Sie ab dem 26.06.2017 ein Depot / Konto eröffnet haben und uns noch keine aktuelle Kopie Ihres Ausweises vorliegt, werden Sie von uns angeschrieben und um Zusendung einer Ausweiskopie gebeten. Wir bitten diesbezüglich um Ihre Unterstützung, damit wir auch in Zukunft Ihre Transaktionen wie gewünscht durchführen können.

Von welchen Personen kann ebase Ausweiskopien verlangen?
ebase kann von sämtlichen Personen Ausweiskopien verlangen, die sie als Bank legitimieren muss. Dies sind neben dem Kunden als Geschäftspartner, auch gesetzliche Vertreter, Bevollmächtigte, wirtschaftlich Berechtigte, sowie sonstige für den Kunden auftretende Personen.

Was muss ich beachten, wenn ich bei finvesto ein Depot eröffnen will?
Die Legitimationsprüfung nach der online Depoteröffnung können Sie mittels PostIdent oder VideoIdent durchführen.

Was kann ich tun, wenn z. B. aus technischen Gründen keine Kopie gefertigt werden kann?
Wenn aus technischen Gründen, z. B. weil kein Gerät vorhanden ist, keine Kopie gefertigt werden kann, muss die Legitimationsprüfung mittels PostIdent oder VideoIdent erfolgen.

Was ist, wenn ich schon ein Depot oder Konto bei der ebase habe? Werde ich nun angeschrieben?
Wenn Sie bereits ein Depot/Konto bei der ebase haben, ist von Ihnen derzeit nichts zu veranlassen. Als Bank ist ebase jedoch gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 5 Geldwäschegesetz (GwG) verpflichtet, im Laufe der Geschäftsbeziehung die persönlichen Daten ihrer Kunden regelmäßig auf Aktualität zu überprüfen. In diesem Zusammenhang werden wir Sie gegebenenfalls anschreiben und um die Einreichung einer Kopie des Reisepasses oder Personalausweises bitten.

Video-Ident: digitale Depoteröffnung bequem in wenigen Minuten

Mit dem Video-Ident-Verfahren, bieten wir Ihnen die Möglichkeit Ihr Depot vollständig online zu eröffnen. Sie bestätigen Ihre Willenserklärung ausschließlich digital und werden zur Identitätsbestätigung an unseren Partner IDnow weitergeleitet.

IDnow setzt ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassenes Verfahren ein, das eine sichere Videochat-Verbindung zwischen Ihrem Gerät und IDnow hergestellt.

Die Unterlagen müssen Sie dabei weder ausdrucken noch per Post an uns senden. Auch die Unterschrift auf den Depoteröffnungsunterlagen ist nicht mehr notwendig. Alle erforderlichen Willenserklärungen werden ausschließlich online getätigt.
 

Für die Online-Legitimation benötigen Sie lediglich:

  • Computer mit Webcam oder Tablet / Smartphone
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Internetverbindung (Browser: Mozilla Firefox oder Google Chrome)
  • Mobiltelefon zum Empfang des Freigabecodes per SMS für den Abschluss der Legitimation
     

Das Video-Ident-Verfahren können Sie für folgende Depoteröffnungen nutzen:

  • finvesto Depot
  • finvesto Depot VL
  • fintego Managed Depot

Eröffnungen von Gemeinschaftsdepots sind nur per Post-Ident-Verfahren möglich.

Bei Neueröffnung und bestehenden Geschäftsbeziehung ist ebase gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 5 Geldwäschegesetz (GWG) verpflichtet, die persönlichen Daten ihrer Kunden abzufragen und regelmäßig zu zu überprüfen und zu aktualisieren. Zur Aktualisierung Ihrer persönlichen Daten nutzen Sie bitte das Formular „Unterschriftsbestätigung und Identitätsprüfung“.

Wer ist berechtigt, Ihre persönlichen Daten zu bestätigen?

Die Identitätsbestätigung können Sie per PostIdent-Verfahren oder VideoIdent-Verfahren durchführen.

Folgende weitere Alternativen stehen Ihnen zur Verfügung:

  • deutsche Behörden mit Dienstsiegel (z. B. Einwohnermeldeamt)
  • Lebensversicherungen
  • Banken

Bitte beachten Sie, dass die bestätigende Stelle hierfür gegebenenfalls ein Entgelt erhebt. Zusätzlich können Sie sich auch an folgende Berufsgruppen wenden:

  • Rechtsanwälte / Rechtsbeistände
  • Patentanwälte und Notare
  • Wirtschaftsprüfer / vereidigte Buchprüfer
  • Steuerberater und Steuerbevollmächtigte

Wenn Sie eine andere Person bevollmächtigen möchten, benötigen wir neben einer Kopie Ihres Ausweises auch eine Ausweiskopie dieser Person.

Wenn Sie für Ihr minderjähriges Kind ein Depot eröffnen möchten, identifizieren wir sowohl das Kind als Depotinhaber als auch Sie und den anderen Elternteil als gesetzliche Vertreter. Wir benötigen daher sowohl Ausweiskopien des Kindes als auch der Eltern / gesetzlichen Vertreter. Sofern das Kind noch über keinen Kinderausweis verfügt, benötigen wir eine Kopie der Geburtsurkunde.

 

Der Bevollmächtigte eines Firmendepots muss über das Identitätsformular bestätigt werden. Sollte sich die Verfügungsberechtigung geändert haben, ist ein aktuelles Unterschriftsprobenblatt und ein aktueller Handelsregisterauszug erforderlich. Bitte kontaktieren Sie uns, um Ihnen das Formular "Unterschriftsprobenblatt" zur Verfügung zu stellen.

Grundsätzlich ist eine Bestätigung Ihrer Identität durch eine deutsche Botschaft oder Vertretung im Ausland erforderlich; im Rahmen dieser Unterschriftsbestätigung akzeptieren wir allerdings auch Stempel (bitte deutlich lesbar) und Unterschrift einer ausländischen Bank.

Mit der kostenlosen App erhalten Sie bequem und einfach per Smartphone oder Tablet einen Überblick über Ihre Depots und Konten bei finvesto. Zur Nutzung des finvesto mobile viewers benötigen Sie ein Depot bzw. Konto mit Online-Banking bei finvesto.

Laden Sie sich jetzt den „finvesto mobile viewer“ im App Store oder bei Google Play herunter.

App einrichten, so geht’s:

  • App downloaden und öffnen.
  • Zu Beginn vergeben Sie zum Schutz Ihrer Daten ein separates Anmeldepasswort für die App.
  • Fügen Sie Ihren Zugang hinzu und loggen Sie sich anschließend mit den Ihnen bekannten Online-Zugangsdaten ein.

Tipp: Mit den neuesten Apple-Smartphones und -Tablets können Sie den ebase mobile viewer per Touch-ID bzw. Face-ID sichern und dadurch noch schneller auf Ihr Online-Banking zugreifen.

Eine Beschreibung und weitere Informationen finden Sie in unserem Informationsblatt zum finvesto mobile viewer.

Nutzen Sie die vielen Vorteile und beantragen Sie in wenigen Schritten Ihren persönlichen Online-Postkorb.

Die regulatorischen Anforderungen an Kreditinstitute sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Um Ihnen auch weiterhin exzellenten Service bei größtmöglicher Flexibilität zu bieten, stellen wir Ihnen die Dokumente grundsätzlich online zum Abruf in Ihrem Online-Postkorb zur Verfügung.
In Ihrem Online-Postkorb können Sie auf alle Dokumente rund um Ihr Depot/Konto zugreifen, diese als PDF herunterladen und speichern. Ist ein neues Dokument in Ihrem Online-Postkorb eingestellt, verständigen wir Sie auf Wunsch gerne kostenfrei per E-Mail.

In Ihrem Online-Postkorb finden sie u. a. folgende Dokumente:

  • Steuerliche Unterlagen
  • Depot- und Kontoauszüge 
  • Umsatzabrechnungen
  • Kosteninformationen

Online-Postkorb verwalten:

Sie haben die Möglichkeit selbst zu entscheiden, über welche neuen Dokumente bzw. Benachrichtigungen Sie per E-Mail informiert werden möchten.

Über den Menüpunkt Einstellungen können Sie die E-Mail-Einstellungen für Ihren Online-Postkorb jederzeit nach Ihren persönlichen Wünschen gestalten.

Zugangs-ID anzeigen:

Ihre mit „Z“-beginnende, 10-stellige Zugangs-ID senden wir Ihnen nach der Depoteröffnung separat per Post. Sollten Sie diese einmal nicht zur Hand oder vergessen haben, können Sie diese nach Angabe Ihrer Depotnummer, Ihres Geburtsdatums und Ihrer Postleitzahl jederzeit online anzeigen lassen.

PIN für Online-Banking ändern:

Eine Änderung Ihrer PIN kann ausschließlich von Ihnen persönlich über Ihr Online-Banking vorgenommen werden.

Und so geht’s:

  • Bitte loggen Sie sich in Ihr Online-Banking ein.
  • Unter dem Menüpunkt Einstellungen finden Sie den Reiter PIN/smsTAN.
  •  Unter PIN ändern können Sie die Änderung vornehmen.

Bitte beachten Sie an dieser Stelle unsere Sicherheitshinweise.

PIN für Online-Banking vergessen:

Sollten Sie Ihre PIN vergessen haben, finden Sie auf der Loginseite den Button „PIN anfordern“. Folgen Sie nun den weiteren Anweisungen im Dialog.

Im Anschluss versenden wir umgehend eine neue, temporäre Online-PIN für Ihr Online-Banking per Post an Ihre bei uns hinterlegte Adresse.

Der Zugriff auf Ihre sensiblen Konto- und Depotdaten wird immer verschlüsselt zwischen unseren Servern und Ihrem PC oder mobilem Endgerät übermittelt. Dabei sollten Sie stets auf "https://" in der Adressleiste in Ihrem Browser achten. Auch Ihre PIN sollten Sie nicht gemeinsam mit Ihrer Depot- und/oder Kontonummer verwahren oder anderen Menschen mitteilen.

Weitere Informationen zum Thema Sicherheit finden Sie hier.

Das Verfahren dient der Autorisierung von Zahlungen an externe Bankverbindungen, die nicht Ihrer bei uns hinterlegten Bankverbindung entspricht. Das smsTAN-Verfahren ist ein Sicherheitsverfahren, bei dem Ihnen eine einmalige Transaktionsnummer auf Ihr Mobiltelefon geschickt wird. Diese Nummer geben Sie dann auf einem anderen Endgerät in ebase Online ein. Die Verwendung unterschiedlicher Endgeräte ist dabei eine Nutzungsvoraussetzung, welche der Sicherheit der Transaktion dient.

smsTAN-Verfahren beantragen & verwalten:

Das smsTAN-Verfahren kann ausschließlich von Ihnen persönlich über Ihr Online-Banking beantragt und verwaltet werden.

Und so geht’s:

  • Bitte loggen Sie sich in Ihr Online-Banking ein.
  • Unter dem Menüpunkt Einstellungen finden Sie den Reiter PIN/smsTAN.
  • Unter smsTAN finden Sie den Registrierungsdialog.

Im smsTAN-Registrierungsdialog erfassen Sie als Bestandskunde zunächst Ihre Mobilfunknummer. Anschließend senden wir Ihnen einen Bestätigungscode per SMS auf Ihr Handy an die angegebene Mobilfunknummer zu.

Sobald der Bestätigungscode zur Hinterlegung der Mobilfunknummer korrekt von Ihnen eingegeben wurde, übersenden wir Ihnen automatisch den Aktivierungscode per Post an die bei uns hinterlegte Adresse. Nachdem der Aktivierungscode korrekt von Ihnen erfasst wurde, ist das smsTAN-Verfahren für Sie aktiv.

Im Mai 2016 wurde die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Amtsblatt veröffentlicht und gilt ab 25. Mai 2018 unmittelbar in allen europäischen Mitgliedsstaaten. Sie ersetzt das bisherige Bundesdatenschutzgesetz und weitere datenschutzrechtliche Spezialregelungen in ihrer bisherigen Form. Eigene nationale Regelungen sind nur noch in ausgewählten Bereichen oder, sofern durch sogenannte Regelungsoptionen vorgesehen, zur Konkretisierung zulässig. Von diesen Öffnungsklauseln hat die Bundesregierung Gebrauch gemacht und am 27.04.2017 das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-Neu) durch den Bundestag verabschiedet.

Betroffenen müssen im Hinblick auf die Datenverarbeitung zukünftig umfangreiche Informationen zur Verfügung gestellt werden, einschließlich einer genauen Darstellung des berechtigten Interesses der verantwortlichen Stelle oder der jeweiligen Rechtsgrundlage auf welche die Datenverarbeitung ggf. gestützt wird. Daneben müssen den Betroffenen auch ihre jeweiligen Rechte erläutert werden. Kunden der ebase werden durch ein neues Informationsblatt zum Datenschutz in den Vertragsunterlagen über den Umgang mit ihren personenbezogenen Daten bei der ebase ausführlich und transparent informiert. Die Informationen zum Datenschutz sind hier abrufbar.

Zielsetzung der DSGVO

Die Zielsetzung der DSGVO wird in dem Erwägungsgrund zu Artikel 11 DGSVO beschrieben. Demnach erfordert „ ein unionsweiter wirksamer Schutz personenbezogener Daten die Stärkung und präzise Festlegung der Rechte der betroffenen Personen sowie eine Verschärfung der Verpflichtungen für diejenigen, die personenbezogene Daten verarbeiten und darüber entscheiden, ebenso wie — in den Mitgliedstaaten — gleiche Befugnisse bei der Überwachung und Gewährleistung der Einhaltung der Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten sowie gleiche Sanktionen im Falle ihrer Verletzung.“  Das heißt, alle Unternehmen und öffentlichen Institutionen in der EU müssen einheitlich strengere Datenschutzregeln erfüllen. Das gilt auch für andere Staaten, die personenbezogene Daten aus der EU verarbeiten. Ziel ist es, Rechtssicherheit zu schaffen und für gleiche Bedingungen aller Marktteilnehmer zu sorgen.

FATCA

FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) ist ein US-amerikanisches Gesetz zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung. Es ist in Deutschland zum 1. Juli 2014 in Kraft getreten und soll dem Trend zur Steuerhinterziehung bei Auslandskonten US-amerikanischer Bürger entgegenwirken und damit gleichzeitig das Steueraufkommen erhöhen. Zusätzlich schafft das AIFM-Steueranpassungsgesetz die Rechtsgrundlage für den nach dem Abkommen erforderlichen Datenaustausch mit den USA.

Mit FATCA verpflichten sich Finanzinstitute (u.a. Banken, Versicherungsinstitute), die nicht in den USA ansässig sind, der US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) alle US-steuerpflichtigen Kundinnen und Kunden zu melden und steuerlich relevante Informationen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zu FATCA stehen auf der Website der US-amerikanischen Bundessteuerbehörde IRS (www.irs.gov) zur Verfügung.

Meldepflicht

Die FATCA-Regelung gilt für Konten und Depots von Privatkunden sowie für US-Gesellschaften und Unternehmen, die ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung in den USA haben bzw. an denen US-Personen zu mindestens 25 Prozent beteiligt sind.

Die Meldepflicht betrifft Kunden mit einer unbeschränkten Steuerpflicht in den USA, also Kunden mit US-Staatsangehörigkeit oder mit festem Wohnsitz in den USA sowie Kunden, bei denen nur möglicherweise eine US-Steuerpflicht besteht und bei denen gewisse US-Merkmale festgestellt werden.

Merkmale für eine US-Steuerpflicht können sein:

  • US-Staatsbürgerschaft oder dauerhafte Ansässigkeit
  • US-Geburtsort
  • US-Meldeadresse und/oder US-Postadresse (einschließlich US-Postfachadresse)
  • US-Telefonnummer
  • Bevollmächtigter oder Unterschriftsberechtigter mit US-Adresse
  • Dauerauftrag in die USA
  • c/o-Adresse in den USA oder Postabholer als einzige hinterlegte Adresse


Folgen von FATCA

Alle Kunden, die ein Merkmal zur US-Steuerpflicht aufweisen, werden angeschrieben und erhalten entsprechende Formulare, mit denen sie eine Erklärung über ihren US-Steuerstatus abgeben können.

Bestätigt ein Kunde die US-Steuerpflicht, dann werden seine steuerlichen Daten jährlich über das Bundeszentralamt für Steuern an die US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) übermittelt. Das gilt auch, wenn keine Meldung zum US-Steuerstatus abgegeben wurde.

Die Meldepflicht entfällt, wenn ein Kunde seine US-Steuerpflicht widerlegt.

Gemeldet werden:

  • Name, Adresse, TIN (Taxpayer Identification Number) für jeden Kontoinhaber/wirtschaftlich Berechtigten mit US-Status
  • Konto- und Depotnummer(n)
  • Kontosaldo und Höhe des Depotbestandes zum Jahresende des jeweiligen Meldezeitraums
  • Bei einer Kontoschließung der Saldo zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Kontoschließung.

Ab 2016 kommen weitere Informationspflichten hinzu, wie

  • Bruttozugänge und Bruttoabgänge
  • Bruttozinserträge, Dividenden, Bruttoerträge
  • Ggf. weitere Informationen zu Konten der US-Steuerpflichtigen.
     

CRS

Der Common Reporting Standard (CRS) ist ein neuer globaler Standard für den Austausch von steuerlichen Informationen. Finanzinstitute des gesamten Finanzdienstleistungssektors (wie z. B. Banken, Versicherer und Investmentfonds) sind nach CRS verpflichtet, die steuerliche(n) Ansässigkeit(en) des Kontoinhabers zu ermitteln und bestimmte Informationen in einer jährlichen Meldung an die jeweils nationale Steuerbehörde weiterzugeben.

Ziele von CRS

Das Ziel des CRS ist es, Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Finanzinstitute in den teilnehmenden Ländern verpflichtet, die dafür relevanten Daten (z. B. Name, Steuer-Identifikationsnummer/TIN, Kontonummer, Kontosaldo, Umsätze, Erträge, etc.) ihrer im Ausland steuerlich ansässigen Kunden an die nationalen Steuerbehörden zu melden. Die nationale Steuerbehörde gibt diese Daten dann an die relevanten Länder weiter.

Neben Deutschland haben bereits über 50 Länder ihre Teilnahme an CRS zugesagt, darunter alle Länder der Europäischen Union.

Folgen von CRS

ebase ist verpflichtet, ab 2016 die steuerliche(n) Ansässigkeit(en) ihrer Kunden festzustellen und nachzuhalten, sowie ab 2017 die durch den CRS vorgegebenen steuerrelevanten Informationen an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu übermitteln.

Daher müssen Neukunden seit 01.01.2016 bei einer Konto-/Depoteröffnung eine „CRS-Selbstauskunft“ hinsichtlich ihrer steuerliche(n) Ansässigkeit(en) abgeben. Diese ist Bestandteil der Konto-/Depoteröffnungsunterlagen. Infolgedessen ist seither die Steuer-Identifikationsnummer/TIN (sofern der betreffende Staat eine solche vergibt) auf den Eröffnungsunterlagen anzugeben.

Zum 01.01.2018 tritt das bereits im Juli 2016 beschlossene Investmentsteuerreformgesetz in Kraft. Es regelt die Besteuerung von Investmentfonds sowie ETFs (Exchange Traded Funds) auf Fonds- bzw. Anlegerebene neu.

Ziel der Investmentsteuerreform ist es, die Berechnung der steuerpflichtigen Erträge aus Investmentfonds für den Anleger einfacher und leichter nachvollziehbar zu machen.

Die bisher bekannte Abgeltungsteuer von 25 % bleibt in der bisherigen Form weiterhin bestehen. Verluste können nach wie vor mit Gewinnen verrechnet werden und bestehende Sparer-Pauschbeträge und NV-Bescheinigungen bleiben unverändert gültig.

Was ändert sich?

Bislang werden in Deutschland nur die Anleger besteuert, aber nicht der Fonds. Das ändert sich zum 01.01.2018. Ab dann müssen deutsche Fonds auf inländische Erträge (Dividenden, Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien) Steuern in Höhe von 15 Prozent aus dem Fondsvermögen zahlen.

Für Privatanleger steigt die Steuerbelastung unter dem Strich nicht. Sie erhalten einen Ausgleich über Teilfreistellungen von der Abgeltungsteuer. Die Höhe dieses steuerfreien Anteils richtet sich nach der Art des Fonds.

Der Bestandsschutz für Fondsanteile, die Anleger vor 2009 erworben haben, gilt bis 31.12.2017 unverändert, d. h. die bis zu diesem Stichtag aufgelaufenen Kursgewinne sind wie bisher steuerfrei. Die bestandsgeschützten Alt-Anteile gelten ab 01.01.2018 als neu angeschafft. Wertsteigerungen, die nach diesem Datum realisiert werden, unterliegen der Kapitalertragsteuer. Als Ausgleich erhalten Privatanleger für Wertsteigerungen von bestandsgeschützten Alt-Anteilen im Rahmen der steuerlichen Veranlagung ab 01.01.2018 einen Freibetrag von je 100.000 Euro.

Was passiert mit bestandsgeschützten Alt-Anteilen und wozu dient der Freibetrag über 100.000 Euro?

Bis zum 31.12.2017 erwirtschafte Wertzuwächse von Alt-Anteilen (Anschaffung vor 2009) sind auch ab 2018 weiterhin steuerfrei.

Ab 01.01.2018 sind Wertsteigerungen dieser Alt-Anteile bei einer Veräußerung steuerpflichtig. Für diese steuerpflichtigen Veräußerungsgewinne besteht ein Freibetrag von 100.000 Euro pro Anleger. Das heißt: Der Anleger kann im Rahmen der Veranlagung die Veräußerungsgewinne mit dem Freibetrag verrechnen. Erst wenn der Freibetrag aufgebraucht ist, wird eine Steuer belastet.

Sollten Investmentfondsanteile noch vor dem 01.01.2018 verkauft werden?

Durch den Verkauf von Investmentfondsanteilen vor dem 01.01.2018 ergeben sich keine steuerlichen Vorteile. Es gibt keinen Grund, die Alt-Anteile noch vor 2018 zu verkaufen. Im Gegenteil: Wer die Anteile bis dahin verkauft, verschenkt zumindest Teile des Freibetrags von 100.000 Euro.

Was passiert zum Jahreswechsel 2017/2018?

Alle Investmentfonds, die nicht den 31.12. als Fondsgeschäftsjahr haben, müssen eine Zwangsthesaurierung zum 31.12.2017 durchführen (sogenanntes Rumpfgeschäftsjahr).

Mit Kurs 02.01.2018 werden alle Investmentfondsanteile im Depot „fiktiv“ veräußert und neu angeschafft. Sie gelten damit im neuen Regime als zu diesem Zeitpunkt angeschafft. Die steuerlichen Bemessungsgrundlagen (Veräußerungsgewinn, kumulierte ausschüttungsgleiche Erträge) aus der Zeit bis zum 31.12.2017 werden als Datenrucksack vorgehalten und erst zum Zeitpunkt der tatsächlichen Veräußerung der Fondsanteile besteuert.

Die fiktive Veräußerung und die fiktive Neuanschaffung geschehen automatisch im Hintergrund, ohne dass hierfür eine Umsatzabrechnung oder ein Depotauszug erstellt werden.

Was bedeutet Teilfreistellung?

Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben werden die für Privatanleger geltenden Teilfreistellungssätze bei der Ermittlung der abzuführenden Kapitalertragssteuer angewendet.

Je nach Anleger und Fonds kommen unterschiedliche Teilfreistellungssätze zur Anwendung. Für Privatkunden gelten die folgenden Freistellungssätze:

Freistellungssätze für Privatanleger

Die für betriebliche Anleger abweichenden Teilfreistellungssätze (s. Punkt “Welche Besonderheiten ergeben sich für betriebliche Anleger?“) können ausschließlich im Rahmen der Veranlagung geltend gemacht werden.

Wie werden Erträge aus 2017 behandelt, die erst in 2018 gemeldet werden?

Der Gesetzgeber möchte einen möglichst klaren Schnitt zwischen dem alten und dem neuen Besteuerungsregime machen. Daher werden alle Ausschüttungen ab 01.01.2018 bereits nach dem neuen Recht behandelt.

Wie wirkt sich die Reform auf meinen Sparpauschbetrag oder NV-Bescheinigung aus?

Bereits bestehende Sparer-Pauschbeträge und NV-Bescheinigungen haben weiterhin ihre Gültigkeit.

Was ist eine Vorabpauschale und wann kann diese anfallen?

Die bisher aufwendige Thesaurierungsbesteuerung wird durch die Vorabpauschale abgelöst. Zukünftig wird für inländische und ausländische Investmentfonds, die keine oder eine nur geringe Ausschüttung im Kalenderjahr vorgenommen haben, eine sogenannte Vorabpauschale als Besteuerungsgrundlage angesetzt.

Die Vorabpauschale ist eine pauschalisierte Mindestrendite, die sich am Basiszins der risikolosen Marktverzinsung der Bundesbank orientiert und jährlich am 1. Börsentag eines Kalenderjahrs ermittelt wird. Die Vorabpauschale wir nur erhoben, sofern eine positive Wertentwicklung des Investmentfonds vorliegt. Auf die Vorabpauschale ist ebenfalls die jeweilige Teilfreistellung anzuwenden.

Die eventuell anfallenden Steuern auf die Vorabpauschale (ggfs. unter Berücksichtigung von Teilfreistellungen bzw. NV-Bescheinigungen) werden durch den Verkauf von Fondsanteilen beglichen.

Die Vorabpauschale fließt erstmalig am 02.01.2019 für das Kalenderjahr 2018 zu.

Vorabpauschale

Die maximale Verzinsung (=max. Basisertrag) beträgt 70 % von einem zu veröffentlichenden Basiszinssatz. Die danach zu prüfende maximale Vorabpauschale (gedeckelt auf max. Basisertrag) errechnet sich aus der Wertsteigerung (inkl. Ausschüttungen). Zur Ermittlung der effektiven Vorabpauschale sind die Ausschüttungen danach wieder abzuziehen.

Welche Besonderheiten ergeben sich für betriebliche Anleger?

Erträge aus Investmentfonds stellen grundsätzlich Betriebseinnahmen dar und sind von betrieblichen Anlegern im Rahmen der Einkommens- bzw. Körperschaftssteuer zu deklarieren. Die für betriebliche Anleger abweichenden Teilfreistellungssätze für das Betriebsvermögen können ausschließlich im Rahmen der Veranlagung geltend gemacht werden.

Teilfreistellungssätze für das Betriebsvermögen

Die EU-Finanzmarktrichtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID - Markets in Financial Instruments Directive) ist das regulatorische Rahmenwerk für Wertpapiergeschäfte in Europa. Sie regelt und harmonisiert europaweit den Wertpapierhandel und setzt hohe Standards für den Anlegerschutz. Der erste Teil dieser Richtlinie – MiFID I – ist bereits im November 2007 in Kraft getreten.

Bei der MiFID II handelt es sich um eine umfassende Überarbeitung dieser Richtlinie, die gemeinsam mit der europäischen Verordnung „Markets in Financial Instruments Regulation“ (MiFIR) eingeführt wird. Die Umsetzung der MiFID II in deutsches Recht erfolgt durch das zweite Finanzmarktnovellierungsgesetz (2. FiMaNoG), welches u. a. umfangreiche Änderungen des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) vorsieht und ab dem 03.01.2018 anzuwenden ist.


Kernziele der MiFID II

Die Richtlinie stellt u. a. neue Anforderungen an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen in den Bereichen Anlegerschutz, Marktstruktur sowie Transparenz und Meldepflichten.

Kernziele sind dabei die:

  • Ausweitung der Transparenzbestimmungen
  • Stärkung der Stabilität und Integrität der Finanzmarktinfrastruktur
  • Überarbeitung der Mikrostruktur der Märkte
  • Verbesserung der Qualität und Verfügbarkeit von Marktdaten


Wichtigste Neuregelungen und Begriffe

Product Governance
Im Rahmen der neuen Vorgaben zur Product Governance müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Finanzinstrumente emittieren (Hersteller) und/oder anbieten bzw. empfehlen (Vertriebsunternehmen) ein Produktüberwachungsverfahren etablieren. Das zentrale Element dieses Verfahrens ist die Bestimmung eines Zielmarktes für jedes Finanzinstrument durch den Hersteller. Der Zielmarkt soll den typischen Kunden beschreiben, an den sich das jeweilige Finanzinstrument richtet und ist von den Vertriebsunternehmen zu berücksichtigen.

Kosteninformation
Die Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind verpflichtet, dem Kunden vor Geschäftsabschluss (Ex-ante) Informationen zu allen anfallenden Kosten/Nebenkosten und Zuwendungen zur Verfügung zu stellen (Kostentransparenz). Da zu diesem Zeitpunkt die Kosten je nach Produktart noch nicht konkret feststehen, dürfen hier Schätzungen auf Basis von Vorjahreswerten vorgenommen werden. Diese Kosteninformation erfolgt bei ebase in standardisierter Form mit generischen Beispielen (Standardisierte Kosteninformation).

Während der Laufzeit der Anlage erfolgt regelmäßig - im jährlichen Turnus (Ex-post) - die Offenlegung sämtlicher tatsächlich angefallener Kosten/Nebenkosten und Zuwendungen pro Depot und/oder Anlegergruppe. Diese Kosteninformation wird bei ebase in individualisierter Form erstellt (Individuelle Kosteninformation (Ex-post)). Der Zugang der Individuellen Kosteninformation (Ex-post) für den Berichtszeitraum 01.01. - 31.12. des laufenden Jahres ist bis Anfang April des Folgejahres zu erwarten.

Was versteht man unter Zuwendungen und wann dürfen diese angenommen und gewährt werden?

Unter Zuwendungen sind Provisionen, Gebühren und sonstige monetäre Leistungen sowie alle nicht monetären Vorteile zu verstehen.

Im Rahmen der Anlagevermittlung, des Finanzkommissionsgeschäftes und der Anlageberatung bleibt die Annahme und Gewährung von Zuwendungen  wie bisher gestattet, sofern diese geeignet sind, die Qualität der für den Kunden erbrachten Dienstleistung zu verbessern, das Kundeninteresse dem nicht entgegensteht und die erhaltenen und gewährten Zuwendungen dem Kunden vollständig und unmissverständlich offen gelegt werden.

Im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung und der Unabhängigen Honorar-Anlageberatung gilt mit MiFID II/MiFIR ein strenges Provisionsverbot.

Was sind komplexe/nicht komplexe Finanzinstrumente und wie können diese gehandelt werden?

Mit Einführung von MiFID II gibt es zukünftig eine Unterscheidung in komplexe und nicht-komplexe Finanzinstrumente.

Wenn Sie per Anfang Januar 2018 bereits einen komplexen Fonds in Ihrem Bestand haben, werden wir Sie entsprechend dieser Kenntnisse und Erfahrungen einstufen. Damit können Sie weiterhin unverändert Anlagen in komplexe Fonds tätigen.

Sofern Sie bisher noch nicht in komplexe Fonds investiert haben, ist zukünftig die Unterzeichnung eines zusätzlichen Formulars „Zulassung zu Transaktionen mit komplexen Fonds“ notwendig. Damit bestätigen Sie uns vor der Transaktion Ihre Kenntnisse bezüglich dieser Fonds, damit wir Ihren Auftrag ausführen können. Bitte beachten Sie insbesondere die Hinweise/Informationen über (Verlust-)Risiken bei Transaktionen mit komplexen Fonds auf Seite 2 des Formulars.

Welche Anforderungen stellt MiFID II an die Allgemeinen Grundsätze der Auftragsausführung?

Die Ausführungsgrundsätze sind darauf ausgerichtet, für die Kunden die bestmögliche Auftragsausführung (Best Execution) zu realisieren und damit das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Im Investmentdepot wickelt ebase die Aufträge zum Kauf und/oder Verkauf von Fondsanteilen – ggf. unter Einbeziehung eines Zwischenkommissionärs – über die jeweilige Verwaltungsgesellschaft bzw. über eine Abwicklungsstelle (Market Maker) ab. Die Preisermittlung erfolgt dabei nach den Regelungen des KAGB, die den Regeln zur bestmöglichen Auftragsausführung unter MiFID II (Best Execution) vorgehen.

Im Rahmen des Wertpapierdepots ist ebase verpflichtet, Kundenaufträge über den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten nach von ihr festzulegenden Grundsätzen zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen (Best Execution Policy) auszuführen.

Ändern sich durch MiFID II die Vertragsunterlagen?

Die Anforderungen aus der MiFID II/MiFIR machen eine umfassende Anpassung sämtlicher Vertragsunterlagen sowie der Depot-/Kontoeröffnungsunterlagen erforderlich. Neu aufgenommen wird u. a. die „Standardisierte Kosteninformation“. Über die Änderungen in den Vertragsunterlagen, die ab Januar 2018 gelten, werden wir Ende des Jahres noch ausführlich informieren.

Die Payment Services Directive 2 ist die vom europäischen Gesetzgeber überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie, die seit Januar 2018 in deutsches Recht umgesetzt ist. Es wurden eine Reihe von Regelungen erlassen, um die Sicherheit im Zahlungsverkehr zu erhöhen und weiteren Wettbewerb zwischen Zahlungsinstituten zu ermöglichen. Kernpunkte sind die Einbeziehung „dritter Zahlungsdienstleister“, die Zahlungsauslösedienste, Kontoinformationsdienste und die Ausgabe von Zahlungskarten anbieten sowie die Verpflichtung zur sog. „starken Kundenauthentifizierung“. 1

1 Quelle: Deutsche Bundesbank

Kernziele der PSD2-Richtlinie

Die Neuregelungen zum Schutz des Verbrauchers haben folgende Kernziele:

  • Erhöhung der Sicherheit im Zahlungsverkehr
  • Stärkung des Verbraucherschutzes
  • Förderung von Innovation
  • Wettbewerbssteigerung am Markt

Wichtigste Neuregelungen und Begriffe

Kontoinformationsdienst
Der Kontoinformationsdienst ist ein Online-Dienst zur Bereitstellung konsolidierter Informationen über ein oder mehrere Zahlungskonten des Zahlungsdienstnutzers, die bei einem oder mehreren anderen Zahlungsdienstleistern geführt werden. Kontoinformationsdienste werden mit der Überarbeitung der Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Services Directive 2) als Zahlungsdienste definiert. Durch diesen Dienst soll der Nutzer einen Gesamtüberblick über seine finanzielle Situation zu einem bestimmten Zeitpunkt erhalten.

Dieser Service wird mitunter auch von Hausbanken angeboten: Nach Zustimmung des Kontoinhabers ist es möglich, Konten verschiedener Banken im Onlinebanking der Hausbank zusammenzufassen.

Zahlungsauslösedienst
Es wird auf Veranlassung des Zahlungsdienstnutzers ein Zahlungsauftrag in Bezug auf ein bei einem anderen Zahlungsdienstleister geführtes Zahlungskonto ausgelöst. Ein Zahlungsauslösedienst ermöglicht den Zugang zu einem online geführten Zahlungskonto, das bei einem anderen Zahlungsdienstleister geführt wird.

Drittdienstleister
Der Begriff Drittdienstleister wird häufig für Anbieter von Kontoinformations- und Zahlungsauslösediensten verwendet, die seit Umsetzung der 2. Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Services Directive 2) erlaubnis- bzw. registrierungspflichtig sind. Darüber hinaus wird er für Drittemittenten verwendet. Eine Übersicht der zugelassenen Drittdienstleister erhalten Sie hier. Übersicht der zugelassenen Drittdienstleister

Können Drittdienstleister ohne Zustimmung auf Kontodaten zugreifen?
Nein. Ohne ausdrückliche Zustimmung ändert sich nichts: Zum Zugriff auf Kontodaten bzw. der Auslösung von Zahlungen bedarf es grundsätzlich der Zustimmung des Kunden gegenüber dem Drittdienstleister.

Wie erfolgt die Anzeige von Kontodaten durch Kontoauslösedienste?
Für die Anzeige von Kontodaten bedarf es grundsätzlich der Zustimmung des Kunden gegenüber dem Kontoinformationsdienst. Zudem ist die Teilnahme am smsTAN-Verfahren Voraussetzung und muss ggf. beantragt werden.

Können Zahlungsauslösedienste Überweisungen von einem Konto flex veranlassen?
Für die Auslösung von Kontoüberweisungen bedarf es grundsätzlich der Zustimmung des Kunden gegenüber dem Zahlungsauslösedienst. Zudem ist die Teilnahme am smsTAN-Verfahren Voraussetzung und muss ggf. beantragt werden. Ausgenommen hiervon sind Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Wertpapierkreditkonten.

Betreffen die o. g. Änderungen auch Investment-, Managed- oder Wertpapierdepots?
Depots sind von der Zahlungsverkehrsrichtlinie nicht betroffen. Die o. g. Regelungen gelten ausschließlich für Konten. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Beantragung des smsTAN-Verfahrens auch für bestehende Depots gilt.

Wichtige Informationen für Drittdienstleister
Wenn Sie im Besitz einer Besitz einer Zulassung als Drittdienstleister (TPP - Third Party Provider), können Sie unter diesem Link einen Zugang zur Testumgebung der ebase XS2A-API beantragen.

SEPA-Umstellung

SEPA (Single Euro Payments Area = einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) ist ein internationales Abkommen zur Schaffung einheitlicher Euro-Zahlungsverfahren innerhalb Europas. Der SEPA-Raum umfasst aktuell die 27 EU-Staaten sowie die EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen zudem Monaco und die Schweiz.

Das Ziel von SEPA ist die Standardisierung des europäischen bargeldlosen Euro-Zahlungsverkehrs. Die bisherigen Unterschiede zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen in Euro (Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen) sollen damit aufgehoben werden.

Durch SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften werden bargeldlose Zahlungen europaweit vereinheitlicht und können damit einfacher, günstiger und schneller abgewickelt werden.

Wesentliche Änderungen:

  • Ab dem 01. Februar 2014 werden die bargeldlosen Zahlungen im SEPA-Raum auf einheitliche SEPA-Verfahren umgestellt. Die IBAN (International Bank Account Number) und die BIC (Bank Identifier Code) lösen die heutige Kontonummer und Bankleitzahl ab.
  • Für Lastschriften innerhalb des SEPA-Raums sind zukünftig sog. Lastschriftmandate notwendig, die u. a. eine Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) und eine Mandatsreferenz enthalten müssen.

Was ändert sich durch SEPA ab 2014?

Ab 01. Februar 2014 werden die nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren (z. B. Zahlungsverkehr mit Kontonummer und Bankleitzahl) für Zahlungen in Euro innerhalb des SEPA-Raums auf das SEPA-Verfahren (z. B. Zahlungsverkehr mit IBAN und BIC) umgestellt.

Bis zum 31. Januar 2016 können Kunden bei inländischen Zahlungen weiterhin die Kontonummer und Bankleitzahl des Empfängers verwenden; diese Angaben werden von der ebase automatisch in IBAN und BIC konvertiert. Für grenzüberschreitende SEPA-Transaktionen wird jedoch generell die IBAN und BIC des Empfängers benötigt.

Ab dem 01. Februar 2016 ist hingegen sowohl für inländische als auch für grenzüberschreitende SEPA-Zahlungen die Angabe der IBAN ausreichend ("IBAN-only").

Welche Länder nehmen an SEPA teil?

An SEPA nehmen aktuell 32 Länder teil (Stand Mai 2013):

  • Die 27 Staaten der Europäischen Union (EU) inkl. Überseegebiete:
    Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern, zzgl. der
  • drei EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen, sowie
  • Monaco und die Schweiz

IBAN und BIC

Was sind IBAN und BIC und wo finde ich diese Angaben?

Jede IBAN (International Bank Account Number) in Deutschland besteht aus 22 alphanumerischen Zeichen und ersetzt die bisherige Kontonummer inkl. Bankleitzahl.

Die IBAN setzt sich wie folgt zusammen:

  • Länderkennzeichen DE für Deutschland
  • zweistellige Prüfziffer
  • die bekannte Bankleitzahl
  • die bisherige Kontonummer

Der 11- stellige BIC (Bank Identifier Code = SWIFT-Code) ist die internationale Bankleitzahl einer Bank, mit dem diese weltweit eindeutig identifiziert werden kann.

Die IBAN Ihres ebase Konto flex sowie den BIC der ebase finden Sie in Ihrem persönlichen Online-Zugang sowie auf Ihren Kontoauszügen.

Der BIC der ebase lautet: COBADEFFXXX

Was bedeutet "IBAN-Only"?

Ab 01. Februar 2014 ist bei SEPA-Inlandszahlungen die Angabe der IBAN des Zahlungsempfängers durch den Zahlungspflichtigen ausreichend.

Kunden können für inländische Zahlungen bis zum 31. Januar 2016 auch weiterhin die Kontonummer und Bankleitzahl verwenden - diese Angaben werden von der ebase grundsätzlich automatisch in IBAN und BIC konvertiert.

Bis zum 31. Januar 2016 muss bei grenzüberschreitenden SEPA-Zahlungen neben der IBAN auch noch der BIC der Empfängerbank angegeben werden.

Ab dem 01. Februar 2016 ist dann sowohl für SEPA-Zahlungen innerhalb Deutschlands als auch für grenzüberschreitende SEPA-Zahlungen die Angabe der IBAN ausreichend ("IBAN-only").

 

SEPA Lastschrift

Grundsätzlich wird zwischen SEPA-Basislastschriften (CORE-Lastschriften) und SEPA-Firmenlastschriften (B2B-Lastschriften) unterschieden, wobei die ebase zunächst nur SEPA-Basislastschriften anbietet. Die SEPA-Basislastschrift ersetzt dabei die bisherige Einzugsermächtigungslastschrift.

Voraussetzung für den Einzug einer SEPA-Basislastschrift ist die vorherige Erteilung eines sog. SEPA-Basislastschriftmandats durch den Zahlungspflichtigen. Der Lastschrifteinreicher ist zudem verpflichtet, den Zahlungspflichtigen vor Einreichung der Lastschrift über diesen Lastschrifteinzug durch eine sog. "Pre-Notification" (= Vorab-Information) zu informieren.

Welche Angaben beinhaltet eine Pre-Notification?

Eine Pre-Notification beinhaltet:

  • den exakter Belastungsbetrag in Euro
  • den Fälligkeitstermin der Lastschrift
  • die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) des Zahlungsempfängers
  • die Mandatsreferenz


Was ist ein SEPA-Basislastschriftmandat?

Ein SEPA-Basislastschriftmandat ermächtigt den Zahlungsempfänger, einen fälligen Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen. Gleichzeitig wird die Bank des Zahlungspflichtigen mit der Einlösung der Lastschrift beauftragt. Der Inhalt eines Mandats ist rechtlich verbindlich vorgegeben.

Das Mandat enthält:

  • den Namen des Zahlungsempfängers
  • die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) des Zahlungsempfängers
  • die Mandatsreferenz
  • die Angabe, ob das Mandat für eine einmalige oder wiederkehrende Zahlung gilt
  • den Namen, die Kontoverbindung, das Datum und die Unterschrift des Zahlungspflichtigen
  •  Das Mandat kann durch den Zahlungspflichtigen gegenüber dem Zahlungsempfänger jederzeit widerrufen oder geändert werden. Spätestens 36 Monate nach der letzten Nutzung verfällt ein Mandat.


Was ist eine Mandatsreferenz?

Die Mandatsreferenz (auch Mandatsreferenznummer oder Mandats-ID) ist eine vom Zahlungsempfänger individuell vergebene Kennzeichnung eines Mandats (z.B. Rechnungsnummer oder Kundennummer) und umfasst bis zu 35 Stellen.

Die Mandatsreferenz wird neben der sog. Gläubiger-ID mit jeder Lastschrift übermittelt, damit der Zahlungspflichtige die Lastschrift eindeutig zuordnen kann.

Die Mandatsreferenz ist bei der ebase 16-stellig (Bsp.: EBASEV0000000001).


Was ist eine Gläubiger-Identifikation (= Gläubiger-ID)?

Die Gläubiger-Identifikation (sog. Gläubiger-ID) dient der eindeutigen Identifikation des Zahlungsempfängers (Gläubigers). Eine Gläubiger-ID wird in Deutschland von der Deutschen Bundesbank vergeben und wird von jedem benötigt, der Lastschriften einziehen möchte (z.B. Firma, Verein).

SEPA-Basislastschriften, die aufgrund von Kaufaufträgen für Fonds beauftragt wurden, werden unter Nutzung der ebase-Gläubiger-ID vom Konto des Zahlungspflichtigen eingezogen.

Die Gläubiger-ID der ebase lautet DE68ZZZ00000025032.


Was passiert mit bereits erteilten Einzugsermächtigungen?

Grundsätzlich können bestehende Lastschrifteinzugsermächtigungen auf ein SEPA-Basislastschriftmandat umgestellt werden und müssen somit nicht neu erteilt werden.

Auch die ebase migriert bestehende Einzugsermächtigungen zum 01. Februar 2014 automatisch in ein SEPA-Basislastschriftmandat.

Sofern eine für die gesamte Geschäftsbeziehung mit der ebase gültige Lastschrifteinzugsermächtigung für eine externe Bankverbindung vorliegt, stellt die ebase diese auf ein SEPA-Basislastschriftmandat für die gesamte Geschäftsbeziehung mit der ebase um.

Sofern die Einzugsermächtigung nur für bestimmte Geschäftsvorfälle (z.B. Ausführung eines Sparplans) erteilt wurde, kann diese auch nur für diese Geschäftsvorfälle migriert werden.

Ein für die gesamte Geschäftsbeziehung mit der ebase gültiges Mandat für alle zukünftigen SEPA-Basislastschriften kann der ebase bereits heute über das Formular "Erteilung eines Mandats für SEPA-Basislastschriften" eingereicht werden. Dieses Mandat läuft dann automatisch nach 36 Monaten nach dem letzten Lastschrifteinzug aufgrund dieses Mandats ab.

Ohne gültiges Mandat können ab dem 01. Februar 2014 formlos erteilte Kaufaufträge mit Lastschrifteinzug von der ebase nicht mehr akzeptiert werden.

Die für ein SEPA-Basislastschriftmandat erforderlichen Angaben sind jedoch dann auf den entsprechenden Formularen enthalten.


Wie lang kann einer SEPA-Lastschrift widersprochen werden?

Einer SEPA-Lastschrift kann bis zu acht Wochen nach Belastung auf dem Konto widersprochen werden. Wurde eine SEPA-Lastschrift ohne gültiges Lastschriftmandat ausgeführt, beträgt diese Frist 13 Monate.

SEPA Überweisungen bei finvesto

Die SEPA-Überweisung löst die derzeit unterschiedlichen nationalen Überweisungsverfahren durch einheitliche Standards ab. SEPA-Überweisungen vom finvesto Konto flex können online oder per schriftlichem Auftrag veranlasst werden.

Für eine SEPA-Überweisung sind folgende Angaben notwendig:

  • Name des Empfängers
  • Betragshöhe in Euro
  • IBAN (International Bank Account Number) des Zahlungsempfängers
  • bei grenzüberschreitenden SEPA-Zahlungen: zusätzlich der BIC (Bank Identifier Code) des Kreditinstituts des Zahlungsempfängers

SEPA-Überweisungen sind ausschließlich in der Währung Euro möglich. Bei Überweisungen in anderen Währungen handelt es sich weiterhin um Auslandsüberweisungen.

Der Verwendungszweck verkürzt sich von bisher 378 auf zukünftig 140 Zeichen bei einer SEPA-Überweisung.

SEPA-Überweisungen sind genauso günstig wie die heutigen Inlandsüberweisungen. Die Entgeltregelungen und Ausführungsfristen für SEPA-Überweisungen sind im jeweils aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis für finvesto Konten bei der ebase geregelt.

Wie können Überweisungen zum Kauf von Fondsanteilen zu Gunsten eines ebase Depots erfolgen?

Überweisungen zum Kauf von Fondsanteilen zu Gunsten des ebase Depots können ausschließlich auf das Treuhandkonto der ebase bei der Commerzbank AG erfolgen.

Dazu sind folgende Angaben notwendig:

  • Begünstigter: European Bank for Financial Services GmbH
  • IBAN: DE32 7004 0041 0212 2331 00 (Alternativ: Kontonummer 212 233 100 und BLZ 700 400 41)
  • BIC der Commerzbank: COBADEFFXXX
  • Verwendungszweck: Depotnummer + ISIN oder Depotpositionsnummer

Wie können Überweisungen auf das Konto flex bei finvesto erfolgen?

Überweisungen auf das finvesto Konto flex sind von jedem Bankkonto unter Angabe der IBAN des Konto flex und des BIC der ebase möglich. Diese Angaben finden sich im Online-Zugang sowie auf den Kontoauszügen.

Dazu sind folgende Angaben notwendig:

  • Begünstigter: Name des Zahlungsempfängers
  • IBAN des Konto flex des Zahlungsempfängers
  • BIC von ebase: COBADEFFXXX
  • Verwendungszweck: frei wählbar


Umsetzung von SEPA bei finvesto

Gibt es neue Formulare?

Die auf SEPA angepassten Formulare stehen seit Februar 2014 zur Verfügung.

Ebenso steht Ihnen das Formular "Erteilung eines Mandats für SEPA-Basislastschriften" bereits heute zur Verfügung. Mit Einreichung dieses Formulars können Sie schon jetzt sicherstellen, dass auch zukünftig Transaktionen per Lastschrifteinzug abgewickelt werden können.

Wird es neue Bedingungen geben?

Die Umstellung auf den SEPA-Zahlungsverkehr macht es für viele Unternehmen - insbesondere für Banken und Zahlungsdienstleister - notwendig, das Bedingungswerk anzupassen. Auch die ebase und ihre Marke finvesto hat ihre Geschäftsbedingungen auf SEPA angepasst und veröffentlicht.

Die Abgeltungssteuer gilt nur für natürliche Personen mit Einkünften aus Kapitalvermögen. Sie wird direkt an der Quelle von Ihren Kapitalerträgen (Zinsen, Dividenden, Veräußerungsgewinne und inländische Erträge aus Vermietung und Verpachtung) durch die ebase einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.

Der Steuersatz beträgt derzeit einheitlich 25% zzgl. Solidaritätszuschlag (aktuell 5,5%) und ggf. Kirchensteuer. Mit diesem Steuerabzug ist die Einkommenssteuer für Kapitalerträge des Gläubigers grundsätzlich abgegolten, d.h. der Steuerpflichtige muss die Kapitaleinkünfte dann nicht mehr in seiner Einkommenssteuererklärung angeben.

Über den Freistellungsauftrag haben Sie die Möglichkeit sich bis zu einem Betrag von 801 Euro p.a. als Einzelperson oder 1.602 Euro als zusammenveranlagtes Ehepaar von der Abgeltungsteuer zu befreien.

Weitere Informationen zur Abgeltungssteuer finden Sie im Steuerinformationsblatt.


Diese Informationen zu steuerlichen Themen stellen keine Steuerberatung und/oder Rechtsberatung dar und ersetzen eine solche auch nicht. Bitte wenden Sie sich in Bezug auf Ihre steuerlichen/rechtlichen Themen und Fragen an Ihren Steuerberater. Diese Inhalte dienen lediglich zu Informationszwecken, es wird keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Aktualität übernommen.

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist Pflichtmitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) und als freiwilliges Mitglied dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen.

Die gesetzliche Einlagensicherung

Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB)

ebase® ist Pflichtmitglied der „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH“ (EdB) als gesetzliches Einlagensicherungssystem. Die Sicherungsgrenze der EdB beträgt bis maximal 100.000 € pro Kunde/Einleger. Der Schutzumfang ist in den § 5 Abs. 1, § 6 ff. EinSiG und § 5 Abs. 2 EinSiG i. V. m. § 4 Abs. 2 AnlEntG geregelt. Einen Anspruch auf Entschädigung haben alle Privatpersonen. Geschützt werden je Kunde:

  • Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro (Deckungssumme)

sowie

  • 90 % der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften, hierbei  wird maximal der Gegenwert von 20.000 Euro pro Kunde geschützt.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der EdB unter www.edb-banken.de zugänglich.
 

Die freiwillige Einlagensicherung

Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V

ebase® ist freiwilliges Mitglied des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.
Durch diesen Einlagensicherungsfonds sind die Einlagen jedes einzelnen Kunden derzeit bis zu einer Höhe von 20 % der Eigenmittel der ebase zum Zeitpunkt des letzten veröffentlichten Jahresabschlusses voll gesichert. Für die Berechnung der Sicherungsgrenze ist die Höhe der Eigenmittel der Bank zum Zeitpunkt der Anlage maßgeblich.

Die Sicherungsgrenze je Kunde beträgt bis zum 31. Dezember 2019 20 %, bis zum 31. Dezember 2024 15 % und ab dem 1. Januar 2025 8,75 % der Eigenmittel der ebase. Die Sicherungsgrenze beträgt somit gemäß § 6 Abs. 1 des Statuts des Einlagensicherungsfonds per 31. August 2016 5.062.000 Euro je Kunde. Für Sie als Kunden bedeutet dies, dass Ihre Einlagen bis zu diesem Betrag abgesichert sind. Die Grenze wird jährlich vom Bundesverband deutscher Banken e.V. aktualisiert.

Die jeweilige Sicherungsgrenze wird dem Kunden von der ebase auf Verlangen bekannt gegeben. Sie kann auch im Internet unter www.bankenverband.de abgefragt werden.

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds umfasst alle Einlagen von Privatpersonen und rechtsfähigen Stiftungen. Einlagen von Gebietskörperschaften, Finanzinstituten und Wertpapierfirmen werden ab dem 1. Oktober 2017 nicht mehr geschützt. Einlagen, außer denjenigen von natürlichen Personen und rechtsfähigen Stiftungen, sind ab dem 1. Januar 2020 nur noch geschützt, wenn diese eine Laufzeit von nicht mehr als 18 Monaten aufweisen. Bei den geschützten Einlagen handelt es sich im Wesentlichen um Sicht-, Termin- und Spareinlagen und auf den Namen lautende Sparbriefe. Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen sind ab dem 1. Oktober 2017 nicht mehr gesichert, außer diese werden von natürlichen Personen oder rechtsfähigen Stiftungen gehalten.

Nicht geschützt sind Verbindlichkeiten, über die die ebase Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie z.B. Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikate, sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Der Einlagensicherungsfonds schützt nur Einlagen und Einleger, wenn und soweit diese nicht bereits durch die EdB entschädigt werden.
 

Reform des Einlagensicherungsfonds (01. Oktober 2017)

Mit der Reform des freiwilligen Einlagensicherungsfonds der privaten Banken (In Kraft treten am 01. Oktober 2017) soll die Zukunftsfähigkeit des Einlagensicherungsfonds weiter gestärkt werden.  

Wichtige Information für Privatanleger:

Der Schutz durch den Einlagensicherungsfonds für natürliche Personen und Stiftungen bleibt unverändert.

In welchem Umfang Ihre Einlagen bei ebase geschützt sind, können Sie den Informationen zur gesetzlichen und freiwilligen Einlagensicherung weiter oben entnehmen.  

Die wesentlichen Änderung für Sie im Überblick:

  • Einlagen von Gebietskörperschaften, Finanzinstituten und Wertpapierfirmen werden ab dem 1. Oktober 2017 nicht mehr geschützt.
  • Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen sind ab dem 1. Oktober 2017 nicht mehr gesichert, außer diese werden von natürlichen Personen oder rechtsfähigen Stiftungen gehalten.
  • Alle Einlagen, außer diejenigen von natürlichen Personen und rechtsfähigen Stiftungen, sind ab dem 1. Januar 2020 nur noch geschützt, wenn diese eine Laufzeit von nicht mehr als 18 Monaten aufweisen.

Zur weiteren Information pflegt der Bundesverband deutscher Bank e.V. auf der Website des Einlagensicherungsfonds auch eine FAQ Liste, die Sie jederzeit hier einsehen können.
 

Informationen zum Sondervermögen

Anteile an einem Investmentfonds werden in Wertpapieren verbrieft. Mit dem Kauf von Investmentfondsanteilen wird grundsätzlich den Anlegern Miteigentum am Fondsvermögen -sog. Sondervermögen- eingeräumt, welches von der den Fonds auflegenden Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet wird.

Das Sondervermögen einer Kapitalverwaltungsgesellschaft ist die Vermögensmasse, die bei einer Kapitalverwaltungsgesellschaft aus (gegen Ausgabe von Anteilscheinen) eingelegtem Geld und damit angeschafften Vermögensgegenständen (z.B. Aktien, Immobilien) gebildet wird. Dieses ist von dem eigenen Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft strikt getrennt zu halten, weswegen nicht die Kapitalverwaltungsgesellschaft, sondern die  sog. Verwahrstelle das Sondervermögen verwahrt.

Im Falle einer Insolvenz der Kapitalverwaltungsgesellschaft fällt das Sondermögen nicht in die Insolvenzmasse der Kapitalverwaltungsgesellschaft, sondern bleibt eigenständig erhalten, weswegen es im Insolvenzfall geschützt ist.

Die bei der ebase als depotführende Stelle in Investment Depots verwahrten Fondsanteile werden ebenfalls rechtlich strikt getrennt von dem eigenen Gesellschaftsvermögen der ebase gehalten und haften somit nicht für Forderungen Dritter gegenüber der ebase. Gläubiger der ebase haben somit im Falle einer Insolvenz der ebase keinen Zugriff auf das Sondervermögen.
 

Weitere Informationen zur Einlagensicherung

Weiterführende Informationen zur Einlagensicherung finden Sie hier:

  • Entschädigungseinrichtung deutscher Banken:
    www.edb-banken.de
     
  • Einlagensicherungsfonds:
    www.einlagensicherungsfonds.de
     
  • Bundesverband Deutscher Banken:
    www.bankenverband.de

Freistellungsauftrag einrichten, ändern oder löschen

Direkt im Online-Banking beantragen/ändern:

Über Ihr Online-Banking können Sie jederzeit ganz einfach und bequem Ihren Freistellungsauftrag beantragen, ändern oder löschen.

Und so geht’s:

  • Bitte loggen Sie sich in Ihr Online-Banking ein.
  • Unter dem Menüpunkt Depot/Konto finden Sie die Steuerinformationen.
  • Unter Steuerverrechnung/Freistellungsauftrag können Sie Ihren Freistellungsauftrag verwalten.

Änderung per Formular:

Sofern Sie noch keinen Online-Banking-Zugang beantragt und eingerichtet haben, füllen Sie bitte hierzu das Formular „Freistellungsauftrag für Kapitalerträge“ mit allen notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892
 

Nichtveranlagungsbescheinigung einreichen

Original Nichtveranlagungsbescheinigung per Post einreichen:

Bitte vermerken Sie auf Ihrer Nichtveranlagungsbescheinigung Ihre Depot-/Kontonummer und senden diese anschließend im Original per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

Im Anschluss an unsere Bearbeitung wird das Original Ihrer Nichtveranlagungsbescheinigung bei uns archiviert.

Löschung/Rückforderung Nichtveranlagungsbescheinigung

Sie wünschen die Löschung und/oder Rücksendung Ihrer Nichtveranlagungsbescheinigung. Bitte erteilen Sie uns hierfür, unter Angabe Ihrer Depotnummer, einen formlosen Auftrag und senden diesen anschließend per Post unterschrieben an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Nach abschließender Bearbeitung Ihres Auftrages senden wir Ihnen das Original Ihrer Nichtveranlagungsbescheinigung an die bei uns hinterlegte Adresse zurück.


Diese Informationen zu steuerlichen Themen stellen keine Steuerberatung und/oder Rechtsberatung dar und ersetzen eine solche auch nicht. Bitte wenden Sie sich in Bezug auf Ihre steuerlichen/rechtlichen Themen und Fragen an Ihren Steuerberater. Diese Inhalte dienen lediglich zu Informationszwecken, es wird keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Aktualität übernommen.

Wie erfolgt die Prüfung?

Wir werden beim Bundeszentralamt für Steuern die Steueridentifikationsnummer (SteuerID) zu jedem unserer Kunden anfragen. Dies geschieht für alle Kunden einmalig in 2014. Unter Angabe der SteuerID wird die Abfrage der Kirchensteuermerkmale (Religionszugehörigkeit und Kirchensteuersatz) vorgenommen. Der automatische Einbehalt der Kirchensteuer erfolgt ab dem 01. Januar 2015.
 

Auf welcher Rechtsgrundlage basiert der Datenaustausch?

Die Grundlage für den Datenaustausch ergibt sich aus § 51a Abs. 2c Einkommensteuergesetz.
 

Müssen Sie als Kunde aktiv werden?

Grundsätzlich läuft das Verfahren ohne Ihre Mitwirkung ab. In Einzelfällen, kann es jedoch vorkommen, dass wir Sie nach Ihrer SteuerID fragen.
 

Was ist zu tun falls sie nicht am automatisierten Verfahren teilnehmen wollen?

Wenn Sie uns Ihre Religionszugehörigkeit nicht offenlegen möchten, haben Sie auch weiterhin die Möglichkeit, die Kirchensteuer über Ihre Einkommenssteuererklärung zu entrichten.

Für diesen Fall müssen Sie gegen die Herausgabe der persönlichen Kirchensteuermerkmale direkt beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) Widerspruch einlegen. Hierfür ist die Verwendung des amtlichen Formulars zwingend erforderlich. Das Formular finden Sie auf www.formulare-bfinv.de unter dem Stichwort "Kirchensteuer".

Wenn Sie Widerspruch beim Bundeszentralamt für Steuern eingelegt haben, erhalten wir lediglich die Meldung, dass keine Kirchensteuer einzubehalten ist. Ob Sie widersprochen haben oder keiner kirchensteuerpflichtigen Religionsgemeinschaft angehören, können wir als Bank nicht erkennen.
 

Bis wann muss ein Widerspruch erfolgen?

Der Widerspruch muss bis zum 30.06. eines Jahres, erstmalig bis zum 30.06.2014, gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern ausgesprochen werden.
 

Was geschieht wenn sie beim Bundeszentralamt (BZSt) für Steuern Widerspruch einlegen?

Aufgrund des Widerspruchs erfolgt keine Weitergabe Ihrer Kirchensteuerdaten seitens des BZSt. Ein automatischer Kirchensteuereinbehalt durch die Banken findet nicht statt.

Die Kirchensteuerpflicht entfällt damit jedoch nicht. Sie sind verpflichtet, im Fall entsprechender Erträge, Ihre Kirchensteuer im Rahmen der Einkommensteuererklärung veranlagen zu lassen.

Um eine lückenlose Erfassung aller Kirchensteuerpflichtigen zu gewährleisten, teilt das Bundeszentralamt für Steuern Ihrem Wohnsitzfinanzamt mit, dass Sie dem Datenaustausch widersprochen haben.
 

Wie informieren die Finanzbehörden über das neue Verfahren?

Eine direkte Information der Finanzbehörden zum neuen Kirchensteuerverfahren wird es nicht geben. Das Bundeszentralamt empfiehlt den Banken jedoch folgenden Text um die Kunden zu informieren: Hinweis auf den Einbehalt von Kirchensteuer auf abgeltend besteuerte Kapitalerträge (z. B. Zinsen)

Kirchensteuer auf abgeltend besteuerte Kapitalerträge wird ab dem 1. Januar 2015 automatisch einbehalten und an die steuererhebenden Religionsgemeinschaften abgeführt. "Automatisch" bedeutet, dass die Mitglieder dieser Religionsgemeinschaften nichts weiter veranlassen müssen, um ihren kirchensteuerlichen Pflichten im Zusammenhang mit der Abgeltungsteuer nachzukommen.

Zur Vorbereitung des automatischen Abzugs der Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer sind wir gesetzlich verpflichtet, einmal jährlich beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) für alle Kunden die Religionszugehörigkeit abzufragen. Die Abfrage wird erstmalig im Zeitraum vom 1. September bis 31. Oktober 2014 durchgeführt (Regelabfrage). In bestimmten Fällen sind auch Abfragen außerhalb dieses Zeitraumes möglich (Anlassabfrage). Für Angehörige einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft teilt uns das BZSt das "Kirchensteuerabzugsmerkmal" (KISTAM) mit. Das KISTAM gibt Auskunft über Ihre Zugehörigkeit zu einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft und den gültigen Kirchensteuersatz. Wir ermitteln dann die für Sie zutreffende Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer und führen diese an das Finanzamt ab.

Sofern Sie die Kirchensteuer auf abgeltend besteuerte Kapitalerträge nicht von uns, sondern von dem für Sie zuständigen Finanzamt erheben lassen möchten, können Sie der Übermittlung Ihres KISTAM widersprechen (Sperrvermerk). Die Sperrvermerkserklärung müssen Sie auf einem amtlich vorgeschriebenen Vordruck beim BZSt einreichen (§ 51 Absatz 2c und 2e Einkommensteuergesetz (EStG)). Der Vordruck steht auf www.formulare-bfinv.de unter dem Stichwort "Kirchensteuer" bereit. Die Sperrvermerkserklärung muss spätestens am 30. Juni 2014 beim BZSt eingehen. In diesem Fall sperrt das BZSt bis zu Ihrem Widerruf die Übermittlung Ihres KISTAM für den aktuellen und alle folgenden Abfragezeiträume (jeweils 1. September bis 31. Oktober). Bei anlassbezogenen Abfragen muss Ihre Sperrvermerkserklärung zwei Monate vor unserer Abfrage beim BZSt eingehen. Wir werden daraufhin keine Kirchensteuer für Sie abführen.

Das BZSt ist gesetzlich verpflichtet, Ihre Sperre zum Anlass einer Information an Ihr zuständiges Finanzamt zu nehmen. Ihr Finanzamt wird dabei konkret über die Tatsache unserer Anfrage und unsere Anschrift informiert. Das Finanzamt ist gesetzlich gehalten, Sie wegen Ihrer Sperre zur Abgabe einer Kirchensteuererklärung aufzufordern.
 

Was geschieht mir Ihren Daten?

Die Nutzung der Daten ist ausschließlich für steuerliche Zwecke gestattet. Die SteuerID wird dauerhaft gespeichert. Die Kirchensteuermerkmale werden jährlich aktualisiert und dann jeweils für das Folgejahr genutzt.
 

Warum informieren wir Sie bereits jetzt, wenn der automatische Einbehalt der Kirchensteuer erst im Jahr 2015 geschieht?

Die Abfrage der Kirchensteuermerkmale erfolgt bereits im September/Oktober 2014. Ein eventueller Widerspruch ist fristgerecht bis zum 30. Juni 2014 möglich.
 

Was müssen Sie tun, wenn sie keiner Religionsgemeinschaft angehören?

Sofern Sie keiner Religionsgemeinschaft angehören, wird für Sie keine Kirchensteuer einbehalten. Sie müssen dafür nicht tätig werden.


Diese Informationen zu steuerlichen Themen stellen keine Steuerberatung und/oder Rechtsberatung dar und ersetzen eine solche auch nicht. Bitte wenden Sie sich in Bezug auf Ihre steuerlichen/rechtlichen Themen und Fragen an Ihren Steuerberater. Diese Inhalte dienen lediglich zu Informationszwecken, es wird keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Aktualität übernommen.

Jahressteuerbescheinigung

Die Steuerbescheinigung dient Ihnen als Nachweis über Ihre Kapitalerträge oder gegebenenfalls abgeführten Steuern gegenüber Ihrem zuständigen Finanzamt. Der Aufbau der Bescheinigung ist von der Finanzverwaltung vorgeschrieben.

Nach Abzug der Kapitalertragsteuer durch die Banken ist die Steuerpflicht oftmals bereits abgegolten. Sie brauchen Ihre Kapitalerträge daher nicht zwingend mit der Anlage KAP gesondert zu erklären. In einigen Fällen ist es dennoch vorteilhaft oder verpflichtend eine Steuererklärung abzugeben, z. B. wenn der Sparer-Pauschbetrag (Freistellungsauftrag) nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Ein Muster bzw. ausführliche Erläuterungen zur Jahressteuerbescheinigung finden Sie hier.

Versandtermin

Jedes Jahr, von Mitte Februar bis Anfang März, verschicken wir die Jahresdepotauszüge sowie ggf. weiteren Unterlagen postalisch an alle Kunden.

Folgende Unterlagen werden unseren Kunden zugesandt:

  • Jahresdepot- und (ggf.) kontoauszug zum 31. Dezember eines Jahres
  • Steuerbescheinigung ggf. mit Verlustbescheinigung
  • Ggf. eine Information über den Verlustausgleich
  • Ggf. Informationsblatt zu Bedingungsänderungen

Hinweis: Kunden mit Online-Banking und Online-Postkorb erhalten die Jahresdepot- und -kontoauszüge ausschließlich im Online-Postkorb zum Download zur Verfügung gestellt. Ein Versand per Post erfolgt nicht.

Informationen über fehlende Erträge zu ausländisch thesaurierenden Fonds

Alle Kunden (Privatanleger), die in ihrer Steuerbescheinigung noch nicht alle Erträge aus den ausländischen thesaurierenden Fonds bescheinigt bekommen haben, stellen wir ab Mitte Mai die „Steuerlichen Informationen“ (Erträgnisaufstellung) automatisch und kostenfrei im Online-Postkorb zur Verfügung.

Hierin sind unter anderem alle Erträge der ausländischen thesaurierenden Fonds, inklusive der bis 30.04. eines Jahres, nachgemeldeten Erträge, enthalten. Weitere Informationen finden Sie in unserem Steuerinformationsblatt.

Wenn Sie kein Online-Banking beantragt und eingerichtet haben, können Sie die steuerlichen Informationen direkt bei uns anfordern.


Erträgnisaufstellung

Die „Steuerlichen Informationen“ (Erträgnisaufstellung) dienen als ergänzende Erläuterung für die Jahressteuerbescheinigung bzw. als Ausfüllhilfe für die Einkommensteuererklärung.

Sofern in Ihrer Steuerbescheinigung noch nicht alle Erträge aus den ausländischen thesaurierenden Fonds bescheinigt wurden, stellen wir Ihnen ab Mitte Mai eine Erträgnisaufstellung automatisch und kostenfrei im Online-Postkorb zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie in unserem Steuerinformationsblatt. Auf Wunsch können Sie eine Erträgnisaufstellung jederzeit hier anfordern.
 

Ausländisch thesaurierende Fonds

Sofern Sie in ausländisch thesaurierende Fonds investiert haben, besteht die Möglichkeit, dass in der im Februar versendeten Steuerbescheinigung nicht alle Erträge aus diesen Fonds bescheinigt werden können. In diesem Fall stellen wir Ihnen ab Mitte Mai zusätzlich die „Steuerlichen Informationen“ (Erträgnisaufstellung) automatisch und kostenfrei in Ihrem Online-Postkorb zur Verfügung. Hierin sind unter anderem alle Erträge der ausländisch thesaurierenden Fonds, inklusive der bis 30.04. eines Jahres nachgemeldeten Erträge, enthalten.

Wichtiger Hinweis: Bitte reichen Sie diese Erträgnisaufstellung zusammen mit der Steuerbescheinigung bei Ihrem zuständigen Finanzamt ein.

Wenn Sie kein Online-Banking beantragt und eingerichtet haben, können Sie die steuerlichen Informationen direkt bei uns anfordern.

Weitere Informationen finden Sie im Steuerinformationsblatt.

Diese Informationen zu steuerlichen Themen stellen keine Steuerberatung und/oder Rechtsberatung dar und ersetzen eine solche auch nicht. Bitte wenden Sie sich in Bezug auf Ihre steuerlichen/rechtlichen Themen und Fragen an Ihren Steuerberater. Diese Inhalte dienen lediglich zu Informationszwecken, es wird keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Aktualität übernommen.

Mit Hilfe der Verlustbescheinigung können Sie – im Rahmen der Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung – Verluste mit etwaigen Kapitalerträgen verrechnen, die bei unterschiedlichen Instituten entstanden sind.

Bitte beachten Sie: Durch die Verlustbescheinigung erfolgt kein Übertrag der Verluste ins Folgejahr. Die Verluste können dann auf Bankebene nicht mehr im Steuerabzugsverfahren berücksichtigt werden.

Verlustbescheinigung beantragen

Sie können die Verlustbescheinigung für das laufende Kalenderjahr bis zum 15. Dezember direkt bei uns beantragen. Eine Beantragung für vergangene Jahre ist leider nicht möglich.

Bitte beachten Sie: Es handelt sich hierbei um eine gesetzliche Frist, die nicht von ebase festgelegt wird.

Weitere Informationen finden Sie im Steuerinformationsblatt.

Diese Informationen zu steuerlichen Themen stellen keine Steuerberatung und/oder Rechtsberatung dar und ersetzen eine solche auch nicht. Bitte wenden Sie sich in Bezug auf Ihre steuerlichen/rechtlichen Themen und Fragen an Ihren Steuerberater. Diese Inhalte dienen lediglich zu Informationszwecken, es wird keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Aktualität übernommen.

Eine ausführliche Erklärung zur Vorabpauschale bietet das Video des BVI.

Die bisher aufwendige Thesaurierungsbesteuerung wird durch die Vorabpauschale abgelöst. Zukünftig wird für inländische und ausländische Investmentfonds, die keine oder nur eine geringe Ausschüttung im Kalenderjahr vorgenommen haben eine sog. Vorabpauschale als Besteuerungsgrundlage angesetzt.

Die Vorabpauschale ist eine pauschalisierte Mindestrendite, die sich am Basiszins der risikolosen Marktverzinsung der Bundesbank orientiert und jährlich am 2. Kalendertag des Folgejahres für das abgelaufene Kalenderjahr ermittelt wird.

Erhoben wird die Vorabpauschale nur, sofern eine positive Wertentwicklung des Investmentfonds vorliegt. Die Vorabpauschale ist somit auf den Wertzuwachs des Fonds im Kalenderjahr begrenzt.

Die vom Kunden zu leistende Steuer auf die Vorabpauschale als Bemessungsgrundlage (ggfs. unter Berücksichtigung von Teilfreistellungen bzw. NV-Bescheinigungen) wird bei ebase im Januar 2019 durch Stückeverkauf in Höhe der benötigten Steuerliquidität beglichen. Sollte dies nicht möglich sein, erfolgt eine entsprechende Meldung an das Finanzamt.

Erstmalig fließt Ihnen die Vorabpauschale am 02.01.2019 für das Kalenderjahr 2018 zu.

Um einen Stückeverkauf zu vermeiden, empfehlen wir die Einrichtung eines Freistellungsauftrags.

Bei einem Verkauf der Fondsanteile wird die Vorabpauschale vom tatsächlichen Veräußerungsgewinn abgezogen.

Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind Geldleistungen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer, die zusätzlich zum Arbeitslohn gezahlt werden können. Diese werden direkt vom Arbeitgeber auf das Anlagekonto des Arbeitnehmers überwiesen. Der Arbeitnehmer kann je nach Vertrag selbst hinzuzahlen.

Der Staat fördert Vermögenswirksame Leistungen. Die förderfähigen Sparformen sind gesetzlich vorgegeben. Die Förderhöhe liegt bei 20% der jährlichen VL-Einzahlungen in einen Aktienfonds-Sparplan. Bis zu maximal 400 Euro pro Jahr werden staatlich gefördert (sogenannte Arbeitnehmersparzulage), das heißt, Sie erhalten vom Staat eine Prämie von bis zu 80 Euro im Jahr.

Um die Förderung vom Staat zu erhalten, muss das zu versteuernde Einkommen unterhalb einer bestimmten Grenze liegen: Für Ledige liegt diese Einkommensgrenze bei 20.000 Euro, für Ehepaare bei 40.000 Euro.

Auch wenn Sie diese Bedingungen zur Zulagenberechtigung nicht erfüllen, können Sie das Geld Ihres Arbeitgebers annehmen und in einem VL-Sparplan ansparen. Die Zulagen sind jährlich beim Finanzamt mit der Steuererklärung zu beantragen. Die Förderung erfolgt auf Antrag der Arbeitnehmersparzulage, sofern Sie unter der zu versteuernden Einkommensgrenze liegen. Die von Ihnen angelegten Vermögenswirksamen Leistungen werden von uns elektronisch direkt an das zuständige Finanzamt übermittelt (elektronische Vermögensbildungsbescheinigung).

finvesto bietet Ihnen eine große Auswahl von Fonds, die als Anlageform für Vermögenswirksame Leistungen zugelassen sind. Unsere VL-fähigen Fonds und ETFs im Überblick.

Sie haben z. B. Ihren Arbeitgeber gewechselt und benötigen eine neue Bescheinigung zur Vorlage bei Ihrem Arbeitgeber? Dann nehmen Sie bitte jetzt mit uns Kontakt auf. Wir senden Ihnen in Kürze eine neue Arbeitgeberbescheinigung per Post zu.

Zahlungen vom Arbeitgeber

Die Vermögenswirksamen Leistungen müssen vom Arbeitgeber direkt auf das in der Arbeitgeberbescheinigung angegebene Konto überwiesen werden. Die Überweisung muss nicht in festen Raten erfolgen.

Ausbleibende Zahlungen

Wenn der Arbeitgeber für ein volles Kalenderjahr jedoch keine Zahlungen leistet und die Erträge nicht wiederangelegt werden, gilt der VL-Vertrag als unterbrochen. Für nach Vertragsunterbrechung eingehende Zahlungen beginnt dann die Sperrfrist neu zu laufen.

Eigene Zahlungen

Im Jahr können bis zu 480 Euro vermögenswirksam angelegt werden. Für den Fall, dass der Arbeitgeber weniger zahlt, kann der Betrag selbst auf bis zu 40 Euro im Monat aufgestockt werden. Dieser Betrag wird ebenfalls direkt vom Gehalt einbehalten und auf den VL-Sparplan überwiesen.

Der Anlagezeitraum wird durch das Fünfte Vermögensbildungsgesetz (5. VermBG) geregelt. Demzufolge dürfen Sie grundsätzlich innerhalb von sieben Jahren nicht über die Vermögenswirksamen Leistungen verfügen, ohne den Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage zu verlieren.

Nach Ablauf der 7 Jahre (Sperrfrist) werden die Fondsanteile als „freie“ Anteile in Ihrem Depot verwahrt. Sie können die Anteile in Ihrem Depot belassen und als Grundlage für Ihren weiteren Vermögensaufbau nutzen.

Wenn Sie einen Folgevertrag abschließen oder sich durch weitere Zahlungen Ihres Arbeitgebers ein Folgevertrag aktiviert hat, unterliegen lediglich die im Rahmen des Folgevertrags neu angelegten Anteile der gesetzlichen Sperrfrist.

Die gesetzliche Sperrfrist für die erworbenen Anteile beträgt sieben Jahre, immer rückwirkend vom 1. Januar des Vertragsbeginn-Jahres an.

Als Vertragsbeginn gilt der Bankarbeitstag, an dem die erste vom Arbeitgeber überwiesene Vermögenswirksame Leistung zugunsten des VL-Vertrages eingeht.

Danach können sechs Jahre lang Zahlungen geleistet werden (Einzahlungsfrist). Die Sperrfrist endet automatisch am letzten Kalendertag des siebten Kalenderjahrs. Für später eingezahlte Vermögenswirksame Leistungen beginnt die Sperrfrist von neuem zu laufen.

Beispiel:
Ihre erste Einzahlung geht am 15.03.2017 bei uns ein.
Die Sperrfrist beginnt daher am 01.01.2017 (rückwirkend).
Das Ende der Sperrfrist ist am 31.12.2023 (nach 6 Jahren und 9 Monaten)

Sofern Sie einen VL-Sparvertrag abgeschlossen haben, unterliegen die Fondsanteile einer gesetzlichen Sperrfrist von 7 Jahren. Die Fondsanteile werden als „gesperrte Fondsanteile“ in Ihrem Depot verwahrt. Nach Ablauf der 7 Jahre werden diese Fondsanteile dann als „freie“ Anteile in Ihrem Depot verwahrt. Man unterscheidet daher zwischen gesperrten und freien Fondsanteilen.

Verkauf freier Fondsanteile (nach Ablauf der gesetzlichen Sperrfrist)

Den Auftrag zum Verkauf von freien Fondsanteilen können Sie jederzeit in Ihrem Online-Banking erteilen. Zur Information: Die gesperrten Anteile sind in den Detailinformationen der entsprechenden Depotposition online ersichtlich.

Transaktion online erfassen:

Nutzen Sie die Vorteile einer Online-Transaktion:

  • Schnellstmögliche Ausführung
  • Verkaufslimit festlegen
  • Keine Portokosten

Jetzt einloggen und Ihren Verkauf von Investmentfondsanteilen bequem online erfassen.

Die Freigabe Ihrer Transaktion erfolgt entweder durch Ihre persönliche PIN oder mittels smsTAN-Verfahren.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit Ihren Auftrag mit dem Formular „Verkauf von Fondsanteilen“ zu erteilen. Bitte vermerken Sie hierauf, dass Sie den Verkauf der freien Anteile wünschen.

Verkauf gesperrter Fondsanteile/vorzeitige Auflösung (prämienschädliche)

Verfügungen, die während der gesetzlichen Sperrfrist getroffen werden, haben – falls die gesetzlichen Bestimmungen keine Ausnahme zulassen – den Verlust der Arbeitnehmer-Sparzulage zur Folge (prämienschädliche Verfügung).

Bitte beachten Sie daher, dass bei einem Verkauf (ganz oder teilweise) von gesperrten Fondsanteilen vor Ablauf der gesetzlichen Sperrfrist eine vollständige Auflösung des VL-Vertrages erfolgt. Dies bedeutet, dass der VL-Vertrag für weitere VL-Zahlungen Ihres Arbeitgebers nicht mehr zur Verfügung steht. Zusätzlich verlieren Sie in diesem Fall – auch rückwirkend – einen etwaig bestehenden Anspruch auf staatliche Förderung für diesen Vertrag.

Hinweis: Bei vorzeitigen Verfügungen fällt ggf. ein im jeweils aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis genannter Aufwandsersatz an.

Einen Auftrag zum Verkauf von gesperrten Fondsanteilen können Sie ausschließlich per Formular erteilen. Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Verkauf von Fondsanteilen“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an

+49 89 45460 – 892

Wichtig: Bitte ergänzen Sie Ihren Verkaufsauftrag um den Zusatz, dass Sie mit einer prämienschädlichen Verfügung/Auflösung einverstanden sind. Ohne diesen Hinweis kann der Verkaufsauftrag von uns nicht bearbeitet werden.