Die Diskussion um die deutsche Rentenversicherung und deren Finanzierung wird immer lauter. Dabei werden die kommenden fünf Jahre, also bis zum Jahr 2030, die Herausforderungen an die Finanzierbarkeit maximieren. Denn dann sind die geburtenstärksten Jahrgänge allesamt in Rente.
Die gesetzliche Rente ist nicht sicher!
Die Rentenlücke vergrößert sich immer mehr. Im Jahr 1964 wurden in Deutschland 1,357 Mio. Kinder geboren, so viele wie nie zuvor und auch nicht mehr danach. Zum Vergleich, im Jahr 2024 wurden gerade mal 677 Tsd. Kinder geboren. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass seit dem Jahr 1972 der Saldo aus Geborenen und Gestorbenen negativ ist. Dieser negative Saldo hat sich von 64 Tsd. in 1972 unter hohen Schwankungen auf 330 Tsd. im Jahr 2024 spürbar erhöht, der Grund ist der deutliche Rückgang der Geburten.
Was bedeutet das für das deutsche Rentensystem?
Das ist das Kernproblem, da in der deutschen Rentenversicherung kein Kapital gebildet wird, basiert die Finanzierung der Rentner auf den Einkommen der Kinder. Fehlen die Kinder, fehlen die Rentenzahlungen. In der Vergangenheit wurden die fehlenden Zahlungen durch Steuerzuschüsse aus dem Bundeshaushalt kompensiert. Dieser Steuerzuschuss wird sich in 2025 auf 122,5 Mrd. Euro belaufen, bei einem Gesamtetat von 502,5 Mrd. Euro. Sprich ¼ der Bundessteuern fließt allein in die Sicherung der Rentenversicherung. Trotz dieser enormen Zuschüsse liegen die Rentenzahlungen nach 45 Beitragsjahren im Schnitt nur bei 48 % des Lohns.
In der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es nur drei Stellschrauben
- die Beiträge können erhöht werden
- das Rentenniveau kann abgesenkt bzw. die Rentenbezugsdauer verkürzt werden
- oder der Steuerzuschuss wird erhöht.
Alle drei Stellschrauben sind für die betroffenen Bevölkerungsgruppen mit negativen Auswirkungen verbunden. Damit wird es für die Politik sehr schwierig die Finanzierung der Rentenversicherung zu stabilisieren, ohne dabei Wählerstimmen zu verlieren. Deshalb wird die Politik an allen Stellschrauben drehen, um die Lasten möglichst breit zu verteilen. An dem demografischen Grundzustand, kann man aber nichts mehr verändern.
Was soll man also tun?
Die Antwort ist offensichtlich, die Bildung von privatem Sparkapital. Jeder sollte sich also neben der gesetzlichen Rente ein privates Vermögen aufbauen, um im Alter auch davon zu leben. Dabei hat die kapitalgedeckte Vermögensbildung einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem umlagefinanzierten Rentensystem:
Das ist der Zinseszins-Effekt.
Dieser führt dazu, dass bei langen Ansparphasen die reinen Erträge sehr viel größer ausfallen als das angesparte Kapital. Nur durch private Kapitalbildung wird es möglich sein, auch in Zukunft die Alterseinkommen auf einem auskömmlichen Niveau zu halten. Dabei kann man bei der Kapitalbildung auf viele verschiedene Anlageklassen setzen und so sein Anlagevermögen bestmöglich diversifizieren.
Unser Rat
Überprüfen Sie daher gemeinsam mit uns Ihre Anlagestrategie, ob diese immer noch geeignet ist, Ihre langfristigen Ziele zu erreichen. Wenn auch Sie privates Kapital zur eigenen Altersvorsorge bilden möchten, nutzen Sie unsere Expertise.
Persönliche Beratung für Ihre Geldanlage
Gerne stehen wir Ihnen persönlich für ein Gespräch zur Verfügung, um Ihre individuelle Anlagesituation zu besprechen und etwaige Anpassungen gemeinsam zu prüfen.
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