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Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen, die passende Antwort zu finden!

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das finvesto Depot sowie Wissenwertes zu aktuellen Themen. Klicken Sie in eine der nachfolgenden Kategorien und finden Sie die gewünschten Informationen.

Aktuelles: Elektronische Vermögensbildungsbescheinigung (VL-Bescheinigung)

Ab dem 01.01.2018 tritt eine Änderung im 5. Vermögensbildungsgesetz in Kraft. Die Arbeitnehmer-Sparzulage kann künftig nicht mehr mittels der „Anlage VL“ in Papierform beantragt werden. Dafür wird eine elektronische Vermögensbildungsbescheinigung eingeführt.

Das bedeutet für Sie:

Wir stellen Ihnen zukünftig keine VL-Bescheinigung (Anlage VL) mehr postalisch zur Verfügung, sondern melden die Daten elektronisch an das zuständige Finanzamt.

Die erstmalige elektronische Übermittlung für die in 2017 angelegten Vermögenswirksamen Leistungen erfolgt von uns spätestens bis zum 28.02.2018.

Beantragung der Arbeitnehmersparzulage:

Die Arbeitnehmersparzulage können Sie weiterhin über Ihre Einkommensteuererklärung beantragen (Mantelbogen Zeile 91 und Kreuz „Antrag auf Festsetzung der Arbeitnehmer-Sparzulage“). Eine Bescheinigung über Vermögenswirksame Leistungen ist nicht mehr notwendig.

Fragen zu FATCA

Allgemeines zu FATCA

FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) ist ein US-amerikanisches Gesetz zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung. Es ist in Deutschland zum 1. Juli 2014 in Kraft getreten und soll dem Trend zur Steuerhinterziehung bei Auslandskonten US-amerikanischer Bürger entgegenwirken und damit gleichzeitig das Steueraufkommen erhöhen. Zusätzlich schafft das AIFM-Steueranpassungsgesetz die Rechtsgrundlage für den nach dem Abkommen erforderlichen Datenaustausch mit den USA.

Mit FATCA verpflichten sich Finanzinstitute (u.a. Banken, Versicherungsinstitute), die nicht in den USA ansässig sind, der US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) alle US-steuerpflichtigen Kundinnen und Kunden zu melden und steuerlich relevante Informationen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zu FATCA stehen auf der Website der US-amerikanischen Bundessteuerbehörde IRS (www.irs.gov) zur Verfügung.

Meldepflicht

Die FATCA-Regelung gilt für Konten und Depots von Privatkunden sowie für US-Gesellschaften und Unternehmen, die ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung in den USA haben bzw. an denen US-Personen zu mindestens 25 Prozent beteiligt sind.

Die Meldepflicht betrifft Kunden mit einer unbeschränkten Steuerpflicht in den USA, also Kunden mit US-Staatsangehörigkeit oder mit festem Wohnsitz in den USA sowie Kunden, bei denen nur möglicherweise eine US-Steuerpflicht besteht und bei denen gewisse US-Merkmale festgestellt werden.

Merkmale für eine US-Steuerpflicht können sein:

  • US-Staatsbürgerschaft oder dauerhafte Ansässigkeit
  • US-Geburtsort
  • US-Meldeadresse und/oder US-Postadresse (einschließlich US-Postfachadresse)
  • US-Telefonnummer
  • Bevollmächtigter oder Unterschriftsberechtigter mit US-Adresse
  • Dauerauftrag in die USA
  • c/o-Adresse in den USA oder Postabholer als einzige hinterlegte Adresse


Folgen von FATCA

Alle Kunden, die ein Merkmal zur US-Steuerpflicht aufweisen, werden angeschrieben und erhalten entsprechende Formulare, mit denen sie eine Erklärung über ihren US-Steuerstatus abgeben können.

Bestätigt ein Kunde die US-Steuerpflicht, dann werden seine steuerlichen Daten jährlich über das Bundeszentralamt für Steuern an die US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) übermittelt. Das gilt auch, wenn keine Meldung zum US-Steuerstatus abgegeben wurde.

Die Meldepflicht entfällt, wenn ein Kunde seine US-Steuerpflicht widerlegt.

Gemeldet werden:

  • Name, Adresse, TIN (Taxpayer Identification Number) für jeden Kontoinhaber/wirtschaftlich Berechtigten mit US-Status 
  • Konto- und Depotnummer(n) 
  • Kontosaldo und Höhe des Depotbestandes zum Jahresende des jeweiligen Meldezeitraums 
  • Bei einer Kontoschließung der Saldo zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Kontoschließung.

Ab 2016 kommen weitere Informationspflichten hinzu, wie

  • Bruttozugänge und Bruttoabgänge
  • Bruttozinserträge, Dividenden, Bruttoerträge
  • Ggf. weitere Informationen zu Konten der US-Steuerpflichtigen.



Diese Informationen zu steuerlichen Themen stellen keine Steuerberatung und/oder Rechtsberatung dar und ersetzen eine solche auch nicht. Bitte wenden Sie sich in Bezug auf Ihre steuerlichen/rechtlichen Themen und Fragen an Ihren Steuerberater. Diese Inhalte dienen lediglich zu Informationszwecken, es wird keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Aktualität übernommen.

Fragen zu CRS

Allgemeines zu CRS

Der Common Reporting Standard (CRS) ist ein neuer globaler Standard für den Austausch von steuerlichen Informationen. Finanzinstitute des gesamten Finanzdienstleistungssektors (wie z. B. Banken, Versicherer und Investmentfonds) sind nach CRS verpflichtet, die steuerliche(n) Ansässigkeit(en) des Kontoinhabers zu ermitteln und bestimmte Informationen in einer jährlichen Meldung an die jeweils nationale Steuerbehörde weiterzugeben.

Ziele von CRS

Das Ziel des CRS ist es, Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Finanzinstitute in den teilnehmenden Ländern verpflichtet, die dafür relevanten Daten (z. B. Name, Steuer-Identifikationsnummer/TIN, Kontonummer, Kontosaldo, Umsätze, Erträge, etc.) ihrer im Ausland steuerlich ansässigen Kunden an die nationalen Steuerbehörden zu melden. Die nationale Steuerbehörde gibt diese Daten dann an die relevanten Länder weiter.

Neben Deutschland haben bereits über 50 Länder ihre Teilnahme an CRS zugesagt, darunter alle Länder der Europäischen Union.

Folgen von CRS

ebase ist verpflichtet, ab 2016 die steuerliche(n) Ansässigkeit(en) ihrer Kunden festzustellen und nachzuhalten, sowie ab 2017 die durch den CRS vorgegebenen steuerrelevanten Informationen an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu übermitteln.

Daher müssen Neukunden seit 01.01.2016 bei einer Konto-/Depoteröffnung eine „CRS-Selbstauskunft“ hinsichtlich ihrer steuerliche(n) Ansässigkeit(en) abgeben. Diese ist Bestandteil der Konto-/Depoteröffnungsunterlagen. Infolgedessen ist seither die Steuer-Identifikationsnummer/TIN (sofern der betreffende Staat eine solche vergibt) auf den Eröffnungsunterlagen anzugeben.


Diese Informationen zu steuerlichen Themen stellen keine Steuerberatung und/oder Rechtsberatung dar und ersetzen eine solche auch nicht. Bitte wenden Sie sich in Bezug auf Ihre steuerlichen/rechtlichen Themen und Fragen an Ihren Steuerberater. Diese Inhalte dienen lediglich zu Informationszwecken, es wird keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Aktualität übernommen.

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