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Fonds-Infos: Alles rund um Fonds erfahren!

Was sind Fonds?

Investmentfonds (kurz Fonds) werden von Kapitalverwaltungsgesellschaften (auch Kapitalanlagegesellschaften oder Investmentgesellschaften genannt) aufgelegt und verwaltet. Die aufgelegten Fonds investieren z. B. in Aktien, Anleihen (auch Renten genannt), Derivate (z. B. bei Rohstofffonds), andere Investmentfonds oder Immobilien. Die Idee eines Investmentfonds ist es, vielen Anlegern mit kleinen Anlagebeträgen die Möglichkeit zu bieten, an der Entwicklung der Kapitalmärkte zu partizipieren. Anleger zahlen ihr Geld in das Fondsvermögen (Sondervermögen) ein und erhalten im Gegenzug Anteile (Stücke) des Fonds.

Das Ziel eines Investmentfonds ist, die Erwirtschaftung von Kursgewinnen, Dividenden und Zinsen. Durch eine breite Streuung von Einzeltiteln soll auch das Risiko der Kapitalanlage reduziert werden. Die Streuung kann sowohl innerhalb einer Anlageklasse (z. B. bei Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds) als auch über mehrere Anlageklassen (z. B. bei Misch- und Dachfonds) hinweg vorgenommen werden. Der Handlungsspielraum der Kapitalverwaltungsgesellschaft ist aber durch die Art des Investmentfonds begrenzt. Beispielsweise muss das Fondsmanagement bei einem Rentenfonds einen Großteil in Anleihen investieren.

Die Anlagerichtlinien, welche die Investitionsstrategie des jeweiligen Fonds beschreiben und definieren, sind im jeweiligen Verkaufsprospekt des Fonds bzw. in den wesentlichen Anlegerinformationen (auch Key Investor Information Document (KIID) genannt) hinterlegt. Sie finden das Dokument „Wesentliche Anlegerinformationen“ (KIID) in den Ergebnissen der Fondssuche unter „Prospekte“ bzw. wenn Sie auf den Fondsnamen klicken. Darüber hinaus bündelt das jeweilige Fonds-Factsheet (ebenfalls Klick auf den Fondsnamen) alle wichtigen Informationen und Verkaufsunterlagen.

Das in einen Investmentfonds investierte Vermögen der Anleger ist das sogenannte Sondervermögen, welches strikt getrennt von dem Gesellschaftsvermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft zu verwahren ist. Das bedeutet, dass Gläubiger auch im Falle einer Insolvenz der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder auch der Bank, bei der die Fondsanteile der Anleger verwahrt werden, nicht auf das Fondsvermögen zugreifen können.

Wer entscheidet über die Zusammensetzung eines Fonds?

Grundsätzlich kann man zwischen aktiv und passiv gemanagten Fonds unterscheiden.

Bei aktiv gemanagten Investmentfonds entscheidet der Fondsmanager in welche Wertpapiere das Anlagekapital fließen soll. Dabei muss er sich an den für den jeweiligen Fonds definierten Anlagerichtlinien orientieren. Je nach Anlagestrategie können Investmentfonds in eine oder mehrere Wertpapiergattungen (Assetklassen) investieren. In der Regel sind dies Aktien, Renten (Anleihen) oder Immobilien. Es gibt aber auch Mischformen (gemischte Fonds) oder Dachfonds, die wiederum in Anteile anderer Investmentfonds investieren. Die Fondsmanager wählen die einzelnen Wertpapiere (Einzeltitel) anhand von Kennzahlen (z. B. Dividendenrendite, Verschuldungsgrad, Cashflow), Gesprächen mit Vorständen dieser Unternehmen, Wachstumsperspektiven etc. aus. Die Einzeltitel können natürlich jederzeit ausgetauscht werden, wobei die Anlagerichtlinien des jeweiligen Fonds stets einzuhalten sind.

Ziel jedes aktiven Fondsmanagers ist es, eine bessere Wertentwicklung als der Markt zu generieren. Diese positive Überrendite nennt man im Fachjargon auch „Outperformance“ oder „Alpha“. Alpha misst die abweichende Wertentwicklung eines Fonds gegenüber seiner Benchmark. Unter einer Benchmark versteht man eine Vergleichsgröße zur Beurteilung der Leistung des Fondsmanagers.


Beispiel: Im Jahr X verzeichnete der deutsche Aktienindex DAX ein Plus von 4,31 %. Ein Fonds Y, dessen Benchmark der DAX ist, verzeichnete im selben Zeitraum ein Plus von 6 %. Somit gelang es dem Fondsmanagement des Fonds Y, durch gezielte Auswahl der Wertpapiere die Benchmark zu schlagen und Alpha in Höhe von 1,69 % zu generieren. Doch die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat nicht nur das Ziel, die Benchmark zu schlagen. Auch die Minimierung der Volatilität (Risikokennzahl, die die Schwankungsbreite des Fondspreises widerspiegelt) ist oft Ziel des aktiven Fondsmanagements.


Passive Fonds (sogenannte ETFs oder Indexfonds) setzen im Gegenzug zu aktiv gemanagten Investmentfonds auf den Marktdurchschnitt: Sie bilden Indizes (z. B. DAX) ab, die die Wertentwicklung ganzer Märkte darstellen. Die Qualität eines ETFs bemisst sich daran, wie genau dieser den zugrundeliegenden Index abbildet. Je kleiner die Abweichung (Tracking Error), desto besser. ETFs können per Definition kein Alpha generieren, da sie die Benchmark kopieren und gegenüber dieser keine Outperformance erzeugen können. Mehr zu ETFs lesen Sie hier.

Chancen und Risiken beim Fondshandel

Grundsätzlich bieten alle Wertpapiere Chancen auf markt-, branchen- und unternehmensbedingte Kurssteigerungen. Im Rahmen einer Anlage in Investmentfonds wird das Vermögen in eine Vielzahl von Einzelwerten investiert. Damit werden mögliche Risiken zwar gestreut, dennoch unterliegen die Vermögenswerte in einem Investmentfonds weiterhin diversen Risiken. Die nachstehende Beschreibung soll Ihnen einen Überblick darüber vermitteln, was Sie über die Risiken bei der Anlage Ihres Vermögens in Fonds wissen sollten.

Grundsätzlich unterliegen Investmentfonds dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge bei den im Fonds enthaltenen Wertpapieren im Anteilspreis widerspiegeln. Typische Risiken können sein:

  • Kursschwankungs- und Kursverlustrisiko
    Konjunkturelle Aussichten, politische Veränderungen, Zins- und Inflationsentwicklungen, Länder- und Währungsrisiken können die Kursentwicklung der Wertpapiere im Fonds beeinflussen.

  • Bonitäts- und Emittentenrisiko
    Die Vermögenswerte, in die der Fonds investiert, unterliegen einem Bonitäts- und Emittentenrisiko. Bei einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit (Bonität) bzw. bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten eines Wertpapiers kann es zu Verlusten kommen.

  • Wechselkursrisiko
    Sofern Vermögenswerte eines Fonds in anderen Währungen als der Fondswährung angelegt sind, können Kursschwankungen der anderen Währung auch Einfluss auf die Wertentwicklung des Fonds und damit auf die Investition haben.

  • Zinsänderungsrisiko
    Auch Veränderungen im Zinsniveau können zu Kursschwankungen führen. Steigen die Marktzinsen, fallen in der Regel die Kurse der festverzinslichen Wertpapiere. Sinken die Marktzinsen, steigen entsprechend die Kurse der festverzinslichen Wertpapiere. Je länger die Laufzeit von festverzinslichen Wertpapieren ist, desto stärker fallen diese Kursschwankungen aus.

Welche Fondstypen gibt es?

Anlageklassen von Fonds

Aktienfonds

… investieren in Aktien, also in Anteilsscheine an Unternehmen. Meist wählen die Verwaltungsgesellschaften für ihre einzelnen Fonds die Wertpapiere nicht nur nach der Anlageklasse, sondern auch nach Regionen und Ländern oder Branchen aus. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt oft nach bestimmten Kriterien wie Geschäftsmodell oder fundamentalen Kriterien (Dividendenrendite, Cashflow, Marktkapitalisierung etc.). Andere Fonds investieren nur in sogenannte Blue Chips (Standardwerte mit hohem Handelsvolumen und höherem Engagement institutioneller Investoren) oder Small Caps (kleine börsennotierte Unternehmen/Nebenwerte).

Dachfonds

… investieren in Anteile anderer Investmentfonds. Es dürfen maximal 20 % des Fondsvermögens in Anteile eines einzelnen Investmentfonds angelegt werden. Die Risikostreuung ist oft größer, ebenso die Kosten, denn diese fallen für die Verwaltung des Dachfonds und für die darin enthaltenen Fonds an.

Geldmarktfonds

… investieren in Geldmarkttitel und liquide Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit. Hierzu zählen Termingelder, Schuldscheindarlehen und Anleihen mit einer Laufzeit von unter 12 Monaten (Quelle: Bundesbank). Geldmarktfonds werden oft von Großinvestoren wie beispielweise Unternehmen genutzt, um kurzfristig ihre Gelder zu „parken“.

Mischfonds/Multi Asset Fonds

… sind Investmentfonds, die sowohl in Aktien, Rentenpapiere, Geldmarkttitel, Rohstoffe, Edelmetalle als auch in Immobiliensondervermögen angelegt werden. Manche Kapitalanlagegesellschaften legen die prozentuale Aufteilung zwischen den Anlageklassen fest, andere nehmen keine Einschränkung vor.

Rentenfonds

… investieren ausschließlich oder überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere, wie zum Beispiel Pfandbriefe, Kommunalobligationen, Bundeswertpapiere oder risikoreichere Hochzinsanleihen von verschuldeten Staaten oder Unternehmen. Auch hier spezialisieren sich Kapitalanlagegesellschaften oft auf Regionen. Rentenfonds galten lange als sichere Anlage, doch in Zeiten niedriger Zinsen verlieren diese Fonds zunehmend an Attraktivität für viele Anleger.

Offene Immobilienfonds

... sind Sondervermögen, die nach den Anlagebedingungen das eingelegte Geld in Immobilien anlegen. Offene Immobilienfonds investieren deshalb in Wohn- und Gewerbeimmobilien, die sie dann verwalten. Rendite wird durch die Einnahmen aus der Vermietung oder dem Verkauf der Objekte erzielt. Diese Fonds können eine Alternative für Anleger sein, die in Immobilien investieren möchten, ohne selbst ein Objekt zu kaufen.

Geschlossene Immobilienfonds

...beziehen sich meist auf ein bestimmtes Objekt und sind nicht ohne weiteres veräußerbar.

Wenn Sie mehr über die Einzeltitel im jeweiligen Investmentfonds erfahren möchten, finden Sie diese Information im Fonds-Factsheet, Verkaufsprospekt und in den Wesentlichen Anlegerinformationen.

Offene Fonds & Geschlossene Fonds

Bei Fonds wird neben dem Fondstyp auch zwischen "offen" und "geschlossen" unterschieden.

Anteile offener Fonds können jederzeit direkt bei der Verwaltungsgesellschaft erworben und verkauft werden. Eine bestimmte Haltedauer ist, außer bei offenen Immobilienfonds seit Mitte 2013, nicht vereinbart. Im finvesto Fondsspektrum sind ausschließlich offene Fonds enthalten.

Anteile geschlossener Fonds sind in der Regel nicht vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit veräußerbar. Meist wird bei Platzierung ein bestimmtes Volumen für ein Projekt definiert. Der Fonds gilt als geschlossen, da die Verwaltungsgesellschaft nicht verpflichtet ist, die Anteile wieder zurückzunehmen. Geschlossene Fonds sind unternehmerische Beteiligungen und aus diesem Grund nicht insolvenzgeschützt (kein Sondervermögen) und meist illiquide.

Ausschüttende Fonds & Thesaurierende Fonds

Bei thesaurierenden Investmentfonds werden die erwirtschafteten Erträge (z. B. Dividenden, Zinsen) in den Fonds reinvestiert, sodass der Wert der Fondsanteile/Anteilsbruchteile steigt. Dabei fallen keine zusätzlichen Kosten für Anleger an.

Besonderheiten bei ausländischen thesaurierenden Fonds: Jährliche laufende Erträge unterliegen bei der inländischen Zahlstelle zunächst nicht der Kapitalertragsteuer. Der Anleger ist verpflichtet, die laufenden Erträge aus ausländischen thesaurierenden Fonds in seiner jährlichen Einkommensteuer-Veranlagung anzugeben und zu versteuern.
Zum Veräußerungszeitpunkt der Fondsanteile muss die inländische Zahlstelle, die über die Haltedauer der aufgelaufenen Kapitalerträge (kumulierte besitzzeitanteilige ausschüttungsgleiche Erträge), mit Kapitalertragssteuern belegen. Wurden die Erträge jedes Jahr über die Einkommensteuer-Veranlagung korrekt versteuert, können die kumulierten besitzzeitanteiligen ausschüttungsgleichen Erträge im Jahr der Veräußerung von den Kapitalerträgen abgezogen werden.

Ausschüttende Investmentfonds zahlen die erwirtschafteten Erträge in Form einer Ausschüttung an den Anleger aus. Das kann für den Anleger eine Art Dividende darstellen, die für regelmäßige Erträge sorgt.


Tipp: Im finvesto Depot werden die Ertragsausschüttungen automatisch und kostenfrei wieder angelegt, es sei denn, Sie beauftragen die Auszahlung auf Ihr finvesto Konto flex oder ein anderes Konto.

Kosten beim Fondshandel

Kosten für den Fondshandel direkt bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft

Kunden der finvesto beziehen und veräußern die Investmentfonds nicht über die Börse, sondern direkt über die jeweilige Kapitalverwaltungsgesellschaft. Dabei haben Kunden den großen Vorteil, dass beim Fondshandel keine Ordergebühren (Börsenplatzabhängig), Minimum Fees (z. B. Die Order kostet 0,25 % des Volumens, mindestens jedoch 9,90 Euro) oder Maklercourtage (Vermittlungsgebühr, abhängig von Volumen und Wertpapier) anfallen, wie es beispielsweise bei Käufen an der Börse der Fall ist.

Beim Kauf von Investmentfonds im finvesto Depot fällt eine Vertriebsprovision an. Diese entspricht höchstens dem maximal gültigen Ausgabeaufschlag des jeweiligen Fonds gemäß Verkaufsprospekt. Allerdings profitieren Kunden der finvesto von einem dauerhaften Rabatt der Vertriebsprovision in Höhe von 75 %. Vereinfacht gesagt, fällt beim Kauf von Investmentfonds im finvesto Depot nur ein Viertel, d. h. 25 % des regulären Ausgabeaufschlags an.


Beispiel: Sie möchten 1.000 Euro in den Fonds X mit einem Ausgabeaufschlag von 5 % investieren. Der Ausgabeaufschlag beträgt also in diesem Fall 50 Euro und es werden somit Anteile für 950 Euro gekauft. Mit dem Rabatt bei finvesto bezahlen Sie jedoch nur 12,50 Euro an Ausgabeaufschlag und können 987,50 Euro in den Fonds investieren.


Das sorgt für Kostenkontrolle: Bei finvesto kennen Sie die mit dem Kauf verbundenen Kosten bereits vor der Orderausführung.

Die Kosten an den Börsen setzen sich meist aus mehreren Komponenten zusammen:

      x % Spread
+ 0,y % Handelsplatzgebühr
+    z % Ordergebühr (meist auch in Verbindung mit einer Minimum Fee: z % Ordergebühr, mindestens jedoch 9,90 Euro)

Dies kann die genaue Kostenberechnung vor dem Kauf erschweren.

Vergleich der Fonds-Handelskosten über Börse und Kapitalverwaltungsgesellschaft

Vergleich der Fonds-Handelskosten über Börse und Kapitalverwaltungsgesellschaft

Bei dem Verkauf von Fondsanteilen aktiv gemanagter Fonds veranschlagt finvesto keine Kosten während bei Filial- oder Direktbanken beim Börsenhandel nochmals Ordergebühren anfallen, oftmals mit einer sogenannten Minimum Fee und Maklercourtage. Beim Fondsumtausch veranschlagt finvesto ein Entgelt von 3,90 Euro. Damit umgehen Sie die verzögerten Buchungstage durch den Verkauf und dem anschließenden Kauf.

Abwicklungsbesonderheiten im finvesto Depot

Bei finvesto können Sie sowohl Stückeorder als auch Betragsorder aufgeben, die dann auf sechs Nachkommastellen genau ausgeführt werden. An der Börse sind keine Bruchteile handelbar, deshalb können Anleger hier auch keine Betragsorder abgeben. Für den Käufer bedeutet dies, dass die Ordersumme immer auf- oder abgerundet werden muss, damit ein ganzer Anteil erworben werden kann.


Beispiel: Hat ein Fonds einen Anteilspreis von 400 Euro pro Stück, der Kunde möchte aber nur Anteile für 120 Euro kaufen, so ist der Kauf über die Börse zu diesem konkreten Betrag nicht möglich. Bei finvesto hingegen haben Sie den Vorteil, dass Ihre Order auf sechs Nachkommastellen genau abgerechnet wird. Eine Order von 120 Euro ist im finvesto Depot somit problemlos möglich.


Der Anteilspreis beim Direkthandel mit der Kapitalanlagegesellschaft wird nur einmal täglich von der Investmentgesellschaft festgesetzt. Das hat zur Folge, dass Ihre Order im finvesto Depot mit Verzögerung ausgeführt wird. Wie sich diese Verzögerung konkret gestaltet, hängt vom Zeitpunkt der Ordererteilung in Kombination mit der Cut-off-Zeit des jeweiligen Fonds und des Forwardpricings ab.

Diese Daten können Sie dem jeweiligen Fonds-Factsheet entnehmen. In unserem Online-Banking zeigen wir Ihnen in der „Timeline“ an, mit welchem Kursdatum und zu welchem Zeitpunkt Ihre Order verbucht wird, sodass Sie sich diese Informationen nicht erst im Factsheet aufrufen müssen. Beim Handel über die Börse wird der Auftrag hingegen unverzüglich während der Handelszeiten ausgeführt.

Andererseits haben Kunden bei dem Orderweg über die Kapitalanlagegesellschaft den Vorteil, dass es keinen sogenannten Spread gibt, also den Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Dieser kann an der Börse bis zu 2 % betragen. Wenn Sie an der Börse einen Fonds kaufen und direkt wieder verkaufen, müssten Sie allein aufgrund des Kursunterschieds (Spread) Verluste in Kauf nehmen, da der Verkaufspreis grundsätzlich unter dem Kaufpreis liegt. Hinzu kommen meist oben beschriebene Ordergebühren und Maklercourtage bei Kauf und Verkauf.

Der ETF-Handel im finvesto Depot wird auch nicht über die Börse abgewickelt, sondern über einen Market-Maker und die Kapitalverwaltungsgesellschaft. Bei Kauf und Verkauf von ETF-Anteilen fällt ein ETF-Transaktionsentgelt an. Das ETF-Transaktionsentgelt ist ein Prozentsatz bezogen auf das Ordervolumen, der je nach ETF variiert. Im Mittel beträgt dieser 0,44 %. Die Kosten für den ETF-Handel an den Börsen hingegen setzen sich – wie auch bei Fondsanteilen – meist aus mehreren Komponenten zusammen (siehe Beispielrechnung oben). 

Eine alte Kaufmannsweisheit sagt: Der Gewinn liegt im Einkauf. Achten Sie also bei der Wahl des Orderwegs auf die damit verbundenen Kosten und Abwicklungsbesonderheiten.

Preise und Konditionen bei finvesto im Überblick

Depotführungsentgelt im finvesto Depot

DepotBeschreibungEntgelt p.a.
finvesto Depot Basis eine Depotposition
15 Euro
finvesto Depotbeliebig viele Depotpositionen
30 Euro
VL-Vertrag im finvesto Depotzzgl. 10 Euro
finvesto Depot VL ausschließlich ein VL-Vertrag
10 Euro
finvesto Depot U18für Minderjährige
  0 Euro

 

Die vollständige Darstellung aller relevanten Preisinformationen entnehmen Sie bitte dem Preis- und Leistungsverzeichnis.

 

Rabatt auf den Ausgabeaufschlag

Bei finvesto erhalten Sie dauerhaft 75 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag beim Fondskauf.
Beispiel: Sie investieren 1.000 Euro in einen Aktienfonds mit einem Ausgabeaufschlag (≙ Vertriebsprovision) von 5 %. Informationen zur Fonds-Aktion

Ohne RabattMit 75 % Rabatt
Vertriebsprovision in Prozent5 %1,25 %
Vertriebsprovision in Euro50 Euro12,50 Euro
Anlagebetrag in Fondsanteilen950 Euro987,50 Euro

Fondsimmanente Kosten

Unabhängig vom Bezugsweg (Börse oder Kapitalverwaltungsgesellschaft) fallen für Investmentfonds Kosten seitens der Kapitalverwaltungsgesellschaft an. Diese werden von dieser direkt bei der Anteilspreisberechnung berücksichtigt und sind zur Information im Verkaufsprospekt ausgewiesen.

Die wichtigste Kostenindikation bei Investmentfonds ist die TER (Total Expense Ratio, Gesamtkostenquote). Sie beinhaltet Verwaltungsgebühren, Kosten für Vertrieb und Wirtschaftsprüfer sowie Depotbankgebühren seitens der Verwaltungsgesellschaft. Das alles sind indirekte Kosten, die zulasten des Fondsvermögens gehen.

Transaktionskosten sind auf Fondsebene beim Wertpapierkauf/-verkauf entstehende Kosten und Maklerkosten (Immobilienfonds), die nicht in der TER beinhaltet sind. Auch diese Kosten gehen direkt zulasten des Fondsvermögens. Die genaue Höhe wird oft nicht beziffert. Details finden Anleger im jeweiligen Jahres- bzw. Halbjahresbericht der Fondsgesellschaft.

Performance Gebühren/performanceabhängige Managementgebühren sind erfolgsabhängige Gebühren und in der TER nicht beinhaltet. In den Anlagebedingungen mancher aktiv gemanagter Fonds ist festgelegten, dass im Fall einer besseren Wertentwicklung des Fonds gegenüber dem vorher festgelegter Vergleichsindex (Benchmark) eine sogenannte Performance Fee gezahlt wird. In der Regel unterliegt die Auszahlung dem sogenannten High-Watermark-Prinzip. Dieses besagt, dass der Fondsmanager nur dann eine zusätzliche Performance Fee erhält, wenn der Kurs über allen bisherigen Kursen liegt.

Fondsratings bei finvesto

Nicht jeder Anleger hat die Möglichkeit, sich umfassend mit einzelnen Fonds auseinanderzusetzen. Verschiedene Unternehmen bieten daher Klassifizierungen von Investmentfonds nach unterschiedlichen Kriterien an. Bei finvesto können Sie nachfolgende Ratings zu Fonds in der Fondssuche aufrufen.

Feri Fondsrating

Das Feri Fondsrating bewertet die Leistungen des Fondsmanagements und den Einfluss auf die Wertentwicklung und Risikooptimierung. Das Bewertungsmodell ist komplex und beinhaltet sowohl qualitative als auch quantitative Kennzahlen. 70 % der Bewertung umfasst die relative Performance, langfristige Ertragskraft und Stabilität der Fondsperformance (z.B. Betrachtung des Fonds im Vergleich zu anderen Investmentfonds der gleichen Kategorie und den Grad der Outperfomance gegenüber seiner Benchmark). Die übrigen 30 % der Bewertung beziehen Risikofaktoren ein: das Timiningrisiko, das Verlustrisiko und das Verhaltensrisiko.

Das Feri-Fondsrating zielt darauf ab, Anlegern eine Entscheidungshilfe zu geben. Es reicht von A (sehr gut) bis E (schwach).

FWW Fund Stars

Das FWW Fund Stars Rating basiert auf zwei Kennzahlen: der Wertentwicklung und der Volatilität (RAP - Risikoadjustierte Performance). Grundlage der FWW FundStars® ist die RAP-Kennzahl für drei Jahre. Korrigiert werden die Ergebnisse des Dreijahreszeitraums durch die RAP-Kennzahl für ein Jahr und für fünf Jahre. Diese beiden Werte gehen zu je 25 % in die Bewertung ein.

Das FWW Fund Stars reicht von 1 bis 5, wobei 1 die schwächste und 5 die beste Bewertung ist. Die besten 20 % der Fonds eines Sektors erhalten 5 Sterne.

SRRI

Der SRRI (Synthetic Risk and Reward Indicator) ist eine Risikokennzahl. Die Berechnung berücksichtigt die durchschnittliche Volatilität der vergangenen fünf Jahre und reicht von 1 (risikoarm) bis 7 (höchste Risikoklasse).

Die Depotstruktur

Was sollte bei der Zusammensetzung der Depotstruktur berücksichtigt werden?

Den gewünschten Investmentfonds finden

Allein im finvesto Fondsspektrum können Sie aus rund 7.000 Fonds und über 420 ETFs wählen. Für eine passende Aufteilung Ihres Depots sollten Sie sich vorab eine geeignete Strategie überlegen. Dabei können unter anderem folgende Faktoren eine wichtige Rolle spielen:

  • Wie lange planen Sie, Ihr Vermögen in Investmentfonds zu investieren?
  • Wie können Sie mit Kursschwankungen umgehen? Wie viel Risiko sind Sie bereit einzugehen?
  • Welches Ziel verfolgen Sie: Möchten Sie Ihr Vermögen erhalten oder sind Sie noch dabei Ihr Vermögen aufzubauen?

Eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen, Regionen oder Branchen kann das Investitionsrisiko senken. Warum? Weil jede Anlageklasse unterschiedlich auf Entwicklungen am Finanzmarkt reagiert und so beispielsweise negative Entwicklungen in der einen Anlageklasse im besten Fall durch eine positive Entwicklung in einer anderen Anlageklasse ausgeglichen werden können. Diese Abhängigkeiten nennen Fachleute auch Korrelation.


Tipp:

Als finvesto Kunde können Sie in Ihrem finvesto Depot selbstständig eine Depotanalyse erstellen und sich so einen detaillierten Überblick über Ihre Fondstypen und die Verteilung Ihres Vermögens auf Anlageklassen, Branchen, Länder, Währungen und Einzeltitel verschaffen. Auch die Wertentwicklung und das Chancen-Risiken-Profil Ihres Depots werden Ihnen in der Analyse angezeigt.

Hohes Risiko = hohe Rendite?

Eine vereinfachte Übersicht zum Risiko-Rendite-Verhältnis zeigt, dass für gewöhnlich mit hohen Renditechancen auch ein erhöhtes Risiko einhergeht. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Risikobereitschaft und Renditeerwartungen kennen.

Das sollten Sie wissen

Im finvesto Depot werden die Aufträge im reinen Ausführungsgeschäft ausgeführt. Das heißt, es werden keine Informationen über Ihre Kenntnisse und Erfahrungen, Ihre Risikobereitschaft etc. von Ihnen eingeholt und keine Angemessenheitsprüfung im Sinne des § 31 Abs. 5 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) durchgeführt. Sie treffen die Anlageentscheidung selbstständig und eigenverantwortlich. Die zur Verfügung gestellten Informationen wie z. B. Charts, Analysen oder Marktkommentare stellen keine Anlageberatung dar, sondern sollen lediglich Ihre selbstständige Anlageentscheidung erleichtern.

In der umfangreichen Fondssuche können Sie die jeweiligen Investmentfonds nach unterschiedlichen Kriterien sortieren:

  • Anlageklasse
  • Anlageregion
  • Anlagebranche
  • Wertentwicklung
  • Ratings: FWW Fund Stars, Feri-Fondsrating und SRRI
  • Risikoklassifizierung des Fonds (sicherheitsorientiert, konservativ, gewinnorientiert, risikobewusst)
  • Fondswährung
  • etc.

Sie hätten gerne eine Anlageempfehlung?

Die finvesto Anlageberater stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Um Ihnen qualifiziert bei der Zusammensetzung Ihres Depots behilflich zu sein, ist es notwendig, vorab Ihr Risikoprofil, Ihre Anlageziele sowie Ihre Kenntnisse und Erfahrungen zu ermitteln. Auf dieser Basis können unsere Anlageberater dann individuell auf Ihre Ziele und Risikoneigung eingehen. Hier erfahren Sie mehr!

Bei finvesto stehen Ihnen außerdem Fonds- oder ETF-basierte Managed Depots zur Verfügung. Die Zusammensetzung der jeweils fünf Musterportfolios bestimmt die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) als Vermögensverwalter. Die Anlageentscheidungen innerhalb dieser Musterportfolios werden automatisch in allen Kundendepots umgesetzt. Ihre Erfahrung, Risikoneigung und Ihr Anlagehorizont sind von zwingendem Interesse für ebase als Vermögensverwalter, um Ihnen ein für Sie geeignetes Muster-Fondsportfolio anzubieten. Folgende Varianten einer standardisierten Vermögensverwaltung bieten wir Ihnen:

Standardisierte Vermögensverwaltung mit Fonds im finvesto Managed Depot.

Standardisierte Vermögensverwaltung mit ETFs im fintego Managed Depot.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Fonds

Was ist ein Fonds?

Ein Investmentfonds, kurz als Fonds bezeichnet, ist ein Konstrukt zur Geldanlage. Eine Verwaltungsgesellschaft sammelt das Geld der Anleger, bündelt es in einem Sondervermögen - dem Investmentfonds - und investiert es in einen oder mehreren Anlagebereichen. Das Geld im Fonds wird gemäß den Anlagebedingungen die im Verkaufsprospekt des Fonds festgelegt sind z. B. in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, am Geldmarkt und/oder in Immobilien angelegt. Investmentfonds müssen im Regelfall bei der Geldanlage den Grundsatz der Risikomischung beachten, das heißt, es darf nicht das gesamte Fondsvermögen in nur eine Aktie oder nur eine Immobilie investiert werden. Durch die Streuung des Geldes auf verschiedene Anlagegegenstände (Diversifikation) wird das Anlagerisiko reduziert. Mit dem Erwerb der Anteilsscheine am jeweiligen Investmentfonds wird der Anleger Miteigentümer am Fondsvermögen und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis.

Der Wert je Anteilsschein bemisst sich nach dem Wert des gesamten Fondsvermögens (Sondervermögen) geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Anteilsscheine. Das bei einer Verwaltungsgesellschaft nach dem Investmentgesetz gegen Ausgabe von Anteilsscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der Verwaltungsgesellschaft getrennt gehalten werden. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Verwaltungsgesellschaft und ist somit insolvenzgeschützt.

Die Wertentwicklung des Sondervermögens wird im Wesentlichen durch neue Einlagen, durch den Zufluss von Erträgen, Ertragsausschüttungen an die Anteilsscheininhaber, durch die Rückgabe von Anteilsscheinen an die Verwaltungsgesellschaft (Verkauf von Anteilsscheinen) und durch Kursverluste der im Sondervermögen gehaltenen Wertpapiere beeinflusst. Erträge können Kurs- und/oder Zinsgewinne oder Dividenden sein.

Welche Vorteile bieten mir Fonds?

Investmentfonds sind eine Geldanlage, die sich für eine Vielzahl von Anlegern eignet. Ein Fonds ist vielseitig und flexibel. Selbst mit einem geringen Kapitaleinsatz kann eine breite Streuung des investierten Vermögens erzielt werden.

Welche Risiken birgt eine Fondsanlage?

Der Preis von Anteilen an Investmentfonds wird durch den Wert der im Fonds befindlichen Vermögenswerte bestimmt. Diese unterliegen aufgrund von Marktschwankungen Risiken. Die konkreten Risiken der Fondsanlage werden im aktuellen Verkaufsprospekt des Fonds erläutert. Den jeweils gültigen Verkaufsprospekt können Sie über die Fondsauswahl aufrufen.

Wie sind die Anlagen in Ihrem finvesto Depot gesichert?

Fondsanlagen: Das bei einer Verwaltungsgesellschaft nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) gegen Ausgabe von Anteilsscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der Verwaltungsgesellschaft getrennt gehalten werden. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Verwaltungsgesellschaft und ist somit insolvenzgeschützt.

Bareinlagen: Darüber hinaus ist die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB). Diese schützt 90 % der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften, den Gegenwert von 20.000 Euro. Eine Entschädigung aus Wertpapiergeschäften kommt dann in Betracht, wenn das Institut pflichtwidrig nicht im Stande ist, im Eigentum des Kunden befindliche und für ihn verwahrte Wertpapiere zurückzugeben.

Warum schwankt der Wert einer Fondsanlage?

Das Ergebnis einer Investmentanlage hängt weitgehend von der Kursentwicklung der im Fondsvermögen enthaltenen Wertpapiere ab. Je nach Marktsegment und -situation kann die Schwankungsbreite niedriger oder höher ausfallen. Verwaltungsgesellschaften berechnen die Ausgabe- und Rücknahmepreise börsentäglich.

Welche Fonds kann ich bei finvesto kaufen?

Das Fondsspektrum von finvesto umfasst mehr als 7.000 unterschiedliche Fonds und ETFs. Nutzen Sie die verschiedenen Selektionskriterien in der finvesto Fondssuche für eine gezielte Suche!

Sollten Sie darüber hinaus weitere Fonds kaufen wollen, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Wie kann ich Fondsanteile bei finvesto kaufen?

Sie können Fondsanteile per Online-Banking, Überweisung oder Formular (Lastschrifteinzug) ordern. Von dem verfügbaren Guthaben auf Ihrem Konto flex können Sie ebenfalls Fondsanteile kaufen. Auch die Umschichtung von Fondsanteilen ist möglich (Verkauf von Anteilen, um mit dem Verkaufserlös andere Fondsanteile zu kaufen).

So funktioniert´s:

Transaktion online erfassen

Nutzen Sie die Vorteile einer Online-Transaktion:

  • Einfache und schnelle Fondsauswahl
  • Transaktionen bequem von zu Hause aus erfassen 
  • Ersparnis von Versandzeit und keine zusätzlichen Portokosten

Jetzt einloggen und Ihren Kauf von Fondsanteilen bequem online erfassen. 

Die Freigabe Ihrer Transaktion erfolgt entweder durch Ihre persönliche PIN oder sofern Sie das smsTAN-Verfahren nutzen, mittels smsTAN.

Transaktion per Überweisung

Alternativ können Sie den Auftrag zum Kauf von Fondsanteilen jederzeit durch Überweisung auf das Treuhandkonto der ebase bei der Commerzbank AG erteilen. Bitte geben Sie hierfür im Verwendungszweck entweder die entsprechende Depotpositionsnummer oder die Depotnummer zusammen mit der WKN bzw. ISIN an. 

Und so geht’s:

Überweisen Sie einfach den gewünschten Betrag auf nachfolgendes Treuhandkonto der ebase 

Begünstigter: European Bank for Financial Services GmbH
IBAN: DE32 7004 0041 0212 2331 00
BIC der Commerzbank: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: Depotnummer + ISIN/WKN oder Depotpositionsnummer

Bitte beachten Sie, dass wir den Kaufauftrag nur bei korrekter Angabe des Verwendungszwecks ausführen können. 

Als Hilfestellung haben wir für Sie ein Musterbeispiel für eine etwaige Überweisung zur Verfügung gestellt.

Transaktion per Formular  

Ferner haben Sie die Möglichkeit Ihren Kaufauftrag per Lastschrift zu erteilen.

Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Kauf per Lastschrift“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Wie kann ich einen Entnahmeplan anlegen oder ändern?

Allgemeine Informationen über Entnahmepläne bei finvesto:

  • Ausführungszeitpunkt: Sie können zwischen dem 01. und 15. eines Monats wählen.
  • Intervalle: Sie können zwischen monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen und jährlichen Ausführungsintervallen entscheiden.
  • Mindestentnahme: Der monatliche Mindestentnahmebetrag beträgt 125 Euro (Depotbestand mind. 5.000 Euro).

Weitere Informationen zum Thema Entnahmeplan finden Sie hier


Entnahmeplan online anlegen bzw. ändern:

Nutzen Sie die Vorteile Ihren Entnahmeplan online anzulegen bzw. zu ändern:

  • Einfache und schnelle Bearbeitung bestehender und neuer Entnahmepläne.
  • Entnahmepläne bequem von zu Hause verwalten.
  • Ersparnis von Versandzeit und keine zusätzlichen Portokosten.

Jetzt einloggen und Ihren Entnahmeplan bequem online einrichten oder ändern.  

Die Freigabe Ihres Auftrages erfolgt entweder durch Eingabe Ihrer persönlichen PIN oder sofern Sie das smsTAN-Verfahren nutzen, mittels sms-TAN. 


Entnahmeplan per Formular anlegen oder ändern:

Alternativ hierzu haben Sie die Möglichkeit, den Auftrag zur Einrichtung bzw. Änderung Ihres Entnahmeplans per Formular zu erteilen. Bitte füllen Sie hierzu das Formular „Änderung Sparplan/Entnahmeplan“ mit den notwendigen Angaben aus und senden dieses anschließend unterschrieben per Post an:

European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)
80218 München

oder per Fax an:

+49 89 45460 – 892

Bitte beachten Sie, dass der Auftrag zur Einrichtung oder Änderung eines Entnahmeplans mindestens acht Bankarbeitstage vor dem gewünschten Ausführungstermin bei uns vorliegen muss.

Welche Limit-Order (Kauf- und Verkaufs-Limits) sind möglich?

In Ihrem finvesto Online-Banking können Sie Limitaufträge einfach und flexibel einrichten.

Folgende Limit-Aufträge können Sie festlegen:

Was versteht man unter Cost-Average-Effekt?

Der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) ist ein Effekt, der bei einer regelmäßigen Einzahlung (Sparplan) gleich hoher Beträge in Wertpapiere entsteht. Bei gleichbleibender Sparrate werden bei fallenden Kursen automatisch mehr und bei steigenden Kursen weniger Anteile gekauft. Der Durchschnittspreis sinkt auf diese Weise und kann somit ggf. negative Kursentwicklungen kompensieren.

Was versteht man unter Timing-Risiko?

Durch die regelmäßige Einzahlung in einen Sparplan kann im Vergleich zu einer Einmalanlage das Timing-Risiko reduziert werden. Als Timing-Risiko wird die Gefahr bezeichnet, den falschen Zeitpunkt für den Kauf und/oder Verkauf von Wertpapieren zu wählen und dadurch Chancen ggf. zu verpassen bzw. ggf. Verluste zu erleiden.

Ist Ihre Frage nicht dabei? Weitere häufig gestellte Fragen zu vielen Themen finden Sie in unserem Hilfe & FAQ-Bereich.