ETF Infos bei finvesto
Sparen und Anlegen
mit Weitblick

Was sind ETFs?

Die Abkürzung ETF steht für "Exchange Traded Funds", börsengehandelte Fonds, die einen Index passiv, d. h. ohne das Eingreifen durch einen Fondsmanager abbilden. ETFs sollen den Index so genau wie möglich abbilden, um nahezu eine gleiche Rendite wie ihr zugrundeliegender Index zu erwirtschaften. Dabei kann es sich ebenso um bekannte Indizes wie den DAX, Euro Stoxx oder Dow Jones handeln wie auch um unbekannte Indizes, die bspw. Branchen oder Regionen abbilden. Ebenso können die Indizes verschiedene Assetklassen (Anlageklassen) beinhalten: Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien. Anleger sichern sich mit dem Investment in einen ETF den Zugang zu einem ganzen Markt und damit zu einer Risikostreuung über nur eine Transaktion.

Beispiel: Anstatt alle 30 DAX Titel einzeln zu kaufen, kann über eine einzige Transaktion ein DAX ETF gekauft werden. Diese eine Transaktion ist günstiger als alle 30 Titel einzeln zu kaufen und wegen des geringen Preises des ETFs wird nicht so viel Kapital gebunden. Hinzu kommt der Vorteil der Risikostreuung: Statt auf nur einen Titel zu setzen, ist die Börsenweisheit "nicht alle Eier in einen Korb zu legen" bei ETFs produktimmanent.

Was unterscheidet ETFs von Investmentfonds?

Bei klassischen Investmentfonds entscheiden Fondsmanager über die Auswahl und Gewichtung einzelner Titel. Dahinter steckt die Philosophie, dass ein Fondsmanager mit genug Wissen und durch die selektive Auswahl von Einzeltiteln den Markt (Benchmark) schlagen kann (Outperformance). Und darin steckt auch schon das Geheimnis: Während die Umschichtungen innerhalb des Fonds Kosten verursachen und ein Fondsmanager für seine Arbeit ein Entgelt erhält, können ETFs ohne aktives Fondsmanagement mit teils deutlich geringeren Kosten glänzen. 

Aktiv gemanagte InvestmentfondsETFsInvestmentfonds und ETFs clever kombinieren
Vorteile
  • Chance auf eine bessere Wertentwicklung als die Benchmark
  • Möglichst genaue Nachbildung der Benchmark/Vergleichsindex
  • Niedrige Kosten
  • Niedrigere Kosten als bei aktiv gemanagten Fonds
  • Breite Streuung: Märkte mit schwerem Zugang können abgebildet werden
  • Ausbalancierte Anlagestrategie
Nachteile
  • Performance kann unterhalb der Benchmark liegen
  • Allokation innerhalb des Fonds oft intransparent
  • Höhere Gebühren
  • Keine Chance auf bessere Performance als Benchmark
  • Höherer Zeitaufwand

Chancen

Kosteneffizienz

Der Erfolg Ihrer Geldanlage wird maßgeblich durch die Kosten beeinflusst. Achtet man darauf, lassen sich leicht Jahr für Jahr einige Prozentpunkte mehr verdienen. Denken Sie immer daran: je geringer die Kosten umso mehr Geld fließt in den Fonds oder ETF. Hier eine Übersicht über die Kostenunterschiede zwischen ETFs und Investmentfonds sowie zwischen den verschiedenen Orderwegen:

 

ETFETF bei finvesto,
Bezug über KVG
Investmentfonds
Kosten für Fonds


Bei Kauf: Ausgabeaufschlag1 (Vertriebsprovision)//0 % - ca. 5 %
TER (Total Expense Ratio)2Managementgebühr:
0 % - 1 %
Managementgebühr: 0 % - ca. 1 %0,50 % - ca. 7,5 %
Transaktionskosten3//Fondsabhängig
Performance Gebühr4//Fondsabhängig
Kosten für Bezug (Orderwegabhängig)


Orderentgelt0 Euro - 6,49 Euro zzgl. 0,25 % des Ordervolumens: 5,90 - 69,90 Euro/0 Euro - 6,49 Euro zzgl. 0,25 % des Ordervolumens: 5,90 - 69,90 Euro
Börsengebühr50,xx % vom Ordervolumen/0,xx % vom Ordervolumen
Fremdspesen51,50 Euro
(Tradegate: 0 Euro)
/1,50 Euro
(Tradegate: 0 Euro)
Transaktionsentgelt/0,20 % - 1,90 %/
Kosten für DepotführungDepotgebühr bei etlichen Filialbanken: 1 % vom DepotvolumenIm finvesto Depot jährlich 30 Euro für beliebig viele Depotpositionen.Depotgebühr bei etlichen Filialbanken: 1 % vom Depotvolumen

 

1 Ausgabeaufschlag: fällt beim Kauf und abhängig von der Bezugsquelle an (meist gewähren Direktbank Rabatte auf Ausgabeaufschläge)
2 TER (Gesamtkostenquote) sind Kosten, die seitens der Verwaltungsgesellschaft anfallen und beinhalten Verwaltungsgebühren, Kosten für Vertrieb und Wirtschaftsprüfer und Depotbankgebühren und sind indirekte Kosten, die zulasten des Fondsvermögens gehen; bei ETFs: Kosten für Indexnachbildung
3 Transaktionskosten: auf Fondsebene beim Wertpapierkauf/-verkauf entstehende Kosten, Maklerkosten (Immobilienfonds), die nicht in der TER beinhaltet sind
4 Performance Gebühr: ist eine erfolgsabhängige Gebühr und in der TER nicht beinhaltet. Wenn ein aktiv gemanagter Fonds eine bessere Wertentwicklung aufweist als ein vorher festgelegter Vergleichsindex, wie zum Beispiel der DAX, wird die Performance Fee gezahlt. In der Regel unterliegt die Auszahlung dem sogenannten High-Watermark-Prinzip. Der Fondsmanager erhält nur dann eine zusätzliche Performance Fee, wenn der Kurs über allen bisherigen Kursen liegt. Wenn eine Performance Fee von 20 Prozent vorgesehen ist, bedeutet das zum Beispiel: Ein Kunde hat ein Fondsvermögen in Höhe von 20.000 Euro. Der Fonds hat in diesem Jahr sechs Prozent Plus gemacht, der Vergleichsindex nur vier Prozent. Das Mehr an Rendite von zwei Prozent sind 400 Euro. Davon bekommt die Gesellschaft 20 Prozent, also 80 Euro.
5 Börsenplatzabhängig

Kostenersparnis durch passives Fondsmanagement:
Sie sehen anhand der Tabelle, dass ETFs gegenüber aktiv gemanagten Fonds eine wesentlich geringere Kostenstruktur haben. Dies liegt vor allem an dem Verzicht auf ein aktives Fondsmanagement und den damit verbundenen Kosten.

Kostenersparnis durch Orderweg:
Weil die finvesto für Sie die ETF- und Investmentfondsanteile nicht über die Börse bezieht, sondern direkt bei der Verwaltungsgesellschaft, müssen Sie die hohen Kosten beim börslichen Handel nicht tragen und können so enorme Kostenvorteile realisieren. Beim Handel über die Verwaltungsgesellschaft findet die Kursfeststellung dafür nur einmal täglich statt.

Kostenersparnis Depotführungsentgelt:
Bei vielen Filialbanken zahlen Sie eine pauschale Depotgebühr i.H.v. 1% des Depotvolumens. Bei vielen Direktbanken zahlen Sie kein Entgelt für die Depotführung. Bei finvesto zahlen Sie ein geringes Depotführungsentgelt, erhalten dafür aber auch 75 % Rabatt auf die Vertriebsprovision (Ausgabeaufschlag). Für alle Anleger mit einer jährlichen Anlagesumme von ca. 1.000 Euro in Fonds rechnet sich somit das Depotführungsentgelt.

Beispiel:
Depot ohne Depotführungsentgelt:
Anlagesumme in Fonds 1.000 Euro x 5,00 % Ausgabeaufschlag = 50 Euro

finvesto Depot:
Anlagesumme in Fonds 1.000 Euro x (25 % von 5,00 % Ausgabeaufschlag) = 12,50 Euro + 30 Euro Depotführungsentgelt = 42,50 Euro

Diversifikation

ETFs ermöglichen Ihnen den Zugang zu verschiedenen Anlageklassen, Regionen, Branchen und Märkten, Sie können aber auch kurzfristig auf Markttrends setzen (z. B. gehebelte ETFs oder nur auf einzelne Branchen wie 3D-Druck) und Ihr Portfolio so absichern.
Diversifikation im Zusammenhang mit Finanzmärkten bedeutet Risikostreuung: Sinnbildlich gesprochen „nicht alle Eier in einem Korb zu werfen“. Zwischen einzelnen Anlageklassen (Asset Klassen) gibt es oft Abhängigkeiten (Korrelation). Einzelne Titel oder gar ganze Märkte bewegen sich bei positiver Korrelation in dieselbe Richtung. Hat ein Anleger in dieser Situation alle „Eier in diesem einen Korb“, so kann sein Portfolio schnell herben Einbußen ausgesetzt sein, wenn sich der Markt nicht in die gewünschte Richtung bewegt.

Beispiel: Es ist Sommer und der steht bekanntlich für gutes Wetter und Sonnenschein. Sie entscheiden sich, in einen Hersteller von Sonnenschirmen zu investieren. Mit dieser Entscheidung können Sie jedoch schnell im Regen stehen, wenn der Sommer einmal nicht sonnig wird und der Absatz der Sonnenschirme nicht so gut läuft. Diversifikation könnte hier heißen, nicht die komplette Anlagesumme in den Hersteller von Sonnenschirmen zu investieren und stattdessen einen Anteil in den Produzenten von Regenschirmen.

Ziel der Diversifikation ist es, das Risiko – und damit die Schwankungsbreite – eines Portfolios zu minimieren. Den einfachen und kostengünstigen Zugang zu unterschiedlichen und wenig korrelierten Märkten bieten ETFs.

Transparenz

ETFs können auch in Hinblick auf die Transparenz punkten:

  • Die Zusammensetzung des Indizes ist leicht nachvollziehbar
  • Die Wertentwicklung lässt sich einfach mit einer Benchmark vergleichen

Risiken

Grundsätzlich bieten alle Wertpapiere Chancen auf markt-, branchen- und unternehmensbedingte Kurssteigerungen.
Die Kehrseite der Medaille besteht jedoch auch in dem Risiko des Verlustes. Je einseitiger ein Index, umso höher das mögliche Risiko. Je breiter – also über Länder, Regionen, Branchen, Märkte – Sie Ihre ETFs auswählen, umso besser können Sie auch die Verlustrisiken einschränken.

Die nachstehenden Beschreibungen fassen zusammen, was Sie über diese Risiken wissen sollten.

Der Preis von Anteilen an Investmentfonds wird durch den Wert der im Fonds befindlichen Vermögenswerte bestimmt. Diese unterliegen aufgrund von Marktschwankungen Risiken.

Solche Risiken können sein:

  • Kursschwankungs- und Kursverlustrisiko
    Konjunkturelle Aussichten, Zins- und Inflationsentwicklungen, Länder- und Währungsrisiken können die Kursentwicklung der Wertpapiere im Fonds beeinflussen.

  • Bonitätsrisiko
    Die im Fonds enthaltenen Wertpapiere unterliegen einem Bonitäts- und Emittentenrisiko. Bei einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit (Bonität) bzw. bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten kann es zu Verlusten kommen.

  • Wechselkursrisiko
    Sofern Vermögenswerte eines Fonds in anderen Währungen als der Fondswährung angelegt sind, können Kursschwankungen der Währung auch zu Kursschwankungen des Fonds und damit der Anlage führen.

  • Zinsänderungsrisiko
    Auch Veränderungen im Zinsniveau können zu Kursschwankungen führen.

Indizes, Branchen, Regionen, Märkte und Besonderheiten

Mit ETFs können Sie nicht nur kostengünstig in bekannte Indizes wie DAX, S&P 500 oder Nikkei investieren, auch viele Regionen, Branchen und Rohstoffe lassen sich mit ETFs abbilden: von Biotechnologie, Konsumgütern oder 3D-Drucktechnologie bis hin zu Short ETFs und Schwellenländer oder Gold-ETCs (Exchange Traded Commodities). Anleger können ebenso auf fallende Börsenkurse spekulieren, gehebelt investieren oder auf einen Korb von bspw. Aktien mit geringer Volatilität oder ausgewählte Dividendentitel setzen. Mehr dazu finden Sie unten unter "Exotisches"

Art der Nachbildung des Index

Bei ETFs unterscheidet man zwischen zwei Arten der Nachbildung: "Physisch- oder Vollreplizierend" und "Swap basiert oder Synthetisch replizierend":

Swap basiert: Unter "Swap" versteht man eine vertragliche Vereinbarung zum Austausch von Zahlungsströmen. Bei einem Swap-ETF wird die Performance der im Fonds enthaltenen Wertpapiere, also des Wertpapierkorbes, gegen die Wertentwicklung des jeweiligen Referenzindex getauscht. Anleger haben mit Swap-basierten ETFs die Möglichkeit, nicht nur in Standardindizes, sondern auch in Strategie- oder Rohstoffindizes zu investieren.

Physisch replizierend: Bei der "Full Replication" führt die Fondsgesellschaft eine Investition in alle im Index enthaltenen Wertpapiere durch und gewichtet diese entsprechend ihrem jeweiligen Indexanteil.

Fazit: Swap basierte ETFs sind etwas risikoreicher, da die Swaps ausfallen könnten (Kontrahentenrisiko). Dafür bilden Swap basierende ETFs den Index effizienter nach, haben einen geringeren Tracking Error (der Unterschied zwischen der Wertentwicklung des Index und der Wertentwicklung des ETF-Portfolios) und sind kostengünstiger. Bei Physisch replizierenden ETFs ist das gesamte Kapital als Sondervermögen investiert. Das Risiko des Emittentenausfalls besteht somit nicht. Dafür ist aber der Tracking Error aufgrund des Haltens der Wertpapiere hören. Auch die Abbildung exotischer Märkte ist nicht machbar.

Thesaurierend vs. Ausschüttend

Wie bei aktiv gemanagten Fonds auch, unterscheidet man bei ETFs zwischen ausschüttend und thesaurierend (wieder anlegend). Werden Erträge aus Wertpapieren innerhalb des ETFs erwirtschaftet, können diese entweder reinvestiert oder ausgeschüttet werden.

Thesaurierende ETFs haben den Vorteil, dass die Ausschüttungen sofort wiederangelegt werden und dabei keine Kosten anfallen. Dies erhöht die Anlagesumme des Anlegers.

Bei ausschüttenden ETFs wird die Ausschüttung an den Anleger ausgezahlt. Einerseits ist dies eine Art Dividende, andererseits fallen Kosten an, wenn Sie sich für die Wiederanlage entscheiden.

Fazit: Thesaurierende ETFs eignen sich für den langfristigen Vermögensaufbau und wenn der Anleger nicht auf laufende Erträge angewiesen ist. Wollen Sie dagegen regelmäßig Zahlungen aus Ihrer Geldanlage auf Ihrem Konto gutgeschrieben haben, sollten Sie sich für einen ausschüttenden ETF entscheiden.

"Exotisches"

Neben den regulären ETFs, die bestimmte Indizes, Branchen oder Regionen abbilden, gibt es auch speziellere Strategien, die sich jedoch nicht als Basisinvestment eignen und nur von erfahrenen Anlegern genutzt werden sollten:

Währungsgesicherte ETFs
Das investieren in ausländische Indizes birgt immer auch ein Währungsrisiko, wenn der Index in einer Fremdwährung notiert. Ein Beispiel: Investieren Sie über einen ETF in den Nikkei, der sich zwar positiv entwickelt, so könnte es sein, dass Sie davon gar nicht profitieren, wenn Sie einen in Euro notierenden Nikkei ETF gewählt haben. Wieso nicht? Das kann der Fall sein, wenn der Yen fällt. Sogenannte währungsgesicherte ETFs vermeiden diese Wechselkursverluste. Aber bedenken Sie immer: Die Aufwertung einer Währung bedeutet die Abwertung ihres Gegenspielers und die Entwicklung kann stets in beide Richtungen verlaufen. In oben genanntem Beispiel könnte auch der Japanische Yen im Vergleich zum Euro steigen, womit ein währungsgesicherter ETF die Performance schmälern könnte. Währungsgesicherte ETFs finden Sie durch Wörter wie "hedged" im Titel.

Strategie- oder strukturierte ETFs
Unter dieser Art von ETFs versteht man

  • Gehebelte ETFs (leveraged): Hier steigt der Wert des ETFs um ein vielfaches, wenn der Index steigt. Bsp.: Ein ETF mit dem Hebel 2 steigt bei einem 2-prozentigen Wertzuwachs des Indizes um 4 %. Achtung: Nur für Experten und Spekulanten!
  • ETFs deren Werte steigen, wenn der Index fällt (Short ETFs, in der Fondssuche mit "short" gekennzeichnet) eignen sich für "bearishe" Anleger. 
  • ETFs, die z. B. ausschließlich auf starke Dividendenpapiere setzen (im Namen des ETFs meist mit "Div" abgekürzt)

Risikoreduzierende ETFs (Smart Beta ETFs)
Statt einem Index in seiner ursprünglichen Zusammensetzung zu folgen, nämlich als Performance- oder Preisindex, lassen sich Indizes auch anders gewichtet abbilden, indem Fundamentalkriterien (z. B. Minimum Varianz ETFs), Risikokennzahlen oder Kursmomentum die Gewichtung der einzelnen Titel bestimmen. Ebenso kann die Gleichgewichtung oder der Ausschluss von Titeln ohne Dividende in ETFs abgebildet werden.

Limit-Funktionen im Überblick

Hinweis zu den Limit-Funktionen: Ihr Limitauftrag wird am nächsten Bankarbeitstag an die Verwaltungsgesellschaft weitergeleitet. Der tatsächliche Abrechnungskurs Ihres Auftrags kann somit über oder unter dem vorgegebenen Anteilswert liegen.

Kauflimits

Kauflimits lösen automatisiert Käufe aus: Ob nach Überschreiten (Stop-Buy) eines vorgegebenen Anteilspreises oder nach Unterschreiten eines Tiefstandes (Limit) bestimmen Sie.

 

Stop-Buy-Limit (Kauf von Anteilen)Stop-Buy-Limit

Das Überschreiten bzw. Erreichen des von Ihnen vorgegebenen Anteilswerts (Stop-Buy) dient als Auslöser für den Auftrag zum Kauf von Anteilen der Depotposition am nächsten Bankarbeitstag.

Dynamisches Stop-Buy-Limit (Kauf von Anteilen)Dynamisches Stop-Buy-Limit

Bei einem dynamischen Stop-Buy-Limit wird der Anteilswert, bei dem ein Kauf ausgelöst werden soll, mit der Abwärtsentwicklung der Depotposition ab Einstellungsdatum des dynamischen Stop-Buy nach unten angepasst.

Sie definieren bei welcher Steigerung vom  zukünftigen Tiefstand um die angegebenen Prozentpunkte oder in Euro der Kauf ausgelöst werden soll. Das Überschreiten des Tiefstandes um die angegebenen Prozentpunkte oder Euro, dient als Auslöser für den Auftrag zum Kauf von Fonds-/ETF-Anteilen am nächsten Bankarbeitstag.

Limit (Kauf von Anteilen) 

Das Unterschreiten des von Ihnen vorgegebenen Anteilswerts (Limit) dient als Auslöser für den Auftrag zum Kauf von Fonds-/ETF-Anteilen am nächsten Bankarbeitstag.

Verkaufslimits

Verkaufslimits können Ihnen helfen, bestehende Depotpositionen abzusichern, indem nach Unterschreiten (Stop-Loss-Limit) bzw. nach Überschreiten (Limit) eines vorgegebenen Anteilswertes die Anteile verkauft werden.  


Stop-Loss-Limit (Verkauf von Anteilen)Stop-Loss-Limit

Das Unterschreiten bzw. Erreichen des von Ihnen vorgegebenen Anteilswerts (Stop-Loss) dient als Auslöser für den Auftrag zum Verkauf von Anteilen der Depotposition am nächsten Bankarbeitstag.

Dynamisches Stop-Loss-Limit (Verkauf von Anteilen)Dynamisches Stop-Loss-Limit

Beim dynamischen Stop-Loss-Limit wird der Anteilswert, bei dem ein Verkauf ausgelöst werden soll, mit der Aufwärtsentwicklung der Depotposition ab Einstellungsdatum des dynamischen Stop-Loss nach oben angepasst.

Sie definieren bei welchem Rückgang vom zukünftigen Höchststand in Prozent oder Euro der Verkauf ausgelöst werden soll. Das Unterschreiten des Höchststandes um die angegebenen Prozentpunkte oder Euro, dient als Auslöser für den Auftrag zum Verkauf von Anteilen der Depotposition am nächsten Bankarbeitstag.

Limit (Verkauf von Anteilen)

Das Überschreiten des von Ihnen vorgegebenen Anteilswerts (Limit) dient als Auslöser für den Auftrag zum Verkauf von Anteilen der Depotposition am nächsten Bankarbeitstag.

Umschichtungslimits

Sie können automatisch Ihre Depotpositionen von einem ETF oder Fonds in einen anderen veranlassen:

  • Schnellstmöglich als Betrags- oder Stücke-Umschichtung
  • Zu einem bestimmten Termin
  • In Verbindung mit einer Limit-Funktion - als (dynamisches) Stop-Loss oder Limit: Nach Über- oder Unterschreiten eines vorgegebenen Anteilswerts oder Höchstwertes oder zu einem bestimmten Termin wird die angegebene Position in einen anderen Fonds oder ETF umgeschichtet.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu ETFs

Wofür eignen sich ETFs?

ETFs lassen sich sowohl für kurzfristige Spekulationen oder Trading Ideen einsetzen als auch als langfristiges Basis-Investment. Da ein ETF nur einen bestimmten Markt abbildet, benötigen Anleger für eine ausgewogene und diversifizierte Anlagestrategie meist mehrere ETFs und/oder aktiv gemanagte Fonds. Die genaue Zusammensetzung Ihres Portfolios ergibt sich aus Ihren Erfahrungen, Ihrer Risikoneigung und Ihres Anlagehorizonts. Benötigen Sie bei Ihren Anlageentscheidungen Hilfe? Hier gibt es mehr Informationen.

Wie sieht das finvesto ETF-Angebot aus?

Bei finvesto können Sie aus über 400 ETFs wählen. Alle ETFs eignen sich zudem für einen monatlichen Sparplan und über 80 für die Anlage als Vermögenswirksame Leistungen. Die ETFs stammen von vier namhaften ETF-Anbietern (ComStage, db X-trackers, Lyxor, iShares). Ob defensiv oder renditeorientiert – es ist für viele Risikoneigungen etwas dabei. 

Unter diesem Link können Sie Ihre ETFs finden.

Was kostet der Kauf von ETFs bei finvesto?

Bei finvesto fallen keine Orderkosten an der Börse an, da die ETFs direkt von der Verwaltungsgesellschaft bezogen werden. Das Transaktionsentgelt* beträgt nur 0,20 % – 1,90 % vom Sparbetrag oder Auszahlbetrag. Die sog. ATC (Additional Trading Costs) sind in den ausgewisenen Transaktionskosten bereits inklusive.

Für einen monatlichen ETF-Sparplan von 50 Euro fallen somit durchschnittlich nur 22 Cent pro Monat bzw. 2,64 Euro pro Jahr an. 

Mehr Informationen finden Sie hier: Preise und Konditionen

*Spanne der ETF-Transaktionsentgelte mit Stand 30.09.2016

Bei anderen Anbieter/ Banken ist die Depotführung kostenlos. Warum verlangt die finvesto dafür Entgelte?

Das Depotführungsentgelt scheint nur auf den ersten Blick als zusätzlicher Kostenblock. Vielmehr ist es die Eintrittskarte für günstige Konditionen für aktiv verwaltete Investmentfonds: Sie zahlen bei finvesto nämlich nur 25 % des regulären Ausgabeaufschlages (Vertriebsprovision). Und das rentiert sich! Vor allem bei ausgewogenen Anlagestrategien in aktiv gemanagte Fonds und ETFs.

Wie viel kostet die Depotführung bei finvesto?

Depotführungsentgelt im finvesto Depot

DepotBeschreibungEntgelt p.a.
finvesto Depot Basis eine Depotposition
15 Euro
finvesto Depotbeliebig viele Depotpositionen
30 Euro
VL-Vertrag im finvesto Depotzzgl. 10 Euro
finvesto Depot VL ausschließlich ein VL-Vertrag
10 Euro
finvesto Depot U18für Minderjährige
  0 Euro

 

Die vollständige Darstellung aller relevanten Preisinformationen entnehmen Sie bitte dem Preis- und Leistungsverzeichnis.

Kann ich bei finvesto auch einen Sparplan mit ETFs anlegen?

Ja, bereits ab 10 Euro Sparrate pro Monat.

Die Sparplanrate kann jederzeit kostenlos erhöht, ausgesetzt oder gestoppt werden. Bei finvesto gibt es rund 400 sparplanfähige ETFs.

Hier geht es zur ETF-Suche.

Die beliebtesten ETFs unserer Kunden für Sparpläne finden Sie hier.

Was ist der Unterschied zwischen ETFs und Zertifikaten?

ETFs und Zertifikate haben etliche Gemeinsamkeiten:

  • Wertentwicklung ist an die des Indizes gekoppelt
  • Mit geringem Kapitaleinsatz kann von der Wertentwicklung eines Basisindizes profitiert werden

Dennoch unterscheiden sich beide Produkte gravierend:

  • Als Zertifikate-Anleger trägt man das Emittentenrisiko, weil Zertifikate Schuldverschreibungen sind. D. h. bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten erleidet der Anleger den Totalverlust.
  • ETFs hingegen sind Fonds und sind daher als Sondervermögen vor diesem Risiko geschützt.
  • Ein ETF ist ein einfaches Produkt: Er folgt einem vorgegebenen Index mit einem möglichst geringen Tracking Error.
  • Zertifikate sind schwer zu verstehen: es gibt sie in den Ausprägungen Discount-, Knock-Out-, Garantie- usw. Manche von ihnen sind in ihrer Laufzeit begrenzt, andere werden an bestimmten Tagen fällig.

Warum bekomme ich zur Depoteröffnung ein Konto flex?

Das sog. Konto flex ist ein kostenfreies, guthabengeführtes Kontokorrentkonto, das grundsätzlich online geführt wird. Es dient der Abwicklung, also dem Verrechnen von Entgelten und der Gutschrift von Erträgen. Über dieses Konto können Sie auch den Wertpapierkredit und einen Dispositionskredit zu fairen Zinsen beantragen.

Was versteht man unter Cost-Average-Effekt?

Der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) ist ein Effekt, der bei der regelmäßigen (Sparplan-)Anlage gleich hoher Beträge in Wertpapiere entsteht. Auf diese Weise passt sich die Anzahl der erworbenen Anteile an die jeweiligen Marktbewegungen an: Bei niedrigen Kursen werden mehr, bei hohen Kursen entsprechend weniger Fondsanteile erworben. Langfristig gesehen sinkt so der durchschnittliche Kaufpreis. Durch die regelmäßige Einzahlung in einen Sparplan entfällt im Vergleich zur Einmalanlage das Timing-Risiko. Als Timing-Risiko bezeichnet man die Gefahr, den falschen Zeitpunkt für einen Kauf oder Verkauf von Wertpapieren zu wählen und dadurch Chancen zu verpassen oder sogar starke Verluste zu erleiden.

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