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65 Jahre Fondak: Ein Fonds schreibt deutsche (Investment)geschichte

Aschheim, 09. November 2015

65 Jahre Erfahrung, die sich auszahlen! Während sich so mancher Anleger mit 65 Jahren auf den wohlverdienten Ruhestand freut, erlebt der Fondak aktuell ein neues Kapitel in seiner aufregenden Lebensgeschichte. Dabei ist eines sicher: vom Ruhestand kann keine Rede sein! Im Gegenteil: Fondsmanager Ralf Walter ist überzeugt, dass der Fondak noch viele erfolgreiche Jahre erleben und seine Erfolgsstory fortsetzen wird. Gerade im aktuellen Marktumfeld, das einerseits von niedrigen Zinsen gekennzeichnet ist und andererseits von Anlegern, die auf bekannte und vertraute Werte setzen wollen.

Doch zuerst lohnt ein Rückblick ins Jahr 1950, als mit dem Fondak der erste deutsche Aktienfonds geboren wurde.


Auf einen Blick

  • Der Fondak vereint etablierte deutsche Unternehmen von Weltrang in einem Fonds
  • Seit seiner Auflage im Oktober 1950 entwickelte sich der Fondak trotz vieler schwächerer Börsenphasen deutlich besser als der breite deutsche Aktienmarkt
  • Auch im schwankungsreichen laufenden Jahr überzeugte der Fondak mit seinem aktiven Management und entwickelte sich mit 2,93 % deutlich besser als der DAX mit –1,48 %1


Eine kluge Idee: Viele kleine Beträge bauen Deutschland wieder auf und beteiligen sich am Wachstum!

1950 - Ganz Deutschland ist in Aufbruchsstimmung. Der zweite Weltkrieg hat seine Spuren im Land hinterlassen, Unternehmen benötigen Gelder, um Investitionen tätigen zu können. Und die Deutschen sind willens, ihre Wirtschaft zu unterstützen. Warum also nicht viele kleine Beträge bündeln, investieren und im Gegenzug am Wachstum beteiligt werden? Die Geburtsstunde des Fondak – des Fonds für Deutsche Aktien – schlägt.

Fondak – ein lebenslanger Begleiter

Seither hat der Fonds seine Anleger durch mehr Höhen als Tiefen begleitet, denn die Wertentwicklung des Fonds ist sehr eng mit dem Leben seiner Anleger verflochten. Die ältere Generation wird sich an das Wirtschaftswunder, an die Ölkrise 1973 und den RAF-Terror erinnern, die jüngere vielleicht noch an den Ersten Golfkrieg 1990, den Terroranschlag auf das World Trade Center 2001 oder die Immobilienkrise, die 2009 die Märkte zum Taumeln brachte. Und aktuell beschäftigt uns die Schwäche in China, aber auch Deutschland als anhaltend wichtiger Wirtschaftsmotor in der EU. In all diesen Jahren arbeitete der Fondak zuverlässig wie eine deutsche Präzisionsmaschine, hat alle schwierigen Phasen überwunden, seinen Markt übertroffen und Anlegern regelmäßige Erträge beschert. Damit ist er mehr als der erste deutsche Aktienfonds, er ist ein Stück Deutschland.

Das Fondak-Erfolgsrezept: Aktives Management und Beimischung kleinerer und mittlerer Unternehmen

Der Fondak investiert in deutsche Standardtitel. Also etablierte Werte, die eine stabile Ausschüttungspolitik verfolgen und wachsen. Klassische Standardtitel sind zum Beispiel Daimler2 oder Allianz2. Diese finden sich auch im Deutschen Aktienindex DAX wieder, an dem sich auch der Fondak misst. Anders als beim DAX legt das Fondsmanagement jedoch einen starken Schwerpunkt auf aktives Management. Also die genaue Analyse der unterschiedlichen Unternehmen und deren gezielte Auswahl und Kombination.

Dabei wird der Fondsmanager vom hauseigenen, globalen Research-Team mit über 80 Analysten unterstützt. Ihr Ziel: die zukunftsfähigsten Aktien zu identifizieren. Als besonderes Extra kann der Fondak auch mittlere und kleinere Unternehmen beimischen, die sich nicht im DAX wiederfinden. Auch hier kommt die Research-Expertise von Allianz Global Investors zum Einsatz, das über eigens auf kleinere und mittlere Unternehmen spezialisierte Analysten verfügt. Mit dieser Kombination setzt der Fonds auf etablierte, aber auch zukünftige Unternehmen aus Deutschland. So war es langfristig seit Auflage des Fonds möglich, trotz zwischenzeitlicher Schwächephasen an den Börsen, eine kontinuierlich bessere Wertentwicklung als der DAX zu erzielen1, der übrigens deutlich später als der Fondak ins Leben gerufen wurde, nämlich 1988 (ab 1959: Index der Börsen-Zeitung).

Wer weiter sieht – Die aktuelle Anlagestrategie

Seit seiner Auflage in 1950 hat sich der Fondak kontinuierlich weiter entwickelt. Ganz so, wie Deutschland auch. Spielte Deutschland anfangs in Europa eine wichtige Rolle, so ist es heute weltweit ein bedeutender Akteur. Entsprechend genügt es nicht mehr, nur den heimischen Markt zu betrachten, wenn man in deutsche Unternehmen investiert. Es müssen auch die Auswirkungen der Absatzmärkte in den Fokus rücken, in denen die Unternehmen darüber hinaus aktiv sind. Dabei kommt es aufs Detail an. Große Unternehmen, die es bereits zur Auflage des Fonds gab, spielen weiterhin eine Rolle im Fonds. Jedoch gewinnen auch kleinere und mittelgroße Unternehmen zusehends an internationaler Bedeutung. Sie spiegeln das zukünftige Deutschland wider. Insbesondere ist hier der Technologiebereich zu nennen, der mittlerweile einen hohen Stellenwert im Fonds einnimmt.

So zum Beispiel Bechtle2. Das Unternehmen bietet IT-Servicedienstleistungen an und konzentriert sich dabei auf kleinere und mittelgroße Unternehmen. Es hat sich zu deren Hauptpartner entwickelt und wächst zweistellig.3 Durch den Fokus auf deutsche Unternehmen ist es sehr unabhängig vom globalen Markt und der Entwicklung in den Schwellenländern. Weitere Beispiele bedeutender deutscher Technologieunternehmen sind Infineon2, United Internet2 oder SAP2.

Daimler2 profitiert von dem – immer noch vorhandenen – Wachstum in den Schwellenländern und hat sich sowohl in Asien als auch in den USA etabliert.

Zalando2 nutzt die aktuelle Konsumfreude der Deutschen und setzt auf die Inlandsnachfrage.

Große Unternehmen, wie Allianz2, Bayer2 oder Muenchener Rückversicherung2 bieten attraktive Dividenden, die sich in der Ausschüttung des Fondak positiv bemerkbar machen.4

Im laufenden Jahr hat sich der Fondak um 4,41 % besser als der DAX entwickelt!1

Klein anfangen, groß rauskommen

Kein anderer Fonds steht wie der Fondak für den Erfolg kontinuierlichen Sparens. So wäre ein Fondak-Sparer der ersten Stunde bei einer kontinuierlichen Anlage von 25 EUR und einem maximalen Ausgabeaufschlag von 5 % heute Millionär.5 Und auch ein Einmalanleger, der 1950 einen Betrag von 100 EUR angelegt hätte, könnte sich heute über 60.000 EUR freuen.5 Beeindruckende Zahlen, die zeigen, dass eine Fondsanlage langfristig belohnt wird.

Deutschland – ein Markt mit Zukunft

Wie auch immer Sie sich entscheiden: ob für eine Einmalanlage oder einen Sparplan – Deutsche Aktien sind heute attraktiv wie lange nicht. Welche Gründe sprechen dafür?

  1. Hervorragende Unternehmen
    Deutsche Unternehmen stehen für Qualität, Präzision und Innovation. Daran ändern auch aktuelle Marktereignisse wenig. Hinzu kommt, dass die Unternehmen attraktiv bewertet sind und durch eine auskömmliche Dividendenrendite im aktuellen Zinsumfeld überzeugen.

  2. Lockere Geldpolitik
    Die anhaltend lockere Geldpolitik der europäischen Zentralbank dürfte weiter dafür sorgen, dass Anleger Alternativen zu den niedrigen Zinsanlagen suchen. Deutsche Aktien sollten davon profitieren, was steigende Kurse zur Folge haben sollte.

  3. Starke Position weltweit
    Deutsche Unternehmen sind nicht nur am deutschen Markt gefragt, sondern rund um die Welt. Sei es „der Daimler“, dem man in China auf der Straße begegnet oder das Adidas-Logo, das bei der Fußball-WM vom Bildschirm leuchtet.

Qualität liegt in der Liebe zum Detail und ist die Grundlage für Erfolg. Das wusste auch Goethe schon, als er sagte „Willst du am Ganzen dich erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.“ Das gilt für erfolgreiche Unternehmen genauso wie für das Management des Fondak.

Erfahren Sie mehr und lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

1 Berechnungsbasis: Anteilwert (Ausgabeaufschläge nicht berücksichtigt); Ausschüttungen wieder angelegt. Berechnung nach BVI-Methode. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Anfallende Ausgabeaufschläge (bei diesem Fonds derzeit 5,00 %) reduzieren das eingesetzte Kapital sowie die dargestellte Wertent-wicklung. Die Volatilität (Wertschwankung) des Fondsanteilwerts kann erhöht sein. TER (Total Expense Ratio): Gesamtkosten (ohne Transaktionskosten), die dem Fondsvermögen im letzten Geschäftsjahr belastet wurden: 1,71 %. Quelle: Allianz Global Investors; Stand: 30.09.2015
2 Dies ist keine Empfehlung oder Aufforderung zum Erwerb oder Veräußerung einzelner Wertpapiere. Ein oben als Beispiel genanntes Wertpapier muss nicht unbedingt im Portfolio enthalten sein, weder zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Dokuments, noch zu einem späteren Zeitpunkt.
3 Quelle: Allianz Global Investors; Stand: Oktober 2015
4 Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
5 allianzgi.datadienst.de/apps/allianzmobilerechner-1.1/tools/historyStart.jsf
6 Sofern beim Erwerb der Fondsanteile ein Ausgabeaufschlag anfällt, kann dieser bis zu 100 % vom Vertriebspartner vereinnahmt werden; die genaue Höhe des Betrages wird durch den Vertriebspartner im Rahmen der Anlageberatung mitgeteilt. Dies gilt auch für die eventuelle Zahlung einer laufenden Vertriebsprovision aus der Pauschalvergütung von der Verwaltungsgesellschaft an den Vertriebspartner. Die Pauschalvergütung umfasst die bisher als Verwaltungs-, Administrations- und Vertriebsgebühr bezeichneten Kosten.
7 TER (Total Expense Ratio): Gesamtkosten (ohne Transaktionskosten), die dem Fonds im letzten Geschäftsjahr belastet wurden.